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Wider den „Google-Journalismus“

504 Zivilisten, abgeschlachtet von US-Soldaten: Seymour Hershs Aufdeckerstory über das Massaker von My-Lai hat in den USA die Stimmung in Sachen Vietnam-Krieg kippen lassen. Ähnlich war es später mit Hershs Recherchen über den Folterskandal im irakischen Gefängnis Abu Ghraib. Nun hat der 81-Jährige seine Memoiren geschrieben - und er geht darin schonungslos mit sich selbst und dem Rest der Welt ins Gericht. Kein gutes Haar lässt er am unkritischen und faulen Journalismus unserer Tage, der sich allzu oft mit Twitter-Empörung statt echten Recherchen zufrieden gibt.

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