EU will Gespräche mit Albanien und Mazedonien erst 2019

Die EU will konkrete EU-Beitrittsverhandlungen mit Mazedonien und Albanien erst im nächsten Jahr starten. Ziel sei die Abhaltung einer ersten Beitrittskonferenz im Juni 2019, heißt es dem Vernehmen nach in einem Entwurf, der heute bei den EU-Europaministerinnen und -ministern in Luxemburg diskutiert wurde.

Vor allem Frankreich und die Niederlande fordern trotz Fortschritten in beiden Ländern weitere Bemühungen im Kampf gegen Korruption und gegen organisierte Kriminalität. Vor allem Frankreich wolle den Start von neuen Beitrittsverhandlungen auf die Zeit nach den Europawahlen im Mai 2019 verschieben, hieß es.