Entwurf zu US-Einwanderungsgesetz scheitert im Kongress

Ein als Kompromiss gehandelter Gesetzesentwurf zur Einwanderungsreform in den USA ist gescheitert. Bei einer Abstimmung votierten heute 301 Abgeordnete gegen den von den Republikanern eingebrachten Entwurf, nur 121 stimmten dafür. Unter den Nein-Stimmen waren auch Dutzende Abgeordnete der Republikanischen Partei von Präsident Donald Trump, die oppositionellen Demokraten stimmten geschlossen dagegen.

Damit wächst die Wahrscheinlichkeit, dass das Abgeordnetenhaus stattdessen ein weniger umfassendes Gesetz beschließt, das die umstrittenen Familientrennungen an der Grenze zu Mexiko zwar beendet, jedoch keine Regelungen über die Finanzierung der von Trump angekündigten Grenzmauer oder über einen Aufenthaltsstatus für Kinder von illegalen Einwanderern („Dreamers“) sowie zur Begrenzung der legalen Einwanderung enthält.