Berittene Polizei: 30 neue Pferde-Kandidaten

Die Rekrutierung von Pferden für die geplante berittene Polizei funktioniert nach gewissen Startschwierigkeiten nun offenbar besser. Laut Innenministeriumssprecher Christoph Pölzl gibt es nun 30 neue Kandidaten. Von den vier ursprünglich angebotenen Tieren entsprach nur eines den geforderten Kriterien, es wurde angekauft.

Die Angebote kämen von verschiedenen Züchtern und Züchterinnen, so Pölzl. „15 davon kommen aus Österreich, acht aus Deutschland und sieben aus Ungarn“. Alle würden sich im geforderten Preisspektrum zwischen 8.000 und 12.000 Euro befinden, so der Sprecher. Das Ministerium könne nun „aus dem Vollen schöpfen“.

Prüfung folgt kommende Woche

Die 30 Pferde sollen in der kommenden Woche auf ihre Eignung geprüft werden. Dabei geht es zunächst um formale Kriterien wie Alter, Stockmaß, Farbe, Dokumente. Dann reitet der Besitzer vor, bevor ein Vertreter des Innenressorts einen Proberitt unternimmt. Weiters wird überprüft, ob das jeweilige Pferd gewisse Anforderungen erfüllt, ob es zum Beispiel problemlos in einen Transporter geht. Dann gibt es noch einen veterinärmedizinischen Check.

Die Polizeipferde dürfen nicht jünger als sechs und nicht älter als zehn Jahre alt sein. Außerdem müssen es kastrierte Warmblüter sein. Die Farbe des Fells muss entweder braun oder schwarz sein, hieß es bei der Ausschreibung in der Leistungsbeschreibung der Pferde. Auch das Temperament der Tiere muss passen, die Tiere müssen unter anderem ausgeglichen, lernbereit, schmiede- sowie verladefromm sein. Ein Pferdepass muss ebenso vorgewiesen werden, die Grundausbildung abgeschlossen sein.