Nach „Brexit“: Briten wollen „Freihandelszone“ mit EU

Die britische Regierung strebt nach dem „Brexit“ eine „Freihandelszone“ mit der EU an. Auf diese „gemeinsame Position“ einigte sich das Kabinett heute auf einer Klausursitzung, wie Premierministerin Theresa May bekanntgab. In der Freihandelszone sollten „gemeinsame Regeln für Industriegüter und landwirtschaftliche Produkte“ gelten. Mit diesem Ziel will Großbritannien nun in die „Brexit“-Verhandlungen mit der EU gehen.

May hatte die Ministerrunde auf ihrem Landsitz Chequers versammelt, um den heftigen internen Streit über die künftige Ausgestaltung der Handelsbeziehungen mit Europa beizulegen. Widerstand gegen die Premierministerin kam vor allem von „Brexit“-Hardlinern, die auf einen klaren Bruch mit der EU setzen und wenig von Mays Plan für eine Anpassung an europäische Regeln zum Handel hielten.

May betonte am Abend, dass sich das Kabinett hinter ihre Position gestellt habe: „In ausführlichen Diskussionen hat das Kabinett heute unserer gemeinsamen Position für die Verhandlungen mit der EU zugestimmt“, sagte sie.