US-Anklage gegen russische Agenten enthüllt Hacking-Coup

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Seit dem Gipfeltreffen der Präsidenten Donald Trump und Wladimir Putin Anfang der Woche überschlagen sich die Ereignisse. Am selben Tag wurde eine in den USA lebende Russin vom FBI unter dem Verdacht der Agententätigkeit für Russland verhaftet. Laut FBI soll sie zusammen mit einem russischen Banker aus dem nahen Umfeld Putins über die US-Waffenlobby NRA einen direkten Kommunikationskanal mit dem Kreml geschaltet haben.

Davor war Anklage gegen zwölf Offiziere des russischen Auslandsgeheimdiensts GRU erhoben worden. Sie sollen sämtliche Hacks und Leaks im demokratischen Wahlkampfteam 2016 orchestriert haben. Die Klageschrift schildert den Ablauf dieser Operation so minutiös, dass Sicherheitsforscher schon erklärt haben, dies als Fallbeispiel in ihr Curriculum aufzunehmen. WikiLeaks spielte dabei nur eine kleine, aber wichtige Rolle als neutraler Auslass für die gestohlenen Mails.

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