Ankara will hart bleiben

Im Streit um einen in der Türkei inhaftierten Pfarrer haben die USA am Mittwoch ihre Drohungen wahr gemacht und Sanktionen gegen Ankara verhängt. Die betreffen vorerst den Innen- und den Justizminister. Der US-Geistliche war nach dem gescheiterten Putsch 2016 festgenommen worden und befand sich zuletzt in Hausarrest. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte unter anderem auch einen Austausch gegen seinen im US-Exil lebenden Erzfeind Fetullah Gülen vorgeschlagen - erfolglos. Dem Druck aus Washington will sich Ankara nicht beugen und droht mit einer Retourkutsche.

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