Trump schlägt Putin Kooperation gegen Terror vor

Auf Besuch in Moskau hat US-Senator Rand Paul nach eigenen Angaben einen Brief von Präsident Donald Trump an Kreml-Chef Wladimir Putin übergeben. Das Schreiben schlage eine Kooperation gegen Terroristen, einen Dialog der Parlamente beider Länder und eine Wiederaufnahme des kulturellen Austausches vor. Paul schrieb heute im Kurznachrichtendienst Twitter: „Ich hatte die Ehre, einen Brief von Präsident Trump an die Führung von Präsident Putin zu überbringen.“

Das Weiße Haus erklärte, es habe sich um ein Empfehlungsschreiben gehandelt. „In dem Brief erwähnte der Präsident Themen von Interesse, die Senator Paul mit Präsident Putin diskutieren wollte“, hieß es in einer Stellungnahme.

Kreml bestätigt Erhalt

Der Kreml bestätigte, dass „auf diplomatischen Kanälen“ ein Brief eingegangen sei. Man habe sich aber noch nicht damit beschäftigt, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Trump und Putin hatten sich Mitte Juli zu einem Gipfel in Helsinki getroffen. Der US-Präsident wurde danach stark kritisiert, weil er sich Putins Aussage zu eigen machte, Moskau habe sich nicht in die US-Wahl 2016 eingemischt.