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Jury sah „wesentlichen“ Beitrag

Der Agrarkonzern Monsanto ist erstmals vor einem US-Gericht für sein Unkrautvernichtungsmittel Roundup mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat verurteilt worden. Der Konzern muss einem Hausmeister aus dem US-Bundesstaat Kalifornien, der unheilbar an Lymphdrüsenkrebs erkrankte, 289 Millionen US-Dollar (rund 253 Millionen Euro) zahlen. Roundup habe „wesentlich“ zur Erkrankung des Mannes beigetragen, wie die Jury am Freitag befand. Zwar handelt es sich bei dem Fall um keine Sammelklage, das Urteil könnte dennoch richtungsweisend sein. Monsanto kündigte Berufung an.

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