Friauls Förster sollen Migrationskontrollen durchführen

Die italienische Region Friaul-Julisch Venetien wird ab der kommenden Woche Förster zu Migrationskontrollen an der Grenze zu Slowenien einsetzen. Das berichtete Friauls Präsident Massimiliano Fedriga. „Friaul ist kein offenes Tor für illegale Migranten“, sagte Fedriga, der der rechtspopulistischen Lega angehört.

Die Kontrollen werden verschärft, nachdem Dutzende Geflüchtete aus Pakistan und Afghanistan seit einiger Zeit die Nächte auf den Straßen der Innenstadt von Triest verbringen. Etwa 1.000 Geflüchtete, darunter mehrere Minderjährige, halten sich laut der Triester Tageszeitung „Il Piccolo“ in der Hafenstadt auf und werden von der Caritas versorgt. In den letzten Tagen wurden acht Schlepper in der Region festgenommen.