Homeoffice: Aschbacher-Gespräche mit Sozialpartnern

Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) trifft Freitag kommender Woche die Chefs von Arbeiterkammer (AK), Gewerkschaftsbund (ÖGB), Industriellenvereinigung (IV) und Wirtschaftskammer (WKÖ), um bei der geplanten Homeoffice-Regelung voranzukommen. Das teilte das Arbeitsministerium heute mit.

Am Sonntag hatte Aschbacher in der ZIB2 gesagt, dass eine raschere Regelung der Arbeit von zu Hause von einer Einigung der Sozialpartner abhängig sei. Die Verhandlungen der Sozialpartner und der IV mit der Regierung für neue Regeln zum Homeoffice starteten Mitte September. Damals wurden Arbeitsgruppen gebildet und erste Ergebnisse für März angekündigt. Die Oppositionsparteien fordern schnellere Ergebnisse.

Aschbacher besprach sich heute bei einer Videokonferenz mit über 200 Unternehmen und Personalverantwortlichen, um Rückmeldungen zu der Homeoffice-Umsetzung in der Praxis, insbesondere während des zweiten Coronavirus-Lockdowns, zu bekommen. Ziel sei es, ein Regelwerk für das Arbeiten im Homeoffice und mobiles Arbeiten zu erarbeiten, das so arbeitnehmerinnen- und arbeitnehmerfreundlich wie möglich gestaltet sei und zugleich Flexibilität für Betriebe und Beschäftigte sicherstelle, so Aschbacher in einer Aussendung.