COV Inland

Zum Saisonstart in den Sommer kommt Bewegung in die Reisemöglichkeiten, in einem ersten Schritt einmal nur bilateral zwischen Deutschland und Österreich. Beide Seiten adaptierten ihre Einreiseregelungen – zuerst Deutschland, gestern dann Österreich: Geimpfte, Getestete und Genesene müssen nach dem Grenzübertritt nicht mehr in Quarantäne. Die heimische Hotelbranche ist erleichtert, denn die deutschen Urlauberinnen und Urlauber sind wichtig, nur ein Drittel der Buchungen kommt aus dem Inland.

Die modifizierte Einreiseverordnung für den Rest der Welt folgt noch – sie soll dieser Tage fertig werden und am 19. Mai mit der Hotel- und Gastroöffnung in Kraft treten. Derzeit muss man als Rückkehrer aus fast allen Ländern der Welt noch zehn Tage in Quarantäne, selbst wenn man geimpft, getestet oder genesen ist.

Nach fünf Tagen kann man sich freitesten lassen. „Die neue Covid-Einreiseverordnung fehlt noch – es gibt nur jetzt einmal eine Spezialregelung für Deutschland, seit gestern Nacht“, bekräftigte der Obmann des Fachverbands Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Gregor Kadanka, gegenüber der APA.

Das Gesundheits- und das Innenministerium haben 887 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet (Stand: heute, 9.30 Uhr). Diese Zahlen meldeten die Bundesländer an den nationalen Krisenstab.

10.455 Menschen verstarben bisher an den Folgen des Coronavirus. Derzeit befinden sich 992 Personen aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung, davon 322 auf Intensivstationen. Damit sind erstmals seit sechs Monaten weniger als 1.000 Menschen wegen Covid-19 in den Spitälern.

Daten des Krisenstabs in ORF.at/corona/daten

7-Tage-Inzidenz bei 85,8

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 85,8 (Stand: gestern, 14.00 Uhr).

Das Berichtsschema der AGES zeigt die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

Bei der Caritas sind die Hilfsanfragen in der Sozialberatung während der Pandemie deutlich gestiegen. „Corona hat dazu geführt, dass neue Gruppen zur Sozialberatung kommen“, schilderte Michaela Haunold, Abteilungsleiterin für Beratung und Hilfe der oberösterreichischen Caritas für Menschen in Not.

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Muss ich meinem Arbeitgeber darüber Auskunft geben, ob ich mich gegen das Coronavirus habe impfen lassen? Ja, meint Franz Marhold, Leiter des Institutes für Arbeits- und Sozialrecht der WU Wien. Denn ein Arbeitgeber bzw. eine Arbeitgeberin habe das gerechtfertigte Interesse über die Infektionsgefahr, die von einem Arbeitnehmer bzw. einer Arbeitnehmerin ausgeht, informiert zu sein. Und er habe die Verantwortung, seine Beschäftigten sowie Kundinnen und Kunden zu schützen.

Den Vorgesetzten über eine – dann doch nicht durchgeführte – Impfung anzulügen, sei jedenfalls keine gute Idee. Das könnte nicht nur zur Kündigung, sondern bei einer besonderen Gefährdungslage auch zur Entlassung führen, so Marhold heute im Ö1-Morgenjournal.

Der Arbeitgeber könne auch eine Impfung einfordern, eine Weigerung könne im Extremfall die Kündigung zur Folge haben – allerdings erst dann, wenn alle anderen Möglichkeiten wie Trennwände, Einzelbüro oder Homeoffice ausgeschöpft seien.

Impfmuffel „normal“ kündbar

Die rechtliche Beurteilung, ob der Impfstatus dem Arbeitgeber überhaupt bekanntzugeben ist, sei schwierig, sagen Fachleute der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer in Salzburg. Da eine Kündigung in Österreich ohne Angabe von Gründen erfolgen kann, könne dies auch Impfmuffel treffen, hieß es.

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SPÖ Tirol gegen „Impfpflicht durch Hintertür“

Der Tiroler-SPÖ-Chef Georg Dornauer sprach sich heute gegen eine „Impfpflicht durch die Hintertür“ aus. „Ich habe bereits im Jänner dieses Jahres davor gewarnt, dass Arbeitnehmer, die sich nicht impfen lassen, relativ schnell ein Problem aus arbeitsrechtlicher Sicht bekommen könnten“, so Dornauer. Er plädiert für „klare arbeitsrechtliche Regelungen bis hin zu einem Kündigungsschutz für Menschen, die sich – aus welchem Grund auch immer – nicht impfen lassen wollen oder können“. Er sei für die Impfung, aber gegen einen Zwang.

Am Mittwoch sperrt die Gastronomie wieder auf. Die Vorgaben für Gäste sind dort weit strenger als für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gastronomie selbst. Für sie reichen ein Test pro Woche und eine Maske. Für Wien ist diese Regelung von einer Woche zu lang.

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COV Ausland

Italien erlaubt ab Sonntag Einreisen ohne die bisherige Quarantäne. Das geht aus einer heute unterzeichneten Verordnung von Gesundheitsminister Roberto Speranza hervor. Bisher benötigten Italien-Besucherinnen und -Besucher aus der EU in der Regel einen negativen Test vor der Reise, sie mussten im Land fünf Tage in Quarantäne und dann einen zweiten Coronavirus-Test machen. Restriktive Regeln für Einreisende aus Brasilien bleiben aufrecht.

Italien will verstärkt auf „CoV-freie Flüge“ setzen, um den Tourismus wieder in Bewegung zu bringen. Neben den Flughäfen in Rom und Mailand werden jene Flüge auch auf den Airports von Venedig und Neapel getestet. Davon sollen Passagiere aus Kanada, Japan, den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten profitieren, teilte das Gesundheitsministerium mit.

Nach fünf Monaten sollen alle 20 italienischen Regionen ab Montag wieder „gelb“ sein. Die italienische Regierung plant ab Mittwoch eine weitere Lockerung der Anti-CoV-Restriktionen. Diese waren bereits am 26. April gelockert worden.

Mit der Lockerung zahlreicher Coronavirus-Beschränkungen hat Griechenland heute die Urlaubssaison eröffnet. „Wir lassen die dunklen Wolken der Angst und Unsicherheit hinter uns“, sagte Tourismusminister Harry Theoharis und verkündete den offiziellen Neustart für den Tourismus. Die Saison im vergangenen Jahr war wegen der Pandemie fast gänzlich ausgefallen, was ein harter Schlag für das stark vom Tourismus abhängige EU-Land war.

Lockerung auch bei Inlandsreisen

Griechenland lockerte zuletzt unter anderem auch das Reiseverbot innerhalb des Landes. Wer auf eine der griechischen Inseln mit dem Schiff oder Flugzeug reist, muss aber einen Impfnachweis oder einen negativen Coronavirus-Test vorlegen. Zudem dürfen Museen nach sieben Monaten des Lockdowns wieder öffnen. Einheimische müssen künftig das Verlassen ihrer Wohnungen nicht mehr per SMS bei den Behörden anmelden.

Die dritte Welle der Pandemie hatte Griechenland besonders hart getroffen. Die Mehrheit der rund 10.000 Todesfälle entfiel auf die vergangenen Monate. Griechenland, dessen Wirtschaft vor der Krise fast ein Viertel seiner Einnahmen aus dem Tourismus bezog, hat seine Impfkampagne jedoch vor der Sommersaison beschleunigt.

Impfungen für Inselbevölkerung

Obwohl die Behörden weiterhin mehr als 2.000 Neuinfektionen pro Tag registrieren und die Krankenhäuser ausgelastet sind, durften bereits am Montag alle Schulen wieder öffnen. Besonders auf den bei Urlaubsgästen beliebten Inseln sei die Impfkampagne vorangeschritten, sagte der Tourismusminister. „Bisher wurde ein Drittel der Menschen dort geimpft.“ Die Inselbewohner sollen demnach alle bis Ende Juni einen vollständigen Schutz erhalten.

Bereits Mitte April hatte die griechische Regierung die Reisebeschränkungen für Geimpfte aufgehoben – und damit vor den um die Urlaubsgäste konkurrierenden EU-Länder Spanien und Frankreich Maßnahmen für den Beginn der Urlaubssaison ergriffen. Insgesamt erwarteten die griechischen Inseln an den beiden Tagen rund 150 internationale Flüge.

Inland

Der seit vier Tagen schwelende Streit zwischen den Grünen und der Wirtschaftskammer (WKO) über die künftige Klimapolitik ist um eine Facette reicher: Die Grüne Wirtschaft ruft zu einem Boykott der WKO-Mitgliedsbeiträge auf. „Die Spitzenrepräsentanten der ÖVP-dominierten Wirtschaftskammer torpedieren fortschrittliche Klimapolitik. Solange die WKO diesen Kurs fährt, rufen wir dazu auf, die Zahlung der Beiträge zu stoppen“ so Sabine Jungwirth, Sprecherin der Grünen Wirtschaft.

Sie habe heute selbst das Verfahren zum Einspruch gegen die Einhebung ihrer Kammerumlage mittels Schreiben an die WK Steiermark gestartet. Die vor Kurzem geleakte Studie der Kammer zum Klimaschutzgesetz sei nämlich „an Ignoranz gegenüber den realen Notwendigkeiten und den wirtschaftlichen Interessen der eigenen Mitglieder kaum zu überbieten“.

Die Reaktion des ÖVP-Wirtschaftsbundes fiel heftig aus. In Richtung Jungwirth hieß es in einer Aussendung von Generalsekretär Kurt Egger: „Anscheinend haben wir es hier mit einer parteiinternen Quertreiberin und interessenspolitischen Geisterfahrerin zu tun. Wir hoffen hier inständig auf die vernünftigen Kräfte innerhalb der Grünen, hier ein Machtwort zu sprechen.“ Der heutige Boykottaufruf sei „ein Angriff gegen die Demokratie und die österreichische Wirtschaft“.

„Ideologiegetriebene Bestrafungsfantasien“

Karlheinz Kopf, Generalsekretär in der Wirtschaftskammer, hatte vor wenigen Tagen Vorschläge von Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) zur CO2-Bepreisung als „ideologiegetriebene Bestrafungsfantasien“ bezeichnet. Und bereits seit Wochen wettern Kammervertreter gegen die Einführung einer Normverbrauchsabgabe (NoVA) für Klein-Lkw.

Höchst umstritten sind auch Überlegungen, das Steuerprivileg von Diesel gegenüber Benzin abzuschaffen. Und auch eine verpflichtende Herkunftsbezeichnung für die Speisen in der Gastronomie, wie dies die Grünen fordern, wird von der Wirtschaft abgelehnt.

Spannungen auch wegen Arbeitsmarktpolitik

Für zusätzliche Spannungen sorgten Überlegungen des ÖVP-Wirtschaftsbundes, Langzeitarbeitslosen die Unterstützungsleistung zu kürzen und die Zumutbarkeitsbedingungen zu verschärfen. Die grüne Klubobfrau Sigrid Maurer konterte damals ungewohnt scharf. „Egal, ob beim Klima oder bei der Arbeitsmarktpolitik, es ist ein altes, ein unsoziales Denken, das auf Ausbeutung von Mensch und Natur basiert“, sagte sie in Richtung Wirtschaftskammer und deren Präsidenten Harald Mahrer.

Gegen Mittag findet heute vor der Wirtschaftskammer in Wien-Wieden sowie an mehreren weiteren Kammerstandorten eine Demo von „Fridays for Future“ statt, auch sie richtet sich gegen die Klimapolitik der WKO. In Wien werden rund hundert Teilnehmer erwartet, hieß es heute zur APA.

Der Rechnungshof drängt die städtische Gemeindebauverwaltung Wiener Wohnen zu mehr Transparenz bei den Gehältern in der Chefetage. Eine Reihe von anderen Empfehlungen wurde laut den Prüferinnen und Prüfern aber bereits umgesetzt.

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Ausland

Eine Woche nach dem Cyberangriff auf eine US-Pipeline ist die irische Gesundheitsbehörde Ziel einer ähnlichen Attacke geworden. Der öffentliche Gesundheitsdienst HSE musste deshalb heute sein gesamtes Computersystem abschalten. „Es gibt einen bedeutenden Ransomware-Angriff auf die IT-Systeme von HSE“, so die Behörde auf Twitter. Vorsorglich seien alle Systeme heruntergefahren worden. Die Hackerattacke wird nach ersten Erkenntnissen internationalen Kriminellen angelastet, die es auf Gesundheitsdaten abgesehen haben.

„International betriebene kriminelle Operation“

Die Situation werde derzeit gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden bewertet, erklärte HSE. Es handle sich bei dem Angriff in Irland „um eine international betriebene kriminelle Operation“, sagte HSE-Chef Paul Reid dem irischen Sender RTE. „Wir befinden uns in einem sehr frühen Stadium, um die Bedrohung vollständig zu verstehen.“

Die Sicherheit der Patienten ist laut HSE jedoch durch den Angriff nicht gefährdet. „Wir entschuldigen uns für entstandene Unannehmlichkeiten für Patienten und die Öffentlichkeit.“ Die Behörde stellte zugleich klar, dass der Ablauf der Coronavirus-Impfungen durch den Vorgang nicht betroffen sei. Die Impfungen „finden wie geplant statt“. Auch der Rettungsdienst und die Notaufnahmen seien nicht beeinträchtigt.

Beschränkte Aufnahme in Geburtsklinik

In der Rotunda-Entbindungsklinik in Dublin führte der Vorfall jedoch dazu, dass das Krankenhaus nur noch Notfälle und Frauen aufnahm, die mindestens in der 36. Schwangerschaftswoche sind. Der Angriff ziele auf Computer, auf denen Patientendaten gespeichert seien, sagte der Chef des Krankenhauses, Fergal Malone. Durch das Herunterfahren des IT-Systems werde jetzt mit Papierunterlagen gearbeitet, was zu Verzögerungen führe. Die technischen Geräte würden jedoch einwandfrei funktionieren.

Bei der Cyberattacke wurde nach ersten Erkenntnissen ähnliche Ransomware wie bei dem Hackerangriff auf die größte Pipeline in den USA vor einer Woche verwendet. Diese Attacke war nach Angaben der US-Bundespolizei von der kriminellen Gruppe Darkside ausgeführt worden und hatte zu Panikkäufen an Tankstellen entlang der Ostküste der USA geführt.

Bei einer Explosion in einer Moschee in der Nähe von Kabul in Afghanistan sind heute mindestens zwölf Menschen getötet worden. Die Explosion habe sich während des Freitag-Gebets innerhalb der Moschee im Bezirk Schakar Darah in der Provinz Kabul ereignet, teilte ein Polizeisprecher mit. Unter den Getöteten sei auch der Imam. Zudem seien 15 Menschen verletzt worden.

Sollte es sich bei der Explosion um einen Anschlag gehandelt haben, wäre es der erste große Verstoß gegen eine derzeit geltende dreitägige Waffenruhe zwischen den radikalislamischen Taliban und den afghanischen Truppen.

Waffenruhe erst gestern begonnen

Die von den Islamisten vorgeschlagene und von Präsident Aschraf Ghani unterstützte Waffenruhe soll es den Menschen ermöglichen, ungestört das islamische Eid-al-Fitr-Fest zum Ende des Ramadan zu feiern, das morgen zu Ende geht. Die Waffenruhe hatte gestern begonnen.

Seit Ende April – dem Beginn des Abzugs der NATO-Truppen – hat die Gewalt in Afghanistan wieder stark zugenommen. Dabei richten sich die Angriffe nicht gegen die ausländischen Streitkräfte, sondern gegen das afghanische Militär und die Zivilbevölkerung.

Ein Gericht in der sizilianischen Stadt Catania hat heute am Ende eines Vorverfahrens den Chef der rechten Regierungspartei Lega, Matteo Salvini, wegen seiner Antimigrationspolitik freigesprochen. Der frühere Innenminister wird sich daher nicht einem Prozess wegen Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch unterziehen müssen.

„Die Justiz hat eingesehen, dass ich im Interesse des Landes gehandelt habe. Sollte ich wieder einen Regierungsposten übernehmen, würde ich dasselbe tun, wie ich als Innenminister getan hatte. Italien hat das Recht, seine Außengrenzen zu verteidigen“, kommentierte Salvini den Freispruch.

Auch Staatsanwälte forderten Freispruch

Auch die Staatsanwaltschaft von Catania hatte einen Freispruch für Salvini beantragt. Der Ex-Innenminister habe im Einklang mit dem Rest der Regierung gehandelt und nicht gegen internationale Verträge verstoßen, behaupteten die Staatsanwälte. „Die dreitägige Wartezeit für die Migranten an Bord des Schiffs ‚Gregoretti‘ kann nicht als unrechtmäßiger Entzug der ‚Freiheit‘ angesehen werden“, so die Staatsanwälte. Es gebe keine Verpflichtung für den Staat, die Migranten sofort an Land zu bringen.

Salvini ließ Menschen an Bord ausharren

Salvini war wegen Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauchs angeklagt, weil er im Jahr 2019 130 Menschen auf dem Küstenwacheschiff „Gregoretti“ auf See ausharren ließ, bis sich andere EU-Länder zur Aufnahme der Menschen bereit erklärt hatten. Der Lega-Chef war damals im ersten Kabinett unter Premier Giuseppe Conte Innenminister. Salvini hatte stets behauptet, im Einklang mit dem damaligen Regierungschef Giuseppe Conte und dem damaligen Vizepremier Luigi Di Maio gehandelt zu haben.

Der 48-jährige Salvini, Chef der zweitstärksten Regierungspartei, hat nicht all seine Probleme mit der Justiz gelöst. Am 17. April beschloss ein Gericht der sizilianischen Hauptstadt Palermo die Eröffnung eines Prozesses gegen Salvini – auch in diesem Fall wegen Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauchs. Im August 2019 hatte Salvini das private spanische Rettungsschiff „Open Arms“ mit rund 150 Menschen an Bord längere Zeit auf dem Meer blockiert. Der Prozess beginnt am 15. September.

Seit der generellen Einführung von Tempo 30 zum Jahresbeginn hat die belgische Hauptstadt Brüssel weniger Unfälle und Verletzte im Straßenverkehr verzeichnet. Das teilte die regionale Verkehrsministerin Elke Van den Brandt nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga heute mit. Für eine abschließende Bilanz sei es aber noch zu früh.

Auf den Brüsseler Straßen ist die Geschwindigkeit seit dem 1. Jänner generell auf 30 km/h begrenzt, allerdings mit Ausnahme der Hauptverkehrswege, wo Tempo 50 gilt. Nach Daten der Verkehrsüberwachung per Kamera sank die tatsächliche Geschwindigkeit auf den Straßen in der Folge um sieben bis 19 Prozent. Radarkontrollen hätten das bestätigt.

Die Zahl der Unfälle sei in den ersten drei Monaten des Jahres auf 635 gesunken, im Vergleich zu 708 im vierten Quartal 2020. Die Zahl der Verletzten habe sich von 44,2 – dem Schnitt der ersten Quartale der letzten fünf Jahre – auf 30 verringert, darunter waren zwei tödliche Verletzungen.

Sport

Die MotoGP-WM gastiert so wie im Vorjahr auch heuer zweimal auf dem Red Bull Ring. Rechteinhaber Dorna Sports gab heute bekannt, dass von 6. bis 8. August in Spielberg der Grand Prix der Steiermark und wie schon bisher geplant eine Woche später der Große Preis von Österreich ausgetragen wird.

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Es hätte ein großer Abschluss werden sollen. Doch nach der 1:4-Niederlage gestern gegen Borussia Dortmund im DFB-Pokal-Endspiel wird Julian Nagelsmann Leipzig ohne Titel Richtung Bayern verlassen. „Es tut weh, es ist ein schmerzhafter Moment. Ich hätte den Titel gern gewonnen, auch wenn ich hier noch 28 Jahre Trainer geblieben wäre. Das hat nichts mit meinem Weggehen zu tun“, sagte der 33-Jährige nach der deutlichen Angelegenheit.

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Dominic Thiem ist gestern beim mit 2.563.710 Euro dotierten ATP-1000-Turnier in Rom im Achtelfinale ausgeschieden. Österreichs Nummer eins musste sich Lorenzo Sonego aus Italien in 3:24 Stunden mit 4:6 7:6 (7/5) 6:7 (5/7) geschlagen geben. Das Masters-Sandplatzturnier im Foro Italico bleibt für den Weltranglistenvierten damit kein guter Boden.

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Wirtschaft

In Großbritannien ermittelt die Antikorruptionsbehörde (SFO) wegen Betrugsverdachts gegen den Konzern von Milliardär Sanjeev Gupta, der einer der größten Kunden der insolventen Greensill-Bank war. Die SFO teilte heute mit, sie ermittle wegen Verdachts auf Betrug, betrügerischen Handel und Geldwäsche mit Blick auf die Finanzierung und das Verhalten von Firmen in der Gupta Family Group Alliance (GFG Alliance) – eingeschlossen die finanziellen Verabredungen mit der Greensill Capital UK.

Schließung von Stahlwerken droht

Die britische GFG Alliance war einer der größten Kunden von Greensill und schuldete dem Unternehmen Milliarden, als es pleiteging. GFG Alliance ist seitdem auf der Suche nach neuen Geldgebern – sogar die Schließung der Stahlwerke von Liberty Steel droht. AFP erfuhr in der vergangenen Woche aus Verhandlungskreisen, dass GFG Alliance über einen Kredit in Höhe von 200 Millionen Pfund (232 Mio. Euro) verhandelt. Die Regierung hat jegliche Unterstützung verweigert.

GFG beschäftigt rund 5.000 Menschen in Großbritannien, die meisten von ihnen arbeiten beim Stahlkonzern Liberty Steel. Greensill, spezialisiert auf die Lieferkettenfinanzierung, hatte vor allem Unternehmen Geld geliehen. Im März musste das Unternehmen in Großbritannien Insolvenz anmelden. Auch die Bremer Greensill Bank wurde von der deutschen Finanzaufsicht geschlossen. In der Schweiz ist die Credit Suisse von der Insolvenz von Greensill stark betroffen.

Cameron im Mittelpunkt von Affäre

In Großbritannien steht Ex-Premier David Cameron im Mittelpunkt der Affäre: Er war Berater von Greensill und lobbyierte für das Unternehmen bei der britischen Regierung. Finanzminister Rishi Sunak gab zu, dass er seine Mitarbeiter „unter Druck gesetzt“ habe, um Camerons Antrag zu prüfen, dass Greensill staatliche Zuschüsse erhält. Das Vorhaben scheiterte allerdings.

Premierminister Boris Johnson leitete eine unabhängige Untersuchung ein. In der vergangenen Woche sagte der Gründer und Chef von Greensill, Lex Greensill, vor dem Finanzausschuss des Parlaments aus. Er übernahm „die volle Verantwortung für den Zusammenbruch“ der Bank. Gleichzeitig gab er dem Versicherer Tokio Marine eine Mitschuld, der während der Pandemie die Deckung für Kredite an Greensill-Kunden zurückgezogen hatte.

Gut drei Jahre nach seinem Verschwinden in den Schweizer Alpen hat das Kölner Amtsgericht den Milliardär Karl-Erivan Haub für tot erklärt. „Die zur Begründung der Todeserklärung erforderlichen Tatsachen sind aufgrund der vorgenommenen Ermittlungen und der beigebrachten Unterlagen für erwiesen erachtet worden“, heißt es in dem heute veröffentlichten Beschluss des Gerichts. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig.

Der Mitbesitzer des Handelskonzerns Tengelmann war am 7. April 2018 in Zermatt allein zu einer Skitour aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Die Familie geht davon aus, dass er auf dem Klein Matterhorn tödlich verunglückte. Den Antrag, Karl-Erivan Haub für tot zu erklären, hatten zunächst seine Brüder und die Familienunternehmen gestellt. Später war ihm auch die Ehefrau des Verschollenen beigetreten. Das Gericht hat den 7. April 2018, 24.00 Uhr, als Zeitpunkt des Todes festgestellt.

Endstation für die traditionsreichen Greyhound-Busse in Kanada: Nach fast 100 Jahren im Land gibt Greyhound sein Streckennetz dort auf, wie das Unternehmen heute mitteilte. Grund ist die Coronavirus-Pandemie. Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Kundinnen und Kunden um 95 Prozent. Der kanadische Verkehrsminister Omar Alghabra äußerte sich „enttäuscht“.

Auch aus Popkultur bekannt

Das Fernbusunternehmen, gewürdigt in zahlreichen Filmen und Songs, hatte schon 2018 das Streckennetz in der Region Western Canada (Alberta, British Columbia, Manitoba und Saskatchewan) eingestellt. Nun folgen heute die Provinzen Ontario und Quebec.

„Ein ganzes Jahr ohne Einkommen hat es leider unmöglich gemacht, das Geschäft fortzuführen“, erklärte der Chef von Greyhound in Kanada, Stuart Kendrick. Das Unternehmen habe auch mit der Konkurrenz durch Billigairlines, öffentliche Verkehrsunternehmen und der Deregulierung gekämpft – mehr und mehr Strecken hatte Greyhound nicht mehr exklusiv im Angebot.

Verkehrsminister Alghabra sagte, viele Kanadierinnen und Kanadier seien auf den Greyhound angewiesen – die Regierung werde nun „die Optionen prüfen, um diese Lücke zu füllen“. Gewerkschaftschef John Costa nannte den Rückzug „eine niederschmetternde Nachricht“.

1914 gegründet

Der Greyhound-Bus sei seit Generationen die einzige Möglichkeit gewesen, die Leute in den Kleinstädten in ganz Kanada mit den größeren Städten zu verbinden, sagte Costa. „Alte werden ihre Familien nicht mehr besuchen können, Schüler werden nicht zur Schule kommen, viele andere werden ohne Verkehrsmittel zurückbleiben.“ Zudem würden 400 Fahrerinnen und Fahrer ihren Job verlieren. Greyhound mit dem springenden Windhund als Logo wurde 1914 in den USA gegründet. Aktuell gehört das Unternehmen zum britischen Transportkonzern FirstGroup.

Der japanische Technologiekonzern Toshiba Corp ist in Europa Opfer eines erpresserischen Hackerangriffs geworden. Toshiba Tec, ein Hersteller von Zahlungssystemen und Kopierern, sei Anfang Mai von „DarkSide“ gehackt worden, teilte die Frankreich-Vertretung des Unternehmens heute mit. Diese Hackergruppe steht im Verdacht, das Kraftstoffleitungssystem von Colonial Pipeline in den USA lahmgelegt zu haben.

Wie die Vertretung in Frankreich weiter erklärte, ging nur eine minimale Menge an Arbeitsdaten verloren. Die Europazentrale von Toshiba Tec in Neuss war für eine Anfrage nicht erreichbar. Die Zahl der Cyberattacken, bei denen Hacker Daten verschlüsseln und sie nur gegen Bezahlung wieder freigeben, ist gestiegen. Die Erpresser stehlen auch Daten und veröffentlichen sie oder drohen damit.

Japan will Strategie überprüfen

Die Konzernzentrale in Japan kündigte unterdessen eine Strategieüberprüfung an mit dem Ziel, den Unternehmenswert zu steigern. Die Schweizer Bank UBS wurde als Finanzberater eingeschaltet. Der Schritt folgt auf ein Übernahmeangebot von CVC Capital im Wert von 20 Milliarden Dollar (16,6 Mrd. Euro), das Toshiba als unzureichend zurückgewiesen hatte.

Insidern zufolge sollen auch die Finanzinvestoren KKR & CO und Bain Capital interessiert sein. Für das seit April laufende Geschäftsjahr stellte Toshiba heute einen Gewinnsprung auf umgerechnet knapp 1,3 Milliarden Euro in Aussicht, nachdem das Betriebsergebnis im vergangenen Geschäftsjahr um 20 Prozent auf 780 Millionen Euro gesunken war.

Umwelt & Klima

Der Präsident der im November stattfindenden Weltklimakonferenz (COP) hat eindringlich mehr Anstrengungen im Kampf gegen die Erderwärmung und einen Abschied von der Kohle gefordert. „Das ist der Moment der Wahrheit“, sagte Alok Sharma heute in London. Das aktuelle Jahrzehnt sei das entscheidende. „Die Welt muss jetzt handeln. (…) Sonst wird es eine Klimakatastrophe geben.“ Es müsse eine Halbierung der globalen Emissionen bis 2030 geben. Nur dann könne das Ziel einer maximalen Erderwärmung um 1,5 Grad noch erreicht werden.

Bis Mitte des Jahrhunderts müssten zudem die Emissionen auf „netto Null“ reduziert werden. Von der Weltklimakonferenz im November in Schottland müsse das Signal ausgehen, dass Kohle ein Energieträger der Vergangenheit sei.

Katastrophe „wie sie die Welt noch nicht gesehen hat“

„Wenn wir jetzt nicht handeln, sagt uns die Wissenschaft, dass die schädlichen Auswirkungen häufiger und brutaler werden und dass wir Zeuge einer globalen Katastrophe werden, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat“, sagte Sharma. Er ist Präsident der kommenden 26. Weltklimakonferenz (COP26).

Zu den weltgrößten Kohleproduzenten gehören China, Indien, die USA, Russland und die EU. Laut Expertinnen und Experten verbraucht China mehr als die Hälfte der weltweit produzierten Kohle. Chinas Präsident Xi Jinping hat erklärt, die CO2-Emissionen würden bis 2030 weiter steigen. Die USA unter ihrem neuen Präsidenten Joe Biden hatten im April ihr Klimaziel verschärft. China hatte seine Vorgaben bereits im letzten Jahr angehoben.

Der US-Klimabeauftragte John Kerry hat Brasilien im Kampf gegen die Klimakrise und zum Erhalt des Amazonas-Gebiets in die Pflicht genommen. „Brasilien ist eine der zehn größten Volkswirtschaften der Welt und eine regionale Führungsmacht, das Land hat eine Verantwortung zu tragen“, sagte Kerry der brasilianischen Zeitung „Folha de S. Paulo“ gestern Abend (Ortszeit).

Demnach würden die USA aus der Nähe die Maßnahmen begleiten, die die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro beim virtuellen Klimagipfel von US-Präsident Joe Biden versprochen hat. „Den Worten müssen kurzfristig konkrete Taten folgen.“ Brasilien würde die illegale Abholzung bis 2030 beenden, hatte Bolsonaro versprochen.

Vorläufige Zahlen des Nationalen Instituts für Weltraumforschung (INPE) zeigten aber, dass im brasilianischen Amazonas-Gebiet im April 581 Quadratkilometer gerodet wurden – 43 Prozent mehr als im April 2020. Brasilien verfügt mit einem Anteil von der Größe Westeuropas über einen großen Teil des Amazonasgebiets, das als wichtiger CO2-Speicher gilt. Dem südamerikanischen Land wird deshalb eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz zugeschrieben.

Viele Besitzerinnen und Besitzer von E-Autos staunen derzeit nicht schlecht, wenn sie ihr Fahrzeug in Klagenfurt bei einer E-Tankstelle aufladen. Seit Monatsbeginn werden in der Landeshauptstadt nämlich Gebühren für den Strom verlangt. Wer sein Auto zu lange auflädt und damit die E-Tankstelle blockiert, muss sogar eine Abstellgebühr bezahlen.

Mehr dazu in kaernten.ORF.at

Chronik

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) warnt vor Betrügern, die sich als FMA-Mitarbeiter ausgeben. Diese falschen Mitarbeiter würden via E-Mail oder Telefonat versuchen, an eine Kopie des Reisepasses und an die Kontodaten des Opfers zu gelangen. Gleichzeitig wird die Überweisung eines Geldbetrags als Bearbeitungsgebühr, Spesenersatz oder Bankgebühr auf ein angegebenes Konto, in der Regel bei einer ausländischen Bank, verlangt.

Mehr dazu in help.ORF.at

Auf einer Mountainbikestrecke am Göttweiger Berg (Niederösterreich) ist es zu einem gefährlichen Zwischenfall gekommen. Unbekannte spannten einen Draht zwischen zwei Bäumen und schnitten Hinweisschilder um. Die Polizei ermittelt.

Mehr dazu in noe.ORF.at

Jedes Jahr passieren österreichweit auf Schutzwegen mehr als 1.000 Unfälle mit Verletzten oder Toten – die Hälfte davon auf Schutzwegen ohne Ampel. Eine Untersuchung des ÖAMTC in Wien zeigt: Nur 89 Prozent der Fahrzeuglenkerinnen und -lenker halten bei Schutzwegen für Fußgängerinnen und Fußgänger an.

Mehr dazu in wien.ORF.at

Wegen technischer Probleme hat ein Pilot heute sein Kleinflugzeug auf einer Autobahn in Polen notgelandet. Der 34-Jährige war auf dem Flug von Wroclaw nach Rzeszow im Südosten Polens, als ihm etwa auf halber Strecke eine Fehlfunktion des Triebwerks auffiel, wie der Nachrichtensender TVN24 berichtete.

Der Pilot entschied sich dem Bericht zufolge, die Autobahn A1 in der Nähe der südpolnischen Stadt Czestochowa als Landebahn zu nutzen, da ihm die lange gerade Strecke geeigneter schien als der ursprünglich für die Notlandung anvisierte Flugplatz des Aeroklubs Czestochowa. Bei dem Vorfall wurde laut Polizeiangaben niemand verletzt.

Science

Kultur

Nach über 70 Jahren ist das Kunstwerk „Gebogene Spitzen“ des russischen Malers Wassily Kandinsky wieder aufgetaucht. Expertinnen und Experten konnten die Arbeit mit einem Schätzpreis von rund 300.000 Euro zweifelsfrei zuordnen, teilte das Münchner Kunst-Auktionshaus Ketterer Kunst heute mit. Das Aquarell stamme aus dem Nachlass einer rheinländischen Privatsammlung und soll nun Mitte Juni in der bayrischen Landeshauptstadt versteigert werden.

Das Bild zählt mit seinen strengen geometrischen Kompositionen nach Angaben des Auktionshauses zu den gefragtesten Papierarbeiten des Künstlers. „Zahlreiche Kandinsky-Forschende haben sich mit dieser Arbeit beschäftigt, doch über Jahrzehnte war das genaue Aussehen und der Verbleib unbekannt“, sagte Firmenchef Robert Ketterer.

Das Aquarell soll bereits zu Lebzeiten Kandinskys (1866-1944) ausgestellt gewesen sein – etwa in Berlin, Paris oder Stockholm. 1932 endete die Ausstellungshistorie, wie das Auktionshaus mitteilte. Später soll Kandinsky das Werk einem Kunsthändler gegeben haben, der es nach aktuellem Kenntnisstand der Experten 1949 verkaufte. Anschließend verlor sich die Spur des Kunstwerks.

Jahrelang hatte Annie Clark alias St. Vincent genussvoll ihren Art-Pop auf die Spitze getrieben. Auf „Daddy’s Home“ taucht die in Los Angeles lebende Musikerin und mehrfache Grammy-Gewinnerin nun tief in die Welt des Funk und Rock der Siebzigerjahre ein und widmet sich nur allzu menschlichen Schwächen.

Mehr dazu in fm4.ORF.at

Panorama

Feuerwehrleute in Chicago haben einen bemerkenswerten Stunt einer Katze auf Video festgehalten. Bei einem Brand in einem Gebäude sprang die schwarze Katze aus einem Fenster im fünften Stock, landete auf einer Wiese und blieb unverletzt.

Die Katze habe sich anschließend unter einem Auto versteckt, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Larry Langford. Nach ein paar Minuten sei sie wieder hervorgekommen und habe versucht, wieder ins Gebäude zu kommen. Die Katze wurde nicht verletzt, sagte Langford und fügte hinzu, dass er nun versuche, ihren Besitzer ausfindig zu machen. Auch der Brand an sich verlief glimpflich, es gab keine Verletzten.