Letzte Meldung

Kurz vor Ablauf einer letzten Frist zur Regierungsbildung hat sich in Israel das Mitte-Bündnis Blau-Weiß nach eigenen Angaben mit den anderen Fraktionen auf einen Termin für Neuwahlen geeinigt.

Die dritte Parlamentswahl innerhalb eines Jahres soll am 2. März 2020 stattfinden, wie Blau-Weiß heute mitteilte. Die rechtskonservative Likud-Partei von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte den Termin nicht.

Die Frist, innerhalb derer eine dritte Neuwahl binnen eines Jahres noch abgewendet werden könnte, endet am Mittwoch. Dann würde das Parlament automatisch aufgelöst werden. Sollte es vorher zu einer Einigung bei der Regierungsbildung kommen, wäre der 2. März als Wahltermin hinfällig.

Schon zweimal wurde in diesem Jahr in Israel ein neues Parlament gewählt, es gelang jedoch wegen einer Pattsituation zwischen dem rechts-religiösen und dem Mitte-links-Lager keine Regierungsbildung.

Letzte Meldung

Kurz vor Ablauf einer letzten Frist zur Regierungsbildung hat sich in Israel das Mitte-Bündnis Blau-Weiß nach eigenen Angaben mit den anderen Fraktionen auf einen Termin für Neuwahlen geeinigt.

Die dritte Parlamentswahl innerhalb eines Jahres soll am 2. März 2020 stattfinden, wie Blau-Weiß heute mitteilte. Die rechtskonservative Likud-Partei von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte den Termin nicht.

Die Frist, innerhalb derer eine dritte Neuwahl binnen eines Jahres noch abgewendet werden könnte, endet am Mittwoch. Dann würde das Parlament automatisch aufgelöst werden. Sollte es vorher zu einer Einigung bei der Regierungsbildung kommen, wäre der 2. März als Wahltermin hinfällig.

Schon zweimal wurde in diesem Jahr in Israel ein neues Parlament gewählt, es gelang jedoch wegen einer Pattsituation zwischen dem rechts-religiösen und dem Mitte-links-Lager keine Regierungsbildung.

Inland

Die SPÖ hat für heute ihre Gremien zusammengetrommelt, um die schwierige Lage der Partei zu beraten. Nachdem die Parteiführung angekündigt hat, mehr als 20 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zur Kündigung anzumelden, wird nun Präsidium und Vorstand ein Sparbudget vorgelegt, das der finanziell angeschlagenen Partei kommendes Jahr einen ausgeglichen Haushalt ermöglichen soll. Ende 2025 soll die SPÖ schuldenfrei sein.

Parteibugdet: SPÖ-Gremien tagen

Die SPÖ-Gremien beraten über die Parteifinanzen. Nach der Niederlage bei der Nationalratswahl muss ein Sparbudget aufgesetzt werden.

Parteichefin Pamela Rendi-Wagner, die nach der historischen Niederlage bei der Nationalratswahl und einem unglücklichen Krisenmanagement angeschlagen ist, dürfte die Sitzungen überstehen.

Versuche, rasch einen Wechsel an der Parteispitze durchzuführen, waren vor allem am Widerstand aus Wien, dem Burgenland und der Gewerkschaft gescheitert. Auch der umstrittene Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch wird seinen Posten wohl behalten.

Einen Neubau auf dem Heldenplatz hält das von der vorigen Bundesregierung mit der Evaluation des Hauses der Geschichte (hdgö) betraute Team aus Fachleuten für die beste Lösung. Eine vom damaligen Kulturminister Gernot Blümel und Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (beide ÖVP) angestrebte Namensänderung unterstützt das Gremium nicht. Eine Anbindung an den Nationalrat hält man dagegen für „gut geeignet“.

Mehr dazu in wien.ORF.at

Der Wiener Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) hat gestern in der ORF-Sendung „Im Zentrum“ einem Bettelverbot in Wien eine Absage erteilt. Für ihn sei die Debatte beendet, man sei klar gegen ein derartiges Verbot, so Hacker. Der Sozialstadtrat hatte die Diskussion vor über einer Woche mit der Aussage angestoßen, die Gangart im Umgang mit der organisierten Bettelei verschärfen zu wollen.

Betteln, Not, Armutsfallen: Tut der Staat genug?

In Österreich sind laut Statistik Austria eineinhalb Millionen Menschen armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Tut der Staat genug, um Armut, besonders Kinderarmut, zu bekämpfen?

Er sei weiterhin dagegen, dass Bettler und Bettlerinnen als Geschäftsmodell missbraucht würden. Das habe aber nichts mit einem generellen Bettelverbot zu tun. In Sachen Obdachlosigkeit sei die Hilfe in Wien „mehr als herzeigbar“, meinte Hacker. Etwa habe die Wohnungslosenhilfe im vergangenen Jahr 11.000 Menschen betreut.

NEOS und Grüne lehnen Bettelverbot ab

In puncto Bettelverbot sah das der Vizebundessprecher der Grünen, Stefan Kaineder, ähnlich. Die Grünen hätten sich immer dagegen ausgesprochen. Schließlich erreiche man überhaupt nichts damit, „wenn wir diese Menschen verstecken“, sagte er. Organisierte Bettelei hingegen müsse man ernst nehmen. Die Hintermänner finde man aber nicht in den Einkaufsstraßen. Zudem biete diesbezüglich das Strafrecht genügend Mittel.

NEOS-Sozialsprecher Gerald Loacker ortete in Zusammenhang mit einer Umfrage, wonach die Mehrheit der Österreicher und Österreicherinnen ein generelles Bettelverbot in Städten befürwortet, eine Unsicherheit in Zusammenhang mit organisierter Bettelei. Loacker lehnt ebenfalls ein „radikales Bettelverbot“ ab. Vielmehr müssten dafür Lösungen mit Sozialarbeitern, Polizisten und den Menschen an Ort und Stelle gefunden werden.

„Notreisende aus anderen Ländern“

Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser betonte, dass es sich bei diesen Menschen um „Notreisende aus anderen Ländern“ handle. Schließlich bettle niemand gern. Auch gehe es um „keine große Zahl“, sondern nur um etwa hundert Leute.

Angesprochen auf die gerade laufenden Koalitionsverhandlungen von ÖVP und Grünen, sagte Kaineder, dass die Politik der Kürzungen aufhören müsse. Zwei Jahre seien genug gewesen, jetzt brauche es eine „Trendwende“ und „signifikante Verbesserung“, etwa bei der Mindestsicherung für die ärmsten Kindern.

Ausland

Die anhaltenden Streiks gegen die Pensionsreform haben im Pariser Großraum auch heute Hunderte Kilometer Staus verursacht. Gegen 8.00 Uhr staute sich der Verkehr dort auf rund 600 Kilometern, wie der Verkehrsdienst Sytadin mitteilte. Normalerweise sind es etwa halb so viele.

Die Pariser Metro und Vorstadtzüge wurden wieder bestreikt – es ist bereits der fünfte Tag in Folge, an dem es schwere Störungen im öffentlichen Verkehr gibt. Auch die Züge des Fernverkehrs fahren nur sehr eingeschränkt, rund 20 Prozent der Hochgeschwindigkeitszüge TGV sind nach Angaben der französischen Staatsbahn SNCF im Einsatz.

Für die kommenden Tage ist keine Entspannung in Sicht. Der Streik richtet sich gegen die geplante Pensionsreform der Mitte-Regierung. Für morgen haben die Gewerkschaften zu einem weiteren Massenprotest aufgerufen, am Mittwoch will Premierminister Edouard Philippe die Pläne im Detail vorstellen. Die Pensionsreform ist eines der zentralen Projekte von Präsident Emmanuel Macron.

Im Irak ist ein bekannter Bürgerrechtsaktivist auf dem Heimweg von einer Demonstration gegen die Regierung erschossen worden. Fahem al-Tai sei gestern mit zwei Freunden in der für Schiiten heiligen Stadt Kerbela auf einem Motorrad nach Hause gefahren, berichtete ein Nachbar der Nachrichtenagentur AFP.

Dann tauchte ein zweites Motorrad von hinten auf, der Beifahrer schoss mindestens zweimal auf den 53-jährigen Aktivisten, dann auch der Fahrer, wie auf Videoaufnahmen einer Überwachungskamera in der Straße zu sehen war.

Mehr als 450 Menschen getötet

Seit Beginn der landesweiten Proteste im Irak Anfang Oktober gegen die als korrupt und unfähig empfundenen Eliten des Landes wurden mehr als 450 Menschen getötet, die meisten von ihnen Demonstranten und Demonstrantinnen.

20.000 weitere wurden verletzt. Unter den Opfern sind auch eine Reihe von Aktivisten und Aktivistinnen, die unter ungeklärten Umständen getötet wurden. Dazu zählt die 19-jährige Sahra Ali, die einige Stunden nach ihrer Entführung von ihrer Familie tot und mit Folterspuren aufgefunden wurde.

Mit Blick auf die Welle der Gewalt und die Einschüchterungsversuche hatte Tai am Tag vor seinem Tod auf Facebook geschrieben: „Wir werden siegen, und unser Land wird uns trotzdem wieder gehören.“ Er fügte hinzu: „Trotz des Schmerzes werden wir lächeln. Trotz euch und eurer verdorbenen Parteien.“

Das UNO-Entwicklungsprogramm (UNDP) sieht durch den technologischen Fortschritt und den Klimawandel ein wachsendes Risiko neuer Ungleichheiten in der Welt. Zusammen mit unterschiedlichen Bildungsstandards stellten diese Felder eine Bedrohung dar, heißt es in einem heute in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota veröffentlichten Bericht des UNDP.

Bei falschen Maßnahmen drohe eine seit der Industrialisierung nicht gesehene „neue große Kluft“, schreibt das UNDP. So wachse der Zugang zu schnellem Internet in hoch entwickelten Ländern 15-mal schneller als in schlechter entwickelten Staaten. Auch der Anteil von Menschen mit hohen Schulabschlüssen steige dort mehr als sechsmal schneller.

Fachleute orten Gefahr bei CO2-Steuer

„Was früher nur Extras waren wie der Besuch einer Universität und der Zugang zu Breitbandinternet, wird immer wichtiger, um Erfolg zu haben“, sagte der verantwortliche UNDP-Mitarbeiter Pedro Conceicao. Wer diese Voraussetzungen heute nicht habe, könne künftig leicht vom Fortschritt abgehängt werden.

Auch im Kampf gegen die Klimakrise sei Politik mit Weitsicht geboten. So bestehe bei einer CO2-Steuer zum Beispiel die Gefahr, dass vor allem Personen mit geringerem Einkommen belastet würden, während die Wohlhabenden höhere Kosten leichter wegstecken könnten.

China hat wiederholt die USA aufgefordert, sich aus innenpolitischen Angelegenheiten der Volksrepublik herauszuhalten. Der kürzlich erlassene US-Beschluss zur chinesischen Minderheit der Uiguren in Xinjiang sei eine schwere Verletzung des Völkerrechts und eine grobe Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas, sagte der Gouverneur von Xinjiang, Shohrat Zakir, heute in Peking.

Das Durchgreifen in Xinjiang untscheide sich in keiner Weise von Anti-Terror-Maßnahmen der Vereinigten Staaten, sagte Zakir. Zuvor hatte bereits Chinas Spitzendiplomat Yang Jiechi am Wochenende in einem Telefonat mit US-Außenminister Mike Pompeo verlangt, sich ab sofort nicht mehr in die Angelegenheiten der Volksrepublik einzumischen.

UNO-Fachleute geben an, dass China möglicherweise eine Million Uiguren in Straflagern in Xinjiang festhalte. Die chinesische Regierung beharrt auf dem Standpunkt, dass die Lager Teil von Anti-Terror-Maßnahmen seien und eine Berufsausbildung anböten.

Bei den Impeachment-Ermittlungen gegen US-Präsident Donald Trump kommt der Justizausschuss des Repräsentantenhauses heute zu einer weiteren Anhörung zusammen. Vertreter von Demokraten und Republikanern aus dem Geheimdienstausschuss der Kongresskammer sollen dort die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen vorstellen.

Der Geheimdienstausschuss hatte in den vergangenen Wochen diverse hochrangige Regierungsmitarbeiter als Zeugen zu der Ukraine-Affäre befragt und zum Abschluss einen Bericht vorgelegt. Der Justizausschuss hat nun die Aufgabe, konkrete Anklagepunkte gegen Trump zu entwerfen.

Der Ausschussvorsitzende Jerry Nadler sagte dazu dem Fernsehsender CNN, die Vorbereitungen dafür liefen bereits. Eine Entscheidung, welche Anklagepunkte am Ende zur Abstimmung gestellt würden, werde aber erst nach der Anhörung fallen. Über die Anklagepunkte wird zunächst im Justizausschuss abgestimmt werden, später im Plenum des Repräsentantenhauses. Die eigentliche Entscheidung in einem solchen Verfahren fällt am Ende allerdings im US-Senat, wo Trumps Republikaner die Mehrheit haben.

EU

Die EU-Staaten wollen etwas gegen den Mangel an bestimmten verschreibungspflichtigen Medikamenten tun. Das Problem, das sich laut Gesundheitsministerin Brigitte Zarfl seit rund drei Jahren auch in Österreich bemerkbar macht, steht heute auf der Agenda des Treffens mit ihren EU-Ressortkollegen und -kolleginnen. „Es geht um den Austausch der informellen Zusammenarbeit auf europäischer Ebene“, sagte Zarfl.

In Österreich wird gerade eine Verordnung fertig, „mit der wir ein bisschen besser steuern wollen, wenn es um die nationale Verfügbarkeit von Arzneimitteln geht“, so die Gesundheitsministerin. „Dann werde entweder noch ich selber oder auch schon meine Nachfolge die Entscheidung über das Inkraftsetzen dieser Verordnung treffen“, sagte Zarfl.

Lieferprobleme und Monopolstellungen

Zudem werde in Österreich wie auch in anderen Mitgliedsstaaten die Möglichkeit geprüft, „dass Parallelexporte (Ausfuhren innerhalb der EU, Anm.) in andere Staaten dann unterbunden werden, wenn dieses Medikament nachweislich von Lieferengpässen bedroht ist“. Diese Überlegungen gibt es laut Zarfl in einigen EU-Mitgliedsstaaten trotz der EU-Grundregel des freien Warenverkehrs.

Die Krux des Medikamentenmangels hat mehrere Ursachen. Einerseits werden Medikamente von immer weniger Unternehmen produziert, die so mehr Marktmacht aufbauen. Fällt die Produktion bei einer Firma aus, gibt es weniger Alternativunternehmen. Monopolartige Unternehmensstellungen – Stichwort: geistiges Eigentum – spielen zudem in der Preisbildung eine Hauptrolle.

Andererseits werden die Arzneien zu einem immer größeren Teil in Fernost und zu einem immer kleineren Teil in Europa selbst produziert.

Auch Lieferschwierigkeiten bei Ausgangsmaterialien und Rohstoffen von Vorlieferanten führten in vielen Fällen zu Lieferengpässen auf dem europäischen Markt, teilte das Gesundheitsministerium mit. Auch die Parallelexporte in andere EU-Länder würden eine Mitschuld an den Lieferengpässen tragen.

Die EU-Kommission will laut einem Zeitungsbericht bis März 2020 ein erstes europäisches Klimagesetz zur verbindlichen Festlegung der Klimaneutralität Europas ab 2050 vorlegen. Das geht aus Dokumenten zum geplanten „Europäischen Green Deal“ hervor, der am Mittwoch in Brüssel vorgestellt werden soll und auf die die Zeitungen der deutschen Funke-Mediengruppe (Montag-Ausgaben) in einem Vorabbericht verweisen.

Gebiete wie Kohleregionen, die von der Klimaschutzstrategie der EU besonders betroffen wären, sollen dem Blatt zufolge mit einem Übergangsfonds in zweistelliger Milliardenhöhe beim Strukturwandel unterstützt werden. Von den Subventionen könnten auch die Braunkohleregionen in Deutschland profitieren.

100 Milliarden pro Jahr für Klimaschutz

Der Ausstieg aus der Kohlewirtschaft sei Voraussetzung für die angestrebte Klimaneutralität Europas ab dem Jahr 2050. Vor allem mittel- und osteuropäische Länder würden vor einer Verpflichtung auf ein solches Ziel die Zusage finanzieller Hilfen fordern. Klimaneutralität bedeutet, dass die EU nicht mehr Treibhausgas produziert, als sie an Ausgleichsmaßnahmen wie Aufforstung und CO2-Speicherung anbietet.

Für die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist der Klimaschutz ein Schwerpunktthema: Sie wolle einem Zeitungsbericht zufolge mindestens die Hälfte des EU-Haushalts darauf ausrichten, um jährlich 100 Milliarden Euro für den Klimaschutz zu erreichen.

Sport

Wirtschaft

Der Klimawandel setzt den Bundesforsten immer stärker zu, wie die Jahresbilanz des größten Waldbesitzers Österreichs zeigt. 41 Millionen Euro werden für heuer als „Klimawandelkosten“ beziffert.

Mehr dazu in noe.ORF.at

Entfernung von Schadholz oft unrentabel

Mindestens 320.000 Festmeter Schadholz fielen durch die Schneefälle in Osttirol an. Zugleich ist der Holzpreis aber erheblich gesunken und die Entfernung vom Schadholz aktuell unrentabel. Wird das Holz aber nicht entfernt, droht eine Borkenkäferepidemie.

Mehr dazu in tirol.ORF.at

Chronik

Bei der aktuellen Ziehung bei Lotto „6 aus 45“ hat kein Mitspieler die sechs Richtigen getippt – das bedeutet Dreifachjackpot. Im Topf liegen zusätzlich zum 1. Rang der nächsten Runde 2.591.333,86 Euro.

Folgende Gewinnzahlen wurden ermittelt:

8 27 30 40 42 43/Zusatzzahl 9

Die richtigen LottoPlus-Zahlen:

13 14 16 22 30 44

Die richtige Joker-Zahl:

5 8 5 1 9 0

Alle Angaben ohne Gewähr

Nach dem tödlichen Angriff auf einen Passanten im deutschen Augsburg ist ein siebenter Verdächtiger festgenommen worden. Damit seien nun alle Gesuchten gefasst, sagte heute ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Augsburg.

Der 49 Jahre alte Mitarbeiter der Augsburger Berufsfeuerwehr war am Freitagabend bei einem Streit mit einer Gruppe Jugendlicher beziehungsweise junger Männer auf dem Königsplatz im Zentrum von Augsburg getötet worden.

Der Mann war mit seiner Frau und einem befreundeten Paar auf dem Weihnachtsmarkt und anschließend noch in einem Restaurant. Auf dem Heimweg kam es zum Streit mit der Gruppe. Dabei wurde der Mann getötet, der zweite Passant verletzt. Die Frauen blieben unverletzt.

Videoüberwachung half bei Fahndung

Die Ermittler nahmen am Sonntag zunächst zwei 17 Jahre alte Hauptverdächtige fest. Anschließend wurden auch die weiteren Mitglieder der Gruppe gefasst. Bei der Fahndung half die Videoüberwachung, die die Polizei im Dezember 2018 auf dem Königsplatz installiert.

Bei dem einen 17-Jährigen handelt es sich um einen Deutschen, der auch die türkische und die libanesische Staatsbürgerschaft besitzt. Der andere 17-Jährige ist ein gebürtiger Augsburger mit italienischer Staatsbürgerschaft.

Der Haftrichter soll über eine mögliche Untersuchungshaft entscheiden. Weitere Details zu dem Fall will die Kripo bei einer Pressekonferenz bekanntgeben.

Ein 18-jähriger Schüler aus Polen wird verdächtigt, seine Eltern und seinen kleinen Bruder mit der Axt getötet zu haben. Die Tat ereignete sich laut Nachrichtenagentur PAP in der Nacht in dem Ort Zabkowice Slaskie in Niederschlesien.

Der junge Mann habe vom Dach seines Elternhauses die Polizei angerufen und gesagt, seine Eltern und sein siebenjähriger Bruder seien von Einbrechern getötet worden. Als die Beamten eintrafen und die drei Leichen fanden, verwickelte sich der 18-Jährige in Widersprüche. Er wurde festgenommen.

Wie das Nachrichtenportal des Radiosenders RMF FM berichtet, soll er mittlerweile die Tat gestanden haben. Den Angaben zufolge zeigte er den Beamten auch, wo er die Axt begraben hatte, die als Tatwaffe diente. Zum möglichen Tatmotiv gibt es noch keine Erkenntnisse.

Bei den schweren Buschbränden in Australien sind nach Schätzung von Fachleuten seit Oktober schon mehr als 2.000 Koalas verbrannt. Bei einer Anhörung vor dem Parlament in Canberra äußerten sich Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen heute besorgt, dass durch die anhaltenden Feuer noch viele weitere Tiere sterben könnten.

Die Direktorin einer Koalaklinik im Bundesstaat New South Wales, Cheyne Flanagan, sagte: „Wir haben schon einige Brände hinter uns, aber so etwas gab es noch nie. Es ist furchtbar. Und der ganze Sommer steht uns noch bevor.“

Biss zu 100.000 Koalas in Australien

Zusammen mit Kängurus gehören Koalas zu den bekanntesten Tieren, die nur in Australien heimisch sind. Die Beutelsäuger leben vor allem in Bäumen. Dort bewegen sie sich kaum.

Nach Angaben der Naturschutzorganisation Australia Koala Foundation (AKF) gibt es noch zwischen 43.000 und 100.000 Koalas. Normalerweise beginnt die Zeit der Buschbrände in Australien erst im Dezember. In diesem Jahr ging es jedoch schon im Oktober los.

Science

Religion

Kultur

Der unter dem Namen Juice Wrld bekannt gewordene US-Rapper Jarad Anthony Higgins ist gestern im Alter von nur 21 Jahren gestorben. Nach Angaben des Promiportals TMZ.com habe Higgins auf dem Midway-Flughafen von Chicago (US-Bundesstaat Illinois) einen Krampfanfall erlitten. Er sei noch in ein Krankenhaus gebracht und dort wenig später für tot erklärt worden.

Lesen Sie mehr …

Der aus der Kultserie „Star Trek: Deep Space Nine“ bekannte US-Schauspieler Rene Auberjonois ist tot. Sein Sohn Remy Auberjonois teilte dem Portal Entertainment Weekly mit, dass sein Vater an Lungenkrebs gelitten habe. Der Schauspieler wurde 79 Jahre alt.

Schauspieler Rene Auberjonoi
APA/AFP/Getty Images/Brian Ach

„Star Trek“-Kollegen wie George Takei und William Shatner bekundeten ihre Trauer. „Das ist ein schrecklicher Verlust“, schrieb Takei auf Twitter. „Er war ein wunderbarer, liebevoller und intelligenter Mann.“ Shatner schrieb, er werde seine „wunderbare Freundschaft“ mit Auberjonois in Erinnerung behalten.

In „Star Trek: Deep Space Nine“ spielte Auberjonois von 1993 bis 1999 die Figur des Sicherheitschefs Odo, eines Formwandlers, der viele Identitäten annehmen kann. In der TV-Serie „Boston Legal“ stand er ab 2004 mehrere Jahre in der Rolle eines Anwalts vor der Kamera. Er drehte auch mehrere Spielfilme, darunter „M.A.S.H.“ und „McCabe & Mrs. Miller“.

Das Mafia-Epos „The Irishman“ von US-Regisseur Martin Scorsese geht als Favorit in die Verleihung der Critics’ Choice Awards. Die Netflix-Produktion holte 14 Nominierungen, darunter als bester Film, für Regie, für Hauptdarsteller Robert De Niro und Nebendarsteller Joe Pesci und Al Pacino, wie die Preisverleiher heute in Los Angeles bekanntgaben.

Zwölf Gewinnchancen hat Quentin Tarantinos „Once Upon a Time … in Hollywood“, gefolgt von „Little Women“ mit neun Nominierungen. Mehrere Nennungen erhielten auch die Filme „1917“, „Marriage Story“, „Jojo Rabbit“, „Joker“ und „Parasite“.

Die Critics’ Choice Awards werden am 12. Jänner in Los Angeles zum 25. Mal vergeben. Ausgewählt werden sie von über 400 Mitglieder des Kritikerverbands Broadcast Film Critics Association aus den USA und Kanada.

Gespanntes Warten auf Golden-Globes-Nominierungen

In Hollywood wird heute den Nominierungen für die 77. Golden Globe Awards entgegengefiebert. Die Auszeichnungen des kleinen Verbandes der Auslandspresse in 25 Film- und Fernsehkategorien gelten nach den Oscars als die wichtigsten amerikanischen Filmpreise. Die Trophäen in Form einer goldfarbenen Weltkugel werden am 5. Jänner in Beverly Hills verliehen.

Lifestyle

Die wohl größte private Whiskysammlung der Welt soll in Schottland versteigert werden. Die mehr als 3.900 Flaschen des Single Malt Scotch könnten bis zu acht Millionen Pfund (etwa 9,5 Millionen Euro) erzielen, teilte das Auktionshaus Whisky Auctioneer heute im schottischen Perth mit. Sie sollen auf zwei Auktionen vom 7. bis 17. Februar und vom 10. bis 20. April versteigert werden.

„Nie zuvor ist privat eine solche Sammlung auf einer Auktion verkauft worden – über 3.900 Flaschen von einem einzigen Sammler“, sagte der Gründer des Unternehmens, Iain McClune.

Mit Privatjet nach Schottland

Die Sammlung stammt von einem US-amerikanischen Geschäftsmann, der bereits 2014 starb. Er war britischen Medien zufolge regelmäßig mit seinem Privatjet nach Schottland geflogen, um besondere Whiskysorten auf Auktionen und in Destillerien zu erwerben.

Der Whiskyliebhaber hatte sein Hobby etwa 20 Jahre lang betrieben. Seine umfangreiche Sammlung präsentierte er in einem extra dafür gestalteten Raum seines Hauses im US-Bundesstaat Colorado. Er nannte ihn seinen „Pub“. Seine Familie will die Sammlung versteigern lassen.

Leute

Die neue Miss Universe kommt aus Südafrika. Zozibini Tunzi wurde gestern im Finale in Atlanta in den USA zur neuen Titelträgerin gekrönt. Die 26-jährige Gewinnerin engagiere sich im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt und sei eine „stolze Verfechterin natürlicher Schönheit“, hieß es auf der Website des Wettbewerbs.

Miss Universe 2019, Zozibini Tunzi, aus Südafrika
APA/AFP/Getty Images/Paras Griffin

„Ich bin in einer Welt aufgewachsen, in der eine Frau, die wie ich aussieht – mit meiner Art von Haut und meiner Art von Haaren –, nie als schön angesehen wurde“, zitierte der Sender CNN die schwarze Südafrikanerin. „Ich glaube, es ist Zeit, dass das heute aufhört.“ Auf den zweiten und dritten Plätzen landeten nach Angaben des Senders Miss Mexiko und Miss Puerto Rico.

Tunzi und ihre Konkurrentinnen hatten sich unter anderem in Badeanzügen und Abendkleidern präsentiert und Fragen zu sozialen Themen beantwortet, wie CNN berichtete.

Um den Titel der Miss Universe bewerben sich seit 1952 die Siegerinnen der Misswahlen aus mehreren Dutzend Ländern. Im vergangenen Jahr gewann Catriona Gray von den Philippinen. Unter den 90 Teilnehmerinnen war keine Österreicherin.