Ausland

In Frankreich sind seit dem 7. Oktober mehr als tausend antisemitische Vorfälle gemeldet worden. „Die Zahl der antisemitischen Akte ist explodiert“, sagte Innenminister Gerald Darmanin gestern dem Fernsehsender France 2. Im Zusammenhang mit den insgesamt 1.040 gemeldeten Vorfällen seien 486 Menschen festgenommen worden, darunter 102 Ausländer bzw. Ausländerinnen, sagte der Minister.

Am 7. Oktober hatten Hunderte Kämpfer der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas Israel überfallen und in einer Reihe von Ortschaften und bei einem Musikfestival wahllos Gräueltaten vor allem an Zivilisten und Zivilistinnen verübt, darunter viele Frauen und Kinder. Nach israelischen Angaben wurden 1.400 Menschen getötet, mehr als 240 weitere wurden als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt.

Als Reaktion nahm Israel den Gazastreifen unter Dauerbeschuss. Dabei wurden nach Angaben der Hamas, die sich nicht unabhängig überprüfen lassen, mehr als 9.700 Menschen getötet.

US-Außenminister Antony Blinken ist nach Besuchen in mehreren Ländern des Nahen Ostens überraschend auch in den Irak gereist. Er traf sich dort gestern mit Ministerpräsident Mohammed al-Sudani, wie die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA berichtete. In Bagdad war Blinken am Abend auf dem Flughafen mit Schutzweste zu sehen. Der Besuch inmitten des Nahost-Krieges steht auch vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe proiranischer Milizen auf US-Truppen im Irak.

„Wer auch immer den Konflikt in Gaza ausnutzen will, um unsere Mitarbeitenden hier oder anderswo in der Region zu bedrohen – lasst es“, sagte Blinken im TV-Sender „Sky News“ in einer Warnung an die proiranischen Milizen. Deren Angriffe und Drohungen seien „absolut inakzeptabel“.

Die USA suchten keinen Konflikt mit dem Iran, würden aber „jeden nötigen Schritt unternehmen, um unsere Leute zu schützen“. Das Treffen mit al-Sudani bezeichnete Blinken als „produktiv, offen und wichtig“.

Verschärfte Sicherheitslage im Irak

Die ohnehin instabile Sicherheitslage im Irak hat sich seit Beginn des Krieges zwischen der islamistischen Hamas und Israel verschärft. Abu Ali al-Askari, Sprecher der mächtigen Miliz Kataib Hisbollah, hatte Blinken vorher verbal angegriffen und ihm im Fall eines Besuchs mit „beispielloser Eskalation“ gedroht.

Proiranische Milizen haben seit Kriegsbeginn mehrere Dutzend Angriffe im Irak sowie in Syrien für sich beansprucht. Vor allem die mit Teheran verbündete Milizen und politischen Kräfte im Irak fordern den vollständigen Abzug der etwa 2.500 verbleibenden US-Truppen.

Die israelische Armee hat den Gazastreifen bei ihrem Bodeneinsatz nach eigenen Angaben in zwei Teile gespalten, während „entscheidende“ Angriffe im Krieg gegen die radikalislamische Hamas fortgesetzt würden. Die israelischen Streitkräfte hätten „Gaza-Stadt von der Südküste aus eingekreist“, sagte Armeesprecher Daniel Hagari gestern. „Jetzt gibt es einen südlichen Gazastreifen und einen nördlichen Gazastreifen.“

Zivilisten und Zivilistinnen soll es nach seiner Darstellung jedoch weiter möglich sein, in den südlichen Teil des Gazastreifens zu flüchten. Hagari machte aber deutlich: „Das ist ein Einbahnstraßenkorridor in Richtung Süden.“

Am Abend seien Luftschläge und Angriffe vom Boden aus auf den dicht besiedelten Küstenstreifen ausgeweitet worden. „Heute Abend führen wir eine wichtige Operation durch“, sagte Hagari.

Bodenoffensive zuletzt verstärkt

Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, dass sie weiter dabei sei, im Gazastreifen „Terroristen im Nahkampf zu eliminieren“ und Stellungen der radikalislamischen Hamas aus der Luft anzugreifen. Insgesamt seien seit Beginn des Einsatzes von Bodentruppen in dem Palästinensergebiet vor rund zehn Tagen mehr als 2.500 „Terrorziele“ bombardiert worden.

Zuletzt hatte Israel seine Bodenoffensive verstärkt. Im Norden des Gazastreifens kesselte die Armee nach eigenen Angaben die Stadt Gaza ein. Panzer und gepanzerte Bulldozer rückten dort Bildern der israelischen Armee zufolge vor, um den Belagerungsring um die Stadt Gaza enger zu ziehen.

Weitere Angriffe der Hamas

Die Hamas feuerte unterdessen erneut Raketen auf israelische Ortschaften ab. Auch im Großraum Tel Aviv heulten mehrfach die Warnsirenen. Der militärische Arm der Hamas, die von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft wird, reklamierte die Attacken auf Telegram für sich. Verletzt wurde Sanitätern zufolge nach ersten Erkenntnissen niemand.

Aus dem Gazastreifen wurden laut Militärangaben seit Kriegsbeginn am 7. Oktober mehr als 8.000 Raketen auf israelische Ortschaften abgefeuert. Für einen Großteil übernahm die in dem Küstengebiet herrschende Hamas die Verantwortung.

Im Betrugsprozess gegen Donald Trump soll der frühere US-Präsident heute in New York persönlich aussagen. Bei der umfangreichen Befragung durch die Staatsanwaltschaft wird Trump unter Eid stehen. Die erstmalige große Aussage Trumps in einem der zahlreichen Prozesse gegen ihn wird mit Spannung erwartet. Es geht um die Zukunft des Firmenimperiums des 77-Jährigen.

Die Staatsanwaltschaft in New York wirft Trump, seinen Söhnen und Mitarbeitenden vor, den Wert der Trump Organization jahrelang manipuliert zu haben, um an günstigere Kredite und Versicherungsverträge zu kommen. Richter Arthur Engoron hatte das vor dem Prozess bereits bekräftigt – in dem Verfahren geht es nun vor allem um die genaue Festlegung möglicher Strafen.

Generalstaatsanwältin Letitia James will erreichen, dass Trump 250 Millionen US-Dollar (rund 239 Millionen Euro) zahlen muss und in New York keine Geschäfte mehr machen darf.

Trump ist der aussichtsreichste Bewerber auf die Kandidatur der Republikaner für die Präsidentschaftswahl 2024. Den Prozess nutzt er nach Einschätzung vieler Beobachtender als Wahlwerbung und behauptet immer wieder, die Verhandlung sei Teil einer politischen Kampagne gegen ihn.

Ukraine-Krieg

Nach Angaben des Gouverneurs der Region sind bei einem russischen Raketenangriff auf Odessa fünf Menschen verletzt worden. Eine der wichtigsten Kunstgalerien der Stadt sei beschädigt worden.

„Am 6. November wird das Nationale Kunstmuseum von Odessa 124 Jahre alt“, schreibt Oleh Kiper auf Telegram. „Am Vorabend des 6. Novembers haben die Russen unser architektonisches Denkmal mit einer Rakete ‚beglückwünscht‘, die in der Nähe einschlug.“

Die Wände und Fenster des Museums in einem der ältesten Paläste der Stadt seien beschädigt worden. Nach Angaben der Behörden verursachte eine Rakete einen mehreren Meter tiefen Krater in der Nähe des Museums.

Die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock hat ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmytro Kuleba nach dessen Angaben eine EU-Mitgliedschaft der Ukraine zugesichert. „Ich habe keinen Zweifel, dass die Ukraine ein Teil der Europäischen Union sein wird“, sagte Kuleba der deutschen Zeitung „Welt“. „Diese Zusicherung“ habe er von Baerbock erhalten.

Die Ukraine hatte wenige Tage nach dem Beginn des russischen Angriffskrieges am 24. Februar 2022 ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Union beantragt. Bereits im Juni 2022 erhielt sie den Status eines EU-Beitrittskandidaten. Dieser Schritt hatte vor allem Symbolwirkung. Die wichtigere Hürde ist die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat zur Einigkeit aller Ukrainer und Ukrainerinnen aufgerufen und an seine Landsleute appelliert, an ihr Land zu glauben. „An die Ukraine zu glauben bedeutet zu wissen, dass die Ukraine und die Ukrainer ihre Unabhängigkeit bewahren können, sie bewahren werden und sie zurückerhalten werden“, sagte er gestern. „Wir müssen die Ukraine schützen, und das werden wir – daran habe ich keinen Zweifel.“

Allerdings müssten die Ukrainer und Ukrainerinnen dafür an einem Strang ziehen. „Aber genau wie nach dem 24. Februar 2022 (dem Beginn des russischen Angriffskrieges) kann das nur gemeinsam geschehen – und nur gemeinsam, in Einigkeit, in Sorge um den Staat, um die Menschen neben Ihnen, um die Ukrainer, wo immer sie sind.“ Das Wichtigste sei, die Einheit des Volkes zu bewahren.

„Jede Woche sollte die Ukraine stärker machen, das ist ein Muss“, sagte Selenskyj mit Blick auf weitere Kämpfe in den kommenden Monaten. „Und das ist eine gemeinsame Aufgabe für alle im Land.“

Inmitten des Verteidigungskrieges gegen Russland plant der ukrainische Verteidigungsminister Rusten Umjerow eine vollständige Reform des Militärdienstes innerhalb der nächsten fünf Jahre.

Nach dem gestern veröffentlichten Konzept, das „eine strategische Vision für die Entwicklung der militärischen Personalpolitik“ darstelle, sollen die ukrainischen Streitkräfte künftig zu einem Vertragsmilitärdienst übergehen. Bei Rekrutierung und späterer Laufbahn der Soldaten soll deren vorherige Ausbildung berücksichtigt werden. Auch eine berufliche Gleichstellung der Geschlechter innerhalb der Streitkräfte werde angestrebt.

Wohl Abweichen von starren Strukturen

Nach Umjerows Vorstellungen sollte auch die Zusammenarbeit zwischen ukrainischen Hochschulen und ähnlichen Institutionen der EU- und NATO-Staaten verstärkt werden. Die angestrebte „neue Kultur der Beziehungen zwischen Befehlshabern und Untergebenen“ deutet auf ein klares Abweichen von der bisherigen, noch aus Sowjetzeiten angewandten Praxis der starren Strukturen hin.

Ziel des Konzepts sei, den Personalbedarf der Streitkräfte zu decken. Daneben soll es der ukrainischen Armee möglich werden, „sich in den euroatlantischen Sicherheitsraum zu integrieren und die Interoperabilität der ukrainischen Streitkräfte mit den Streitkräften der NATO-Mitgliedsstaaten zu gewährleisten“.

Inland

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) hat sich angesichts steigender antisemitischer Vorfälle seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel für einen stärkeren Kampf gegen Judenfeindlichkeit und Terror ausgesprochen. Israel sei ein „Schutzversprechen“, sein Existenzrecht dürfe man nicht infrage stellen, sagte Sobotka in der ORF-„Pressestunde“ gestern. Antisemitismus habe eine lange Tradition und komme aus der Mitte der Gesellschaft. Um diesen zu bekämpfen, müsse man vor allem bei der Bildung junger Menschen ansetzen.

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Wirtschaft

Die Herbstferien sind zu Ende: Während die doch lange Schulpause vor allem für Eltern eine Herausforderung hinsichtlich der Kinderbetreuung war, freut sich die heimische Tourismusbranche über eine sehr gute Buchungslage in der Steiermark.

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Von heute bis Mittwoch wird es in der überwiegenden Zahl der Betriebe der Metalltechnischen Industrie zu stundenweisen Warnstreiks kommen. Den Auftakt machen die Aufzugsmonteurinnen und -monteure in Wien im Beisein von ÖGB-Chef Wolfgang Katzian und AK-Präsidentin Renate Anderl. Am Donnerstag treffen sich die Sozialpartner dann wieder am Verhandlungstisch, um in der dann fünften Gesprächsrunde einen Einigungsversuch für den Kollektivvertrag 2024 zu starten.

Die Arbeitgeber sind den Gewerkschaften bei der vierten Runde etwas entgegengekommen, aber immer noch weit von dem entfernt, was PRO-GE und GPA fordern – nämlich 11,6 Prozent mehr Lohn und Gehalt.

Die Industrie hat zwei Modelle vorgelegt, wobei eines davon einen Durchrechnungszeitraum für zwei Jahre vorsieht, was die Gewerkschaften ablehnen. Gibt es auch nach den Warnstreiks keine Einigung, könnten reguläre Streiks folgen.

Sport

Ein sehenswerter Treffer von Guido Burgstaller (65.) sowie ein Eigentor von Atdhe Nuhiu (69.) haben Rapid in der Admiral Bundesliga wichtige drei Punkte beschert. Die Hütteldorfer gewannen gestern in Altach letztlich verdient mit 2:0 (0:0). Mit dem ersten Ligasieg seit Anfang Oktober verteidigten die Grün-Weißen nach 13 gespielten Runden Platz sechs in der Tabelle. Altach wartet seit fünf Spielen auf einen Sieg und belegt Rang neun.

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Der Serbe Novak Djokovic hat gestern zum siebenten Mal beim ATP-1000-Turnier in Paris triumphiert und die eigene Rekordmarke an Masters-Titeln auf 40 nach oben geschraubt. Der Weltranglistenerste setzte sich im Finale gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow 6:4 6:3 durch und verhinderte damit auch dessen zweiten Sieg auf der zweithöchsten ATP-Ebene seit sechs Jahren. Djokovic ist damit auch auf dem besten Weg, zum insgesamt achten Mal als Nummer eins des ATP-Rankings ins neue Jahr zu gehen.

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Red Bull Salzburg hat gestern in der win2day ICE Hockey League das Topspiel der 18. Runde gegen die Steinbach Black Wings Linz für sich entschieden und den ersten Platz gegen Hydro Fehervar erfolgreich verteidigt. Während die Ungarn die spusu Vienna Capitals daheim 4:2 bezwangen, rangen die Salzburger die Linzer in der Verlängerung 2:1 nieder und liegen nun drei Punkte vor Fehervar.

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Die 13. Runde der Admiral 2. Liga ist für den GAK zur Glücksrunde geworden. Die Steirer fertigten gestern nicht nur den SV Stripfing mit 3:0 (2:0) ab, sondern bauten dank des für den unmittelbaren Verfolger SW Bregenz enttäuschenden 0:0 gegen DSV Leoben ihren Vorsprung weiter aus. Die „Rotjacken“ führen nun bereits zehn Punkte vor Bregenz, dahinter haben St. Pölten und Stripfing schon 14 Zähler Rückstand.

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Chronik

In der Nacht auf gestern ist das dritte Tief innerhalb weniger Tage über Kärnten gezogen. Die Feuerwehren waren gut vorbereitet, doch es gab kaum Einsätze. Die vorhergesagten Regenmengen wurden zwar erreicht, großräumige Schäden blieben aber aus.

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Auf dem Hamburger Flughafen ist es zu einer nervenzehrenden Geduldsprobe gekommen. Nach 19 Stunden gab ein bewaffneter Mann, der mit dem Auto auf das Vorfeld durchgebrochen war, gestern auf. Der 35-Jährige hatte seine vierjährige Tochter im Auto. Nach einem Stopp konnte der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden.

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Die Kinder des im Juni verstorbenen italienischen Ex-Premiers Silvio Berlusconi haben die Zahlungen an insgesamt 20 Frauen eingestellt, die seit elf Jahren 2.500 Euro monatlich als „Ausgleich für erlittene Rufschädigung“ wegen deren Teilnahme an den Bunga-Bunga-Partys in der Villa des früheren Ministerpräsidenten bekommen hatten. Jetzt greifen diese zur Gegenwehr. Alessandra Sorcinelli, eine der Frauen, die die Apanage verloren hat, kündigte Klage gegen Berlusconis Erben an.

Nach dem Tod Berlusconis wurden Miet- und Nutzungsverträge für Wohnungen und Häuser gekündigt, in welchen mehrere Frauen auf Kosten Berlusconis hatten wohnen dürfen. Auch Sorcinelli und ihre Freundin Barbara Guerra erhielten die Aufforderung, ihre Wohnung in Mailand zu räumen, da die Erben Berlusconis den Mietvertrag nicht verlängern wollen.

Die beiden Frauen behaupten stattdessen, dass die Wohnung „ein Geschenk und Teil einer Entschädigungsvereinbarung nach einer langen Bekanntschaft“ mit dem ehemaligen Vorsitzenden der Regierungspartei Forza Italia sei, so Sorcinelli im Interview mit der Mailänder Tageszeitung „Corriere della Sera“ gestern.

Tonaufnahme veröffentlicht

Um diese These zu untermauern, hat Guerra auch die Tonaufnahme eines Telefongesprächs zwischen ihr und Berlusconi aus dem Jahr 2015 veröffentlicht, in dem der Medienzar erklärte, dass er das Haus auf ihren Namen überschreiben wolle, sobald ein gegen ihn laufender Prozess wegen Zeugenbestechung zu Ende sei. Die beiden Frauen beschuldigten Berlusconis Erben, den Willen ihres Vaters zu ignorieren.

Die Zahlungen an die 20 Frauen summierten sich nach Angaben italienischer Medien auf rund elf Millionen Euro. Berlusconi, der im Juni im Alter von 86 Jahren starb, hatte den Vorwurf der Staatsanwälte stets zurückgewiesen, dass es sich bei den Zahlungen um Schweigegeld für Zeuginnen in den zahlreichen Verfahren gegen den Politiker und Unternehmer gehandelt habe. Vielmehr sei Berlusconi bekanntermaßen immer großzügig und loyal gewesen.

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Eine 60-jährige Landwirtin ist am Samstag im Oberland (Vorarlberg) von einem Jungrind schwer verletzt worden. Beim Verlassen einer Weide wurde sie von dem Tier attackiert und zu Boden gestoßen. Die schwer verletzte Frau konnte die Weide selbst verlassen und ihren Sohn kontaktieren, der die Rettungskräfte rief.

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Bei einer Fahrzeugkontrolle hat sich ein 65-jähriger Autofahrer in Abtenau (Oberösterreich) als sein Bruder ausgegeben. Die Polizisten haben den Schwindel bemerkt. Ein Alkotest ergab 1,3 Promille.

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Religion

Die Kurrentschrift, bis Mitte des vorigen Jahrhunderts offizielle Verkehrsschrift, kennt heute kaum noch jemand. In Michelstetten (Bezirk Mistelbach) hat ein pensionierter Bankdirektor die jahrhundertealten Pfarrchroniken übersetzt, um sie für die Nachwelt zu erhalten.

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Kultur

Das Landestheater in Salzburg hat an diesem Wochenende „Aida“-Premiere gefeiert – allerdings nicht im eigenen Haus, die Verdi-Oper wird in der Felsenreitschule aufgeführt. Regisseur Andreas Gergen hat eine moderne Inszenierung auf die Bühne gebracht: Aida erscheint Radames darin in einem Computerspiel mittels virtueller Realität.

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Heute wird im Wiener Kasino am Schwarzenbergplatz zum achten Mal der Österreichische Buchpreis vergeben. Chancen auf die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung haben Milena Michiko Flasar („Oben Erde, unten Himmel“), Maja Haderlap („Nachtfrauen“), Wolf Haas („Eigentum“), Clemens J. Setz („Monde vor der Landung“) und Teresa Präauer. Sie hat mit ihrem Buch „Kochen im falschen Jahrhundert“ bereits einen Tag später beim Bayerischen Buchpreis die nächste Preischance.

Gleichzeitig wird der mit 10.000 Euro dotierte Debütpreis vergeben. Für ihn sind Arad Dabiri, Thomas Olah und Eva Reisinger nominiert. Der Radiosender Ö1 überträgt die von Dorothee Hartinger und Philipp Hauß gemeinsam mit Studierenden an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien moderierte Verleihung ab 19.30 Uhr live. Im Vorjahr gewann Verena Roßbacher mit ihrem Roman „Mon Cheri und unsere demolierten Seelen“ den Österreichischen Buchpreis.