COV Inland

Die Virologin Dorothee von Laer hat heute im Rahmen einer Pressekonferenz mit ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann betont, Genesene seien aus virologischer Sicht bei den Zugangsregeln eigentlich den Getesteten zu bevorzugen.

Virologin Dorothee von Laer
APA/Herbert Neubauer

In ihren Augen ist es politisch gewollt, neben Geimpften auch Getesteten den Zutritt etwa zur Nachtgastronomie zu ermöglichen. Umgekehrt sollen mit der „2-G-Regel“ Genesene wohl dazu gebracht werden, sich einmal impfen zu lassen. Von Laer betonte, dass Genesene mit einer Impfdosis „das Beste aus beiden Welten“ hätten.

Von den drei „Gs“ werden Genesene derzeit am strengsten behandelt. Auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse wäre aber auch eine andere Sicht möglich, wie von Laer und ihr Kollege Florian Krammer zuletzt gegenüber ORF.at betonten. Dabei erklärten sie auch die unterschiedliche Immunantwort nach Impfung und Infektion.

Das vernachlässigte „G“?

Das Gesundheits- und das Innenministerium haben 592 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet (Stand: heute, 9.30 Uhr). Diese Zahlen meldeten die Bundesländer an den nationalen Krisenstab.

10.744 Menschen verstarben bisher an den Folgen des Coronavirus. Derzeit befinden sich 122 Personen aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung, davon 25 auf Intensivstationen.

Daten des Krisenstabs in ORF.at/corona/daten

7-Tage-Inzidenz bei 37,1

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 37,1 (Stand: gestern, 14.00 Uhr).

Das Berichtsschema der AGES zeigt die Zahlen vom Vortag – wie die Meldung der Ministerien. Wesentlicher Unterschied zu den Ministeriumsmeldungen: Laborbestätigte Fälle, Tote etc. werden nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum.

In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

Unter den heuer 266.000 CoV-Infektionen in Österreich sind 1.656 Personen trotz vollständiger Impfung erkrankt – 1.560 nach der zweiten Impfung und 96 nach einer Impfung von Johnson & Johnson. 2.690 Personen sind trotz der ersten Teilimpfung erkrankt. Das geht aus den erstmals vom Gesundheitsministerium erhobenen Daten aus dem Epidemiologischen Meldesystem (EMS) zu Impfdurchbrüchen hervor, wie das Ö1-Morgenjournal berichtete. Insgesamt sind in Österreich bisher rund 4,6 Mio. Menschen vollständig geimpft.

Bisher waren nur 376 Impfdurchbrüche von Ärzten und Ärztinnen sowie Apothekern und Apothekerinnen gemäß ihrer Meldepflicht dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen gemeldet worden. Unter Impfdurchbrüchen werden CoV-Infektionen mit Symptomen wie Fieber, Kurzatmigkeit und Husten verstanden sieben Tage nach der zweiten Dosisverabreichung bzw. 28 Tage nach Erhalt des Impfstoffes von Johnson & Johnson.

Die von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) errechnete Impfeffektivität liegt bei rund 91 Prozent. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass Anfang des Jahres zahlreiche Menschen mit dem Coronavirus infiziert wurden, es aber noch keine verbreitete Impfung gab.

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Delta-Variante infiziert Geimpfte leichter

Laut dem klinischen Pharmakologen Markus Zeitlinger weisen Daten aus Großbritannien, Israel und Kanada darauf hin, „dass sich durch die Delta-Variante an der Anzahl der Impfdurchbrüche bei den Hospitalisierungen nichts verändert hat“. Es zeige sich aber, dass die Delta-Variante nun auch Geimpfte etwas einfacher asymptomatisch oder mit leichten Krankheitssymptomen infizieren könne.

Was die Rolle von Geimpften als potenzielle Überträger betrifft, zeige sich, dass vollimmunisierte Infizierte weniger und über einen kürzeren Zeitraum Virus ausscheiden. Bei der Delta-Variate ist die Erregerlast aber mitunter deutlich erhöht und bleibt länger bestehen, so Zeitlinger: „Der Geimpfte würde hier aber immer noch deutlich besser abschneiden.“

Studie: Zwei Drittel geringeres Infektionsrisiko bei vollständig Geimpften

Laut einer heute veröffentlichten Studie des Imperial College London haben vollständig Geimpfte ein deutlich geringeres Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken als Ungeimpfte. Das sei um zwei Drittel niedriger gegenüber Ungeimpften. Geringer war demnach auch die Wahrscheinlichkeit, dass ein CoV-Infizierter mit vollständigem Impfschutz weitere Menschen ansteckt.

Das Forscherteam untersuchte zwischen Ende Juni und Mitte Juli insgesamt knapp 100.000 Proben von englischen Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern. Ihrer Analyse zufolge infizierte sich im Untersuchungszeitraum einer von 160 Probandinnen und Probanden mit dem Coronavirus.

Die CoV-Maßnahmen und das Impfen sorgen für eine viel größere Bruchlinie in der Gesellschaft als die Migrationsfrage. Das zeigt eine Umfrage des IMAS-Instituts. Demnach sind die Österreicherinnen und Österreicher viel stärker als in früheren Jahren der Meinung, dass das Land in politischer Hinsicht gespalten ist und deutliche Gegensätze in der Bevölkerung zutage treten.

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Die Ärztekammer Niederösterreich fordert, dass PCR- und Antigen-Tests künftig kostenpflichtig sind. Es sei unverständlich, dass „die Allgemeinheit für die Tests zahlen muss, wobei genug Impfstoff vorhanden ist“, heißt es.

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OÖ: Stelzer erwägt Kostenpflicht für Tests

Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) schlägt in dieselbe Kerbe und erwägt, Coronavirus-Tests im Herbst kostenpflichtig zu machen. Die Impfung werde gratis bleiben, „aber die Gratistests wird man in dieser Form nicht auf Dauer aufrechterhalten können“.

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Angesichts des hohen Infektionsgeschehens blickt der Vorstand der Universitätsklinik für klinische Pharmakologie der Medizin-Uni Wien, Markus Zeitlinger, „düster“ in Richtung Herbst. Dass nun die Dynamik bei den Covid-19-Impfungen stark abnimmt, sei „furchtbar“.

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COV Ausland

China hat nach Massentests zur Eindämmung eines Coronavirus-Infektionsherds neue Höchststände bei der Zahl der Neuinfektionen gemeldet. Wie die Gesundheitsbehörden heute mitteilten, wurde das Virus binnen eines Tages bei 71 Menschen nachgewiesen, der höchste Wert seit Jänner.

Die neuen Infektionsfälle gehen nach Einschätzung der chinesischen Gesundheitsbehörden auf einen Infektionsherd in der ostchinesischen Metropole Nanjing zurück, wo inzwischen Einschränkungen für Hunderttausende Menschen gelten.

Regierung verfolgt „Null-CoV-Strategie“

In Nanjing waren Mitte Juli neun Reinigungskräfte auf dem internationalen Flughafen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Seitdem haben die Behörden fast 500 Neuinfektionen registriert.

Die chinesische Regierung verfolgt eine „Null-CoV-Strategie“: Im Kampf gegen den größten Coronavirus-Ausbruch seit Monaten wurden mehrere Städte unter einen strikten Lockdown gestellt, Beschränkungen für Inlandsreisen verhängt und zahlreiche Menschen auf das Virus getestet. Heute waren landesweit 61 Neuinfektionen gemeldet worden.

Menschen beim Massentest in Wuhan
APA/AFP

Auch im zentralchinesischen Wuhan, wo das Coronavirus Ende 2019 erstmals auf einem Tiermarkt festgestellt worden war, meldeten die Behörden heute einen Coronavirus-Fall. Nun sollen alle elf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner der Millionenmetropole getestet werden.

Ausland

Ein mutmaßlich vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate gekapertes Schiff ist britischen Angaben zufolge wieder frei. Das Amt für Seeschifffahrt erklärte heute, der Vorfall sei abgeschlossen. Weitere Details nannte die britische Aufsicht UKMTO nicht. Auch der Name des Schiffes wurde nicht erwähnt.

Gestern hieß es, dass vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im Golf von Oman offenbar ein Schiff entführt wurde. Die britische Warnzentrale für die Seefahrt (UKMTO) warnte zunächst wegen eines „Zwischenfalls“ und riet dann zu „extremer“ Vorsicht.

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Unbekannte haben nach Angaben der israelischen Armee drei Geschoße aus dem Libanon nach Israel abgefeuert. Zwei davon seien in Israel gelandet, eines sei noch im Libanon niedergegangen, hieß es in einer Stellungnahme der Armee heute.

Die Armee habe mit Artilleriefeuer in Richtung Libanon reagiert. In Israel gab es keine Berichte über Verletzte. Anwohnerinnen und Anwohner wurden laut Medienberichten dazu aufgefordert, die Schutzräume aufzusuchen. Nach dem Einschlag eines Geschoßes sei es zu einem Feuer gekommen.

Israel und Libanon befinden sich offiziell im Kriegszustand. An der Grenze kommt es immer wieder zu Spannungen. Vor allem die eng mit dem Iran verbündete libanesische Schiitenmiliz Hisbollah sieht in Israel einen Erzfeind.

In der Ukraine ist ein Mann heute mit einer Handgranate in das Regierungsgebäude in der Hauptstadt Kiew eingedrungen. Er wurde wenig später von Spezialkräften der Polizei festgenommen. Unklar ist noch, warum er den Regierungssitz betrat. „Das ist eine scharfe Granate, bringt die Leute hier raus“, sagte der Unbekannte in einer kursierenden Videoaufzeichnung. Dabei zeigte er den gezogenen Stift. Der Wachdienst rief die Polizei.

Spezialeinheiten in Kiev beim Regierungsgebäude
APA/AFP/Sergei Supinsky

Ukrainischen Medienberichten zufolge soll der Mann ein mehrfach verwunderter Veteran des Dauerkonflikts in der Ostukraine sein. Verletzte gab es bei dem Vorfall keine. Laut Polizei handelte es sich bei dem Gegenstand um eine scharfe Handgranate. Dem Mann drohen nun bis zu 15 Jahre Gefängnis.

Seit dem Ausbruch der Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Separatisten in der Ostukraine 2014 sind in dem Land unzählige Kriegswaffen im Umlauf. Bei dem Konflikt wurden UNO-Schätzungen zufolge mehr als 13.000 Menschen getötet. Ein von Deutschland und Frankreich vermittelter Friedensplan liegt auf Eis.

Inland

Die türkis-grüne Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, dass der Strom in Österreich bis 2030 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen kommen soll. Dafür müssen erneuerbare Energiequellen erschlossen und erbaut werden. Und um das zu erreichen, müssten Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) beschleunigt werden, fordert der ÖVP-Staatssekretär im Klimaschutzministerium, Magnus Brunner, gegenüber der APA.

Auf die jüngste „Klimakrise“ in der Regierung angesprochen, setzt Brunner auf Kalmierung. Es sei allen klar, dass der Klimawandel eine der größten Herausforderungen sei. „Und wir bekennen uns zu 100 Prozent zu unseren Zielen im Regierungsprogramm, aber die Vorstellungen darüber, welcher Weg zu diesen Zielen führt, sind oft unterschiedlich.“

Er sei jedenfalls „dagegen, nur über Verbote zu reden“, Innovationen und Investitionen seien Teil der Lösung, und „wir müssen auch die Menschen und die Wirtschaft auf diesem Weg mitnehmen“, so Brunner zu den umstrittenen Aussagen von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), wonach der Klimaschutz nicht in die „Steinzeit“ zurückführen dürfe.

Wenig Verständnis für Evaluierung von Straßenbauprojekten

Mit dem kürzlich vorgelegten Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz habe die Bundesregierung einen großen Schritt gesetzt, nun müssten aber Taten folgen, und diese erfordern nach Ansicht von Brunner schnellere UVP-Verfahren, um die nötige Infrastruktur (Windparks, Wasserkraftwerke oder Biomasseanlangen) zu schaffen. Bis 2030 seien es nur noch neun Jahre, „wir können uns keine Verzögerungen leisten“.

Er wünsche sich mehr „Praxisnähe“ in der Klimapolitik. Es habe in letzter Zeit oft „Alleingänge im stillen Kämmerchen“ gegeben, so der Staatssekretär in Richtung Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne). Was die von Gewessler angestoßenen Evaluierungen von Straßenbauprojekten betrifft, zeigt Brunner wenig Verständnis für die Ministerin. Man müsse alles evaluieren, aber diese Projekte seien schon mehrfach geprüft worden, und die „Bevölkerung braucht Sicherheit und Klarheit“.

Grüne über Brunner „verwundert“

Auf Brunners Aussagen reagierten die Grünen „verwundert“. „Der Österreichische Nationalrat hat mit den Stimmen von NEOS, SPÖ, Grünen und ÖVP eine Evaluierung der S18 in Vorarlberg beschlossen. Es ist unerheblich, wie viel oder wenig ‚Verständnis‘ der für Luftverkehr zuständige Staatssekretär Brunner im Klimaschutzministerium für diesen Beschluss zeigt. Entscheidend ist das, was im Parlament gemeinsam beschlossen wird“, so Lukas Hammer, Klimasprecher der Grünen, in einer Stellungnahme gegenüber der APA.

„Verheerende Überschwemmungen und tödliche Hitzewellen in Europa erinnern uns daran, dass die Klimakrise auch bei uns angekommen ist. Der Kampf gegen die Klimakrise und für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen wird nur gelingen, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Mit einer mutigen und sachlichen Politik statt mit Polemik“, sagte Hammer.

Kritik vom WWF

Kritik an den Vorschlägen Brunners übte auch die Umweltschutzorganisation WWF. „Anstatt schon wieder auf das Husch-Pfusch-Prinzip zu setzen, muss die Politik endlich ihre Hausaufgaben machen. Denn die größten Verfahrensbremsen sind fehlerhafte Unterlagen der Projektbetreiber, schlecht ausgestattete Behörden und falsch ausgerichtete Materiengesetze“, so der WWF. Dadurch entstehen häufig jahrelange Verzögerungen, noch bevor die Öffentlichkeit überhaupt beteiligt werde.

Wirtschaft

Österreichs Außenhandel ist im Mai 2021 weiter kräftig gestiegen. Die Importe erreichten einen Wert von 13,85 Mrd. Euro, im Zwölfmonatsvergleich ergab sich somit ein Zuwachs von 34,1 Prozent, die Exporte kletterten auf 12,98 Mrd. Euro und damit um 31,5 Prozent. In der Handelsbilanz zeigte sich ein Passivum in Höhe von 0,87 Mrd. Euro. Der erneute starke Anstieg erklärt sich durch das niedrige Außenhandelsniveau im Vorjahresmonat, meldete die Statistik Austria heute.

Arbeitstägig bereinigt wuchsen die Importe um 33,8 Prozent, die Exporte wiesen ein Plus von 31,4 Prozent auf. Nachdem der Außenhandel im CoV-Jahr 2020 stark zurückgegangen war, erreichten Ein- und Ausfuhren heuer im Mai wieder annähernd Vorkrisenniveau: „Verglichen mit Mai 2019 erreichten die Importe 101,1 Prozent und die Exporte 98,1 Prozent“, so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas laut Aussendung.

Wer mit der Bankomatkarte in einem Urlaubsland außerhalb des Euro-Raums Geld abhebt, muss teils hohe Gebühren zahlen. Wer etwa in Kroatien umgerechnet 267 Euro abhebt, muss mit Spesen bis zu knapp fünf Euro rechnen. Auch teure Wechselkurse können fällig werden, warnt die Arbeiterkammer (AK).

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Sport

Marko Arnautovic hat mit dem FC Bologna viel vor. Nach seiner Rückkehr aus China scheint in dem 91-fachen österreichischen Teamspieler neues Feuer zu lodern. „Ich komme nicht hierher, um Urlaub zu machen, sondern um etwas zu gewinnen. Aber wir müssen uns jetzt einmal verbessern, Woche für Woche“, sagte der Neo-Stürmer des italienischen Serie-A-Clubs bei seiner offiziellen Präsentation gestern.

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Im Play-off der Champions League bekommt es Red Bull Salzburg am 17. und 25. August mit dem dänischen Meister Bröndby IF zu tun. Davor überprüft nun der FC Barcelona heute (19.00 Uhr) in einem seltenen Gastspiel in Österreich die Form der „Bullen“. Bei Salzburg fiebert man dem Prestigeduell mit dem spanischen Kultclub entgegen – und will so wie schon im Test gegen Atletico Madrid seine Klasse beweisen.

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Nach dem Fabellauf des Norwegers Karsten Warholm ist heute auch im olympischen Damen-Bewerb über 400 m Hürden ein neuer Weltrekord aufgestellt worden. Sydney McLaughlin lief in Tokio 51,46 Sekunden und gewann damit Gold vor ihrer US-Landsfrau Dalilah Muhammad, die in 51,58 ebenfalls unter der bisherigen Bestmarke blieb.

Mehr dazu in sport.ORF.at/tokyo2020

Japans Skateboard-Star Sakura Yosozumi ist erste Olympiasiegerin in der Disziplin Park. Die Vizeweltmeisterin setzte sich heute im Finale mit 60,09 Punkten vor ihrer Landsfrau Kokona Hiraki durch, die auf 59,04 Zähler kam. Bronze sicherte sich die in Japan geborene Britin Sky Brown mit 56,47 Punkten. Yosozumi wehrte zugleich den Angriff der Jugend ab.

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Chronik

Der Wind in der Brandregion im Norden Athens hat heute nachgelassen, sodass das Feuer weitgehend eingedämmt werden konnte. Dafür steckt die ganze Stadt jetzt unter einer gewaltigen Rauchglocke, die sich mangels Wind auch nicht verflüchtigt. Helfen würden nur frische Böen, die jedoch das Feuer neu entflammen könnten. Die Ruhe an der Feuerfront ist momentan also nur vorläufig.

Rauch über der Stadt Athen
APA/AFP/Louisa Gouliamaki

Mehr als 80 Häuser sind den Flammen bisher zum Opfer gefallen, seit der Brand gestern seinen Lauf nahm. Der griechische Premier Kyriakos Mitsotakis sprach bei einem Besuch in der Region in der Früh von einem „Alptraumbrand“.

Bewohner mussten Häuser verlassen

In den nördlichen Vororten Varybobi und Acharnes der griechischen Hauptstadt Athen war ein Brand außer Kontrolle geraten, die Bewohner und Bewohnerinnen mussten ihre Häuser verlassen. Löschflugzeuge und Hubschrauber waren im Einsatz, auch in der Türkei spitzt sich die Lage zu.

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Adriaregion Molise beantragt Notstand

Die italienische Region Molise beantragte unterdessen aufgrund der tagelangen Feuer den Notstand. Bei den Buschfeuern mussten die Feuerwehren laut Medienberichten teils Häuser evakuieren und Menschen in Sicherheit bringen. Auch auf Sizilien war die Feuerwehr heute weiter wegen zahlreicher Brände im Einsatz. Zudem sagte sie für Palermo und Catania Hitzewellen mit Temperaturen um 40 Grad Celsius voraus.

Die Feuerwehr sprach landesweit von 530 Waldbrandeinsätzen gestern. Mehr als die Hälfte davon gab es in Sizilien, Kalabrien und Apulien. In den betroffenen Regionen sind zudem Löschflugzeuge im Einsatz. Auch Frankreich schickte zwei Flugzeuge zur Unterstützung. Die Flammen loderten bereits an Ständen, Ferienorten, in Wäldern und um Wohngebiete.

Nach den Schüssen in Südschweden mit drei Schwerverletzten stehen drei Minderjährige unter Tatverdacht. Sie seien unter 18 Jahre alt, aber älter als 15 und somit strafmündig, sagte die Voruntersuchungsleiterin Pernilla Aström heute auf einer Pressekonferenz in der Kleinstadt Kristianstad, wo die Schüsse tags zuvor abgegeben worden waren.

Man prüfe, ob man Untersuchungshaft beantrage – bis Freitagmittag habe man dazu Zeit, sagte sie. Weitere neue Details wollten die Ermittlerinnen und Ermittler nicht bekanntgeben.

Mit schweren Verletzungen ins Spital

Die Tat ereignete sich gestern Nachmittag in der Nähe eines Einkaufszentrums in einem Problemviertel von Kristianstad. Eine ältere Frau und zwei jüngere Männer wurden im Freien von Schüssen getroffen und mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Die drei männlichen Minderjährigen wurden am Abend unter dem Verdacht des versuchten Mordes festgenommen.

Kristianstad liegt in der südschwedischen Region Skane und knapp 100 Kilometer nordöstlich von Malmö. Schweden ringt seit Längerem mit Gewalttaten zwischen rivalisierenden Gangs, vor allem in den Großstädten, aber auch in vielen kleineren Orten.

„Kristianstad hat seit Langem Probleme mit Bandenkriminalität. Das ist kein neues Phänomen“, stellte der schwedische Innenminister Mikael Damberg nach Angaben des Senders SVT auf einer Pressekonferenz in Stockholm fest.

Ein Streit zwischen drei Männern ist heute Früh in der Klagenfurter Innenstadt eskaliert. Einer der Männer zückte ein Scheckkartenmesser und verletzte damit seine Kontrahenten. Der mutmaßliche Täter wurde nach kurzer Flucht festgenommen.

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Nach vier Tagen und fast 5.000 Followern ist der Twitter-Account „Inside JA Josefstadt“ wieder offline. Die Person, die hinter dem Account steht, berichtete vom Gefängnisalltag und gab vor, Häftling der Justizanstalt Josefstadt zu sein. Eigentlich sind Handys im Strafvollzug verboten.

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Zwei Wochen nachdem eine schwangere 17-Jährige in Graz tot aufgefunden worden ist, ist nun die Untersuchungshaft über den 19-jährigen Tatverdächtigen verlängert worden. Der junge Mann, der auch der Vater des ungeborenen Kindes sein soll, bestreitet die Tat nach wie vor.

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In der Stadt Salzburg ist am Dienstagabend das Einsatzkommando Cobra ausgerückt, nachdem im Stadtteil Riedenburg ein Mann mit einer Schusswaffe beobachtet worden war. Letztlich stellte sich heraus, dass es sich um keine echte Waffe handelte.

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Umwelt & Klima

Die Stadt Linz will CO2-Emissionen im großen Stil reduzieren und bis 2030 klimaneutral werden. Mit welchen Maßnahmen, soll mit einem Forschungsprojekt geklärt werden. Klar ist nur, die Industrie wird für dieses Vorhaben ausgeklammert.

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Gesundheit

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Müttern, ihre Neugeborenen im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus und nach einer CoV-Impfung weiter zu stillen. Das Stillen habe viele Vorteile für Mutter und Kind und müsse während einer Ansteckung oder im Anschluss an eine Impfung der Mutter nicht unterbrochen werden, teilte das WHO-Regionalbüro Europa heute in Kopenhagen mit.

Die Impfung einer stillenden Mutter stelle nach bisherigem Wissensstand keine Gefahr für den Säugling dar. Im Gegenteil: Sie habe nach der Verabreichung eines Impfstoffes Antikörper in ihrer Milch, was dabei helfen könnte, das Baby vor einer Infektion zu schützen.

Das Virus SARS-CoV-2 selbst sei Studien zufolge bisher nicht in der Muttermilch festgestellt worden, was darauf hindeute, dass das fortgesetzte Stillen unter Einhaltung der empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen selbst im Falle einer Covid-19-Erkrankung sicher sei, schreibt die WHO. Zu diesen Maßnahmen zählen etwa das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während des Stillens und gründliches Händewaschen.

Die Direktorin für Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin an der MedUni Innsbruck, Bettina Toth, räumt im Interview mit tirol.ORF.at mit „Impfmythen“ auf. So mache „die CoV-Impfung genauso wenig unfruchtbar wie ein Schnupfen“. Die Ärztin gibt weitere eindeutige Antworten.

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Science

Die Regierung plant eine Datenplattform, die zahlreiche Daten von Bürgern und Bürgerinnen bündelt und Institutionen für Forschungszwecke zur Verfügung stellt. Für die Datenschutz-NGO Epicenter.works ist das Vorhaben eine regelrechte „Datenschutzkatastrophe“.

Sie ortet im vorgelegten Gesetzesentwurf „gravierende Mängel aus Datenschutzsicht und das Risiko für den Missbrauch an einer enormen Menge an Daten über die gesamte Bevölkerung“. Bedenken kommen auch von der Datenschutzbehörde.

Am 10. August endet die Begutachtungsfrist für die Novelle, mit der das Bundesstatistikgesetz 2000 und das Forschungsorganisationsgesetz geändert werden sollen. Damit werde der langjährige Wunsch einiger Gruppen in der österreichischen Wissenschaftscommunity erfüllt, Zugriff auf staatliche Datenbanken (Registerdaten) zu bekommen. „Diese Änderung bedeutet einen grundlegenden Paradigmenwechsel im Umgang des Staates mit unseren Daten“, warnte „Epicenter.works“ in einer Stellungnahme.

Sicherstellung der Anonymisierung der Daten versäumt

Mit dem Gesetz soll der Zugriff auf staatliche Register beim neu geschaffenen Austrian Micro Data Center (AMDC) gebündelt werden. „Leider versäumt der vorliegende Entwurf eine Sicherstellung der Anonymisierung der Daten, sowie die Unabhängigkeit und Transparenz der durchgeführten Forschungsvorhaben“, so die NGO.

So werden mit der Plattform alle Daten, die die Statistik Austria heute schon hat, geöffnet und mit Daten aus allen anderen staatlichen Registern, die durch Verordnung des zuständigen Ministeriums freigegeben wurden, verbunden. Personenbezogenen Daten würden dabei unzureichend anonymisiert.

Das Gesetz lege zudem nahe, dass auch Banken oder Ministerien zugriffsberechtigt sein könnten. Es fehle die Sicherstellung, dass nur anerkannte Forschungsinstitutionen, unabhängig von wirtschaftlichen Interessen, Zugriff auf die Daten bekommen, warnt Epicenter.works.

Medien

Die gestern vom Nachrichtenmagazin „profil“ um 15.00 Uhr auf Twitter gepostete Meldung „Landeshauptmann Platter beschuldigt Kurz in Causa Ischl“ hat nicht nur auf Twitter für viel Aufsehen gesorgt. Es ging um den streng vertraulichen Vorhabensbericht zu den Ischgl-Untersuchungen, den die Oberstaatsanwaltschaft Innsbruck laut Informationen von „profil“ dem Justizministerium weitergeleitet haben soll.

ORF.at veröffentlichte am Abend dazu eine entsprechende Kurzmeldung, die auf der Zusammenfassung des „profil“-Onlineartikels beruhte, und titelte zu diesem Zeitpunkt wie die APA. Statt wie im „profil“ „beschuldigt“ stand bei ORF.at „belastet“.

Eine halbe Stunde später brachten sowohl APA als auch Landesstudio Tirol via tirol.ORF.at eine Klarstellung Platters, die den Sachverhalt präzisierte. Entsprechend und nach journalistischer Maßgabe wurde die umfassendere Meldung des Landesstudios verwendet und auch als eine komplett neue Meldung angelegt.

„Türkise Message-Control“

Auf Twitter und in OTS-Aussendungen wurde das als Beleg für türkise Message-Control gewertet. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch etwa kritisierte via Aussendung eine deutlich abgeschwächte Schlagzeile, die man gegenüber der ersten Version „ersetzt“ habe.

ORF.at hält fest, dass es weder „gefällige“ noch ungefällige Schlagzeilen macht, schon gar nicht auf Zuruf, wie immer wieder bewiesen.

Es wurde keine Headline geändert, sondern ein Artikel komplett neu angelegt und damit auch nicht überschrieben. Grundlage dafür war die erweiterte Materiallage.

Kultur

Wolf Harranth, einer der legendären literarischen Übersetzer des Landes, ist tot. Der gebürtige Wiener verstarb mit 79 Jahren in der Nacht auf heute, wie der Jungbrunnen Verlag mitteilte. Der am 19. August 1941 Geborene wurde als Übersetzer unter anderem mit dem Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung und dem internationalen Astrid Lindgren Translation Prize ausgezeichnet.

Harranth übertrug Klassiker wie das „Dschungelbuch“ oder die „Abenteuer des Huckleberry Finn“. Zunächst war Harranth nach dem Anglistikstudium als Lektor und Verleger tätig. Seit 1985 war er dann freiberuflicher Autor und Übersetzer von Kinder- und Jugendbüchern. Daneben arbeitete er drei Jahrzehnte als Redakteur bei ‚Radio Österreich International‘, dem Auslandsdienst des ORF.

Der 1955 in Wiesbaden geborene Schriftsteller und Musiker Frank Witzel erhält den Erich Fried Preis 2021. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 28. November im Literaturhaus Wien verliehen. In diesem Jahr war der deutsche Autor Ingo Schulze als Alleinjuror für die Auswahl des Preisträgers verantwortlich.

„Über Frank Witzel zusammenfassende Sätze zu formulieren ist schwierig, weil sein Werk so vielgestaltig ist. Dabei ist es erst in den letzten sieben Jahren einer größeren literarischen Öffentlichkeit bekannt geworden und zu einem wesentlichen Teil auch erst in diesen Jahren entstanden“, heißt es laut Aussendung in Schulzes Begründung. „Witzel gehört zu den wenigen, deren Erzählen immer die Voraussetzungen des Schreibens reflektiert, die Relativität des eigenen Standpunkts offenlegt und sich selbst in Frage stellt. Damit macht er seine Leserinnen und Leser zu souveränen Gesprächspartnern“, so der Juror weiter.

Schriftsteller und Musiker Frank Witzel
Maja Bechert

Spätestens seit seinem Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ wisse man, „dass Frank Witzel in die erste Reihe der deutschsprachigen Gegenwartsautorinnen und -autoren gehört. Warum wir ihn lesen sollten? Weil es pures Vergnügen bereitet, sich in seinen Büchern zu verirren und zu verlaufen. Und weil hier einer erzählend denkt und denkend erzählt – leidenschaftlich und gewitzt, sinnlich und theoriegesättigt, wirklichkeitsnah und fantastisch zugleich“, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne).

Deutscher Buchpreisträger 2015

Der im deutschen Offenbach lebende Preisträger zeichnet seit seinem Lyrikdebüt „Stille Tage im Cliche“ (1978) für ein reiches schriftstellerisches Werk verantwortlich, das auch die Romane „Bluemoon Baby“ (2001/2017), „Vondenloh“ (2008/2018) umfasst. Für „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ erhielt Witzel 2015 den Deutschen Buchpreis und für das gleichnamige Hörspiel auch gleich den Deutschen Hörspielpreis 2017. Mit seinem letzten Buch „Inniger Schiffbruch“ (2020) schaffte er es auf die Longlist des Deutschen Buchpreises.

Religion

San Franciscos römisch-katholischer Erzbischof Salvatore Cordileone will die Messe nach altem Ritus feiern. Die „Tridentinische Messe“ soll einmal im Monat als feste Institution in der Kathedrale von San Francisco angeboten werden.

Mit dem Schreiben vom Juli hatte Papst Franziskus die „Alte Messe“ eingeschränkt. Dafür bekommt er nun Gegenwind.

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Panorama

Per Fernbedienung hat eine Frau einen mutmaßlichen Autodieb eingesperrt. Laut Mitteilung der Polizei hatte die 22-Jährige in der Nacht auf heute in Bünde in Nordrhein-Westfalen mehrfach ein Hupen aus ihrer Garage gehört. Als sie nachschaute, entdeckte sie einen Mann, der das Fahrzeug offenbar gerade kurzschließen wollte. Sie verriegelte das Auto, um seine Flucht zu verhindern.

Als die Polizei eintraf, weigerte sich der 32-Jährige, das Fahrzeug zu verlassen. Laut Mitteilung war er betrunken und stand unter Drogeneinfluss. Die Beamten nahmen eine Blutprobe und leiteten Ermittlungen ein. Der Eindringling hatte offenbar nicht nur die Garage durchwühlt und Autos beschädigt, sondern auch versucht, ins Haus einzubrechen.

Sogar Barbie ist im Zeitalter der Pandemie angekommen: Der Spielzeughersteller Mattel hat eine neue Puppe zu Ehren der Impfstoffentwicklerin Sarah Gilbert aus Oxford entwickelt. Sie habe das erst „sehr komisch“ gefunden, sagte die Forscherin, die maßgeblich den AstraZeneca-Impfstoff mitentwickelt hat, gegenüber der britischen Nachrichtenagentur PA.

Professorin Sarah Gilbert mit Barbie
AP/Mattel/Andy Paradise

„Ich wünsche mir, dass meine Puppe Kinder auf Berufe aufmerksam macht, die sie vorher nicht kannten, wie Immunologin“, sagte die 59-Jährige. Es sei ihr ein großes Anliegen, gerade auch Mädchen für naturwissenschaftliche Berufe und die Wissenschaft zu begeistern. Die Barbie von Professorin Sarah Gilbert hat wie ihr Vorbild lange rote Haare und trägt einen schwarzen Hosenanzug und eine Brille.

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Leute

Die britische Königin Elizabeth II. hat Herzogin Meghan zum 40. Geburtstag gratuliert. Zusammen mit Glückwünschen veröffentlichte das Königshaus auf seinem Twitter-Account heute mehrere Fotos, auf denen die Herzogin von Sussex unter anderem Seite an Seite mit der Queen zu sehen ist.

Auch Harrys Bruder William und seine Frau Kate gratulierten ihrer Schwägerin auf Twitter – mit einem Foto, auf dem diese mit einer Hawaii-Kette um den Hals am Strand zu sehen ist.

Das Verhältnis von Meghan und Prinz Harry zur königlichen Familie gilt seit dem Rückzug des Paares in die USA im vergangenen Jahr als belastet. Herbe Vorwürfe des Rassismus und der mangelnden Unterstützung, die die beiden in einem vielbeachteten Fernsehinterview erhoben hatten, verschärften die Spannungen.

Meghan und Harry leben zusammen mit dem zweijährigen Archie und ihrer erst vor einigen Wochen geborenen Tochter Lilibet Diana in Kalifornien. Die Namenswahl war von manchen als Friedensangebot Richtung London gedeutet worden. Allerdings gab es Unstimmigkeiten darüber, ob die Queen, die ebenfalls von Vertrauten „Lilibet“ genannt wird, rechtzeitig gefragt wurde.