EU

EU warnt vor „No Deal“-Szenario bei „Brexit“

Der Chefverhandler der Europäischen Union zum „Brexit“, Michel Barnier, hat davor gewarnt, dass vielleicht keine Vereinbarung zwischen Großbritannien und der Europäischen Union vor dem „Brexit“ zustande kommen könnte. „Wir müssen uns auf alles einstellen - auch auf einen ‚No Deal‘“, sagte er heute in Brüssel.

Bis Dezember werde es Klarheit darüber geben. Die EU-Europaminister forderten von Großbritannien eine Auffanglösung für die Irland-Grenzregelung als Bedingung für den Austrittsvertrag.

„Ohne Backstop (Auffanglösung; Anm.) haben wir keinen Deal“, sagte indes der amtierende EU-Ratsvorsitzende, Europaminister Gernot Blümel (ÖVP), nach Beratungen der 27 EU-Staaten zum „Brexit“. Es sei wichtig, bis Oktober zu einer Einigung mit Großbritannien über den Austrittsvertrag zu kommen. Die Verhandlungen müssten bis dahin beschleunigt werden.

Hartinger-Klein für Anhebung der EU-Sozialausgaben

Die Sozialministerinnen und -minister der EU-Staaten haben gestern und heute in Wien beim informellen Sozialministerrat getagt und über die Auswirkungen der Digitalisierung und des Einsatzes von Robotern auf die Arbeitswelt erörtert. Bei einer Abschlusspressekonferenz sprach sich die österreichische Ratsvorsitzende, Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ), für eine Anhebung der Sozialausgaben der EU aus.

Derzeit werden 0,3 Prozent des gesamten EU-Budgets für Soziales verwendet. „0,3 Prozent sind zu wenig. Wir brauchen mehr Investitionen in das Sozialsystem“, sagte Hartinger-Klein. Der informelle EU-Rat werde einen Bericht an den formellen Sozialministerrat im Oktober liefern. In einem Weißbuch für die nächste EU-Kommission sollen die Themen gesammelt werden, „damit wir genau wissen, in welche Richtung wir mit der nächsten Kommission arbeiten können“, so die Ministerin.

Sozialkommissarin will Anpassung an neue Arbeitsformen

EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen ortete zwei große Herausforderungen: mehr Konvergenz zwischen den EU-Mitgliedsstaaten herzustellen und das Sozialsystem an die neuen Arbeitsformen anzupassen. Alle Arbeitenden müssten vom sozialen Schutzsystem erfasst werden, auch jene, die etwa über Onlineplattformen ihr Geld verdienen.

Zunächst brauche es eine klare arbeits- und möglicherweise sozialrechtliche Definition neuer Arbeitsformen, weil die Unterteilung in Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Selbstständige nicht mehr ausreiche.

Optimismus bei Digitalisierung

Angesprochen auf Studien, wonach durch Digitalisierung und den Einsatz von Robotern die Zahl der Arbeitsplätze in Europa erheblich schwinden könnte, meinte EU-Kommissarin Thyssen, die neuesten Studien seien weniger negativ als vor fünf bis sechs Jahren. Es werde jetzt erwartet, dass zwar viele Arbeitsplätze gestrichen würden, auch in der Mittelschicht, aber dass auch viele neue Jobs entstehen würden.

Es gebe schon jetzt viele unbesetzte Arbeitsplätze und gleichzeitig viele Arbeitssuchende, aber die Qualifikationen der Arbeitslosen passten nicht zu den Anforderungen der Arbeitgeber. Hier müsse mit Anpassungen bei der Ausbildung gegengearbeitet werden.

Populistenallianz für EU-Wahlen geplant

Italiens Innenminister und Chef der fremdenfeindlichen Lega, Matteo Salvini, plant in Hinblick auf die EU-Parlamentswahlen im kommenden Frühjahr eine Allianz von Europas populistischen Parteien. Dieser Allianz soll laut Salvini auch die FPÖ angehören.

„Die nächsten EU-Parlamentswahlen werden von wesentlicher Bedeutung sein. Europa wurde bisher stets aufgrund eines Abkommens aus Sozialisten und Europäischen Volksparteien regiert. Ich will die Parteien vereinen, die die neue Mehrheit im EU-Parlament bilden werden, die Parteien in Österreich, den Niederlanden, in Schweden, Frankreich und Deutschland“, sagte Salvini gestern im Interview mit der US-Tageszeitung „Washington Post“.

Als Populist bezeichnet zu werden sei für ihn ein Kompliment, sagte Salvini. „Wir hegen die Vision eines anderen Europas, in dem jedes EU-Mitglied die Freiheit haben soll, die eigene Wirtschaftspolitik zu entscheiden“, so der italienische Vizepremier.

Als Innenminister bemühe er sich, die Migrantenankünfte in Europa zu stoppen. „Unser Endziel ist nicht die Verteilung der Migranten unter EU-Ländern, sondern dass es zu keinen Abfahrten mehr kommt“, meinte Salvini. Ein Marshall-Plan für Afrika sei notwendig, um die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern der Migranten zu verbessern.

Ausland

UNHCR fordert sichere Rückkehr für Syrien-Flüchtlinge

Das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat eine sicherere Zuflucht für die Zivilbevölkerung aus dem umkämpften Südwesten Syriens gefordert. Es müsse gewährleistet werden, dass die 140.000 Menschen Unterstützung bekommen könnten, sagte ein Sprecher des UNHCR heute.

Das Hilfswerk erklärte sich zudem dazu bereit, mit Syrien und Russland über die Einrichtung von Zentren zu sprechen, in die syrische Flüchtlinge zurückkehren könnten. Allerdings müsse eine Rückkehr sicher und freiwillig sein und in Einklang mit internationalen Standards stehen.

In der ersten Jahreshälfte kehrten nach UNHCR-Angaben fast 13.000 Menschen nach Syrien zurück, die sich in den Nachbarländern in Sicherheit gebracht hatten. Dazu kämen etwa 750.000 Binnenflüchtlinge.

Regierung verschärfte Offensive

Die Regierung in Damaskus hat zuletzt ihre Offensive im Süden des Landes verschärft und Gebiete von den Rebellen zurückerobert. Gestern willigten die Rebellen in der Provinz al-Kuneitra an der Grenze zu den von Israel besetzten Golanhöhen ein, sich entweder den Regierungstruppen zu ergeben oder in die von der Opposition gehaltene Provinz Idlib im Norden des Landes zurückzuziehen.

Der Gouverneur der Provinz sagte, er gehe davon aus, dass heute mit der Evakuierung von Aufständischen begonnen werde. Sobald die Rebellen das Gebiet verlassen hätten, würden die Einwohner wieder mit Wasser und Strom versorgt, sagte er.

Libyen strikt gegen EU-Flüchtlingszentren

Bei der Suche nach geeigneten Orten für Aufnahmezentren für Flüchtlinge außerhalb der EU stößt die Union auf Widerstand. Die Rede ist von Abkommen mit Staaten im nördlichen Afrika - ein Land, das immer wieder genannt wird, ist Libyen. Doch dort will man sich nicht auf Deals mit der EU einlassen: „Flüchtlingszentren wird es bei uns nicht geben“ - er sei „absolut dagegen“, sagte der libysche Regierungschef Fajis al-Sarradsch in einem Interview mit der deutschen „Bild“-Zeitung. Auch Geldzahlungen werde das Land ablehnen.

Mehr dazu in „Werden auch keine Deals mit EU machen“

Wieder Diplomatie zwischen Niederlande und Türkei

Die Niederlande und die Türkei haben angekündigt, nach gut einem Jahr wieder diplomatische Beziehungen aufzunehmen. In einer Erklärung teilten die beiden Länder heute mit, dass ihre Außenminister vergangene Woche vereinbart hätten, die „diplomatischen Beziehungen zu normalisieren“. Demnach sollten in Kürze wieder Botschafter in die jeweils andere Hauptstadt entsandt werden.

Die Niederlande hatten ihren Botschafter abgezogen, nachdem es vor dem türkischen Verfassungsreferendum im April 2017 zu Streit über Wahlkampfauftritte türkischer Minister in den Niederlanden gekommen war. Da die türkische Familienministerin Fatma Betul Sayan Kaya im März 2017 trotz der Aufforderung aus Den Haag, auf einen Auftritt zu verzichten, eingereist war, hatte die niederländische Regierung sie des Landes verwiesen.

Erdogan nannte Niederlande „Faschisten“

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte daraufhin den Niederlanden vorgeworfen, sich wie „Faschisten“ zu verhalten, was dort auf heftige Empörung gestoßen war, da das Land während des Zweiten Weltkriegs vom nationalsozialistischen Deutschland besetzt war. Erdogan warf damals auch Deutschland „Nazi-Methoden“ vor, nachdem mehrere deutsche Kommunen Wahlkampfauftritte türkischer Minister untersagt hatten.

In den Niederlanden leben rund 400.000 Menschen türkischer Abstammung, und die Türkei ist ein wichtiger Handelspartner des Landes. „Es ist gut, dass die Türkei und die Niederlanden gemeinsam die Seite umgeschlagen und ihre Beziehungen wiederhergestellt haben“, so der niederländische Außenminister Stef Blok. Die Kooperation sei wichtig für den Anti-Terror-Kampf, aber auch hinsichtlich der Menschenrechtslage in der Türkei.

Salvini verteidigt Annexion der Krim durch Russland

Der italienische Innenminister Matteo Salvini hat die Annexion der Krim durch Russland gerechtfertigt und sich damit gegen die Linie der EU und der USA gestellt. „Es gab ein Referendum“, sagte der Chef der rechten Lega der „Washington Post“ (Freitag-Ausgabe). 90 Prozent der Menschen hätten sich für die Rückkehr der Krim in die Russische Föderation ausgesprochen, sagte Salvini weiter.

Die ukrainische Krim wurde im März 2014 vom Nachbarland annektiert. Das Referendum, auf das sich Salvini bezieht, ist umstritten. Die Annexion wird vom Westen als Völkerrechtsbruch verurteilt.

Salvini, der auch der Vizeministerpräsident in der Regierung aus der fremdenfeindlichen Lega und populistischer Fünf-Sterne-Bewegung ist, gilt als russlandfreundlich und war erst vor einigen Tagen in Moskau, wo er seinen russischen Amtskollegen traf. Er spricht sich auch immer für die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland aus, weil diese seines Erachtens Italien schadeten.

Staatlicher Gasversorger in Griechenland privatisiert

Das schuldengeplagte Griechenland ist bei der Privatisierung von öffentlichen Betrieben vorangekommen. Ein französisch-italienisch-belgisches Konsortium übernimmt zwei Drittel des Gasversorgers Desfa.

Das teilte der Athener Privatisierungsfonds heute mit. Der griechische Staat wird damit gut 251 Mio. Euro einnehmen. Das Konsortium der Firmen Fluxys, Enagas Internacional und Snam werde zudem 330 Mio. Euro bis 2023 investieren.

Privatisierungen sollen beschleunigt werden

Der überschuldete Euro-Staat bekommt seit Jahren Hilfsgelder, die an Sparprogramme, Privatisierungen und Reformen geknüpft sind. Athen hat sich verpflichtet, Privatisierungen zu beschleunigen. 14 Flughäfen und die zwei wichtigsten Häfen von Piräus und Thessaloniki wurden bereits verpachtet.

Die Euro-Gruppe hatte Ende Juni grünes Licht für die Entlassung Griechenlands aus dem laufenden Hilfsprogramm zum 20. August gegeben. Zum Abschluss dieses dritten Euro-Rettungsprogramms erhält die Athener Regierung noch einmal 15 Mrd. Euro an Krediten als Finanzpolster und Schuldenerleichterungen.

Inland

Umstrukturierungen im Parlament nach Bißmanns Abgang

Der Rauswurf von Martha Bißmann aus dem Parlamentsklub der Liste Pilz hat im Nationalrat organisatorische Folgen. Dadurch, dass der Fraktion nur noch sieben Mitglieder angehören, würde sie eigentlich aus den einzelnen Fachausschüssen fliegen. Vermutlich werden die Ausschüsse nun vergrößert, um der Liste Pilz ein weiteres Mitwirken zu ermöglichen.

Bißmann selbst fliegt als wilde Abgeordnete jedenfalls aus allen Ausschüssen, in denen sie bisher vertreten war. Außerdem verliert sie ihre Funktionen in den diversen parlamentarischen Freundschaftsgruppen, darunter jene zwischen Österreich und Indien, wo Bißmann sogar Obfrau war.

174.400 Euro weniger Förderung im Jahr

Der Ausschluss Bißmanns aus ihrem Klub kostet die Liste Pilz zudem rund 174.400 Euro Förderung im Jahr. Die jährliche Klubförderung dezimiert sich daher von rund 2,1 Mio. Euro jährlich auf 1,9 Mio. Euro. Die Kürzung werde mit dem letzten Quartal dieses Jahres schlagend, sagte ein Sprecher des Parlaments heute auf Anfrage der APA. Auch ein neuer Sitzplatz im Plenum wird der neuen wilden Abgeordneten für die nächste Sitzung zugewiesen.

Bißmann weist Vorwürfe zurück

Die Liste Pilz hat hatte bei ihrer vergangenen Klubklausur Bißmann ausgeschlossen. Die Steirerin war innerhalb der Fraktion schon länger in Ungnade gefallen, nachdem sie ihr Mandat nicht für Listengründer Peter Pilz aufgeben hatte wollen. Den einstimmig gefassten Ausschluss begründete die Klubführung mit einem weiteren Vertrauensbruch. Wiederholt seien von Bißmann sensible interne Informationen an Dritte weitergegeben worden. Bißmann weist diesen Vorwurf zurück und spricht von „systematischem Mobbing“ ihrer Ex-Kollegen.

Bißmann will Kooperation mit „grünaffinen“ Gruppen

Bißmann will sich nun weiter um grünaffine Themen kümmern. Wie sie gegenüber der APA sagte, will sie mit den anderen Fraktionen über Kooperationen sprechen. Das deshalb, weil Bißmann als einzelne Abgeordnete keine Anträge einbringen und keine Anfragen an die Regierung stellen kann. Dafür sind fünf Unterschriften nötig.

Bißmann hat sich im Parlament auf Umwelt- und Klimafragen spezialisiert und will diese Themen weiter vertreten. Die Inhalte, die sie einbringen werde, wolle sie mit „grünaffinen Gruppen“ abstimmen, etwa mit NGOs und grünen Ortsgruppen. Ob sie auch der Partei der Grünen beitreten werde, habe sie sich noch nicht überlegt, sagte Bißman auf entsprechende Nachfrage. Die Grünen sind seit der Wahl im November nicht mehr im Nationalrat vertreten.

Holzinger will eng mit Bißmann zusammenarbeiten

In einem Facebook-Posting bietet die Abgeordnete Daniela Holzinger-Vogtenhuber Bißmann „weiterhin eine enge parlamentarisch-inhaltliche Zusammenarbeit“ an und dankt ihr für ihren „aufrichtigen Einsatz“ im Umweltbereich. Der Ausschluss Bißmanns war in Abwesenheit der terminlich verhinderten Holzinger vollzogen worden.

Schächten: Regierung lehnt Registrierung ab

Die Bundesregierung lehnt im Zusammenhang mit der Schächtung von Tieren und der Produktion von koscherem Fleisch die Registrierung von Kunden ab. Es werde zu keiner Einschränkung der Grundrechte kommen, sagte Kanzleramtsminister Gernot Blümel (ÖVP) in einer Stellungnahme gegenüber der APA.

Der ÖVP-Minister und Vertraute von Bundeskanzler Sebastian Kurz tritt damit Plänen des niederösterreichischen FPÖ-Landesrats Gottfried Waldhäusl entgegen, der diese Woche gesagt hatte, dass er als zuständiger Landesrat Schlachtungen aus religiösen Gründen eindämmen wolle. In einem Schreiben der zuständigen Landesbehörde war zudem von Bedarfsprüfungen bei den Kunden und Kundinnen von koscher produziertem Fleisch die Rede.

Ursprünglich von SPÖ vorgeschlagen

In der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) interpretierte man das so, dass Schlachthöfe und koschere Verkaufsstellen künftig Listen ihrer Kunden führen müssen. Nach ersten Medienberichten folgte ein Sturm der Entrüstung. Er vollziehe nur, was ein SPÖ-Vorgänger vorgeschlagen habe, argumentierte Waldhäusl. Die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) reagierte mit der Aussage, dass es keine Registrierungen geben werde.

Nun hält auch die Bundesregierung fest, dass es zu keiner Registrierung von jüdischen Fleischkunden kommen werde. „Wir bekennen uns ganz klar zu unseren jüdisch-christlichen Wurzeln und werden diese auch künftig gegen Eingriffe und Angriffe verteidigen. Wir sehen es als Auftrag und gleichzeitig Selbstverständlichkeit, dass jüdisches Leben in unserem Land in Sicherheit und ohne Einschränkungen gewährleistet ist“, so Blümel.

„So lange Sebastian Kurz Bundeskanzler dieser Republik ist, können unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sicher sein, dass diese Freiheiten und Grundrechte in keinster Weise beschränkt werden. Selbstverständlich ist jede Form der persönlichen Registrierung in diesem Zusammenhang völlig indiskutabel und kommt für uns niemals infrage.“

In den meisten Bundesländern ist das Schächten kein Thema. Außer in Niederösterreich und der Steiermark seien nirgendwo Betriebe registriert, welche koscheres oder Halal-Fleisch herstellen, haben Anfragen der APA gestern ergeben.

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Sport

Formel 1: Vettel fürchtet um Hockenheim-Grand-Prix

Obwohl er bei seinem Heim-Grand-Prix in fünf Anläufen noch nie über einen dritten Platz hinausgekommen ist, macht sich Ferrari-Star Sebastian Vettel Sorgen um die Zukunft der Formel 1 auf dem Hockenheimring. „Es wäre eine Schande, das Rennen zu verlieren“, sagte der Lokalmatador vor dem vielleicht letzten Deutschland-GP am Sonntag (15.10 Uhr, live in ORF eins). Auch sein Mercedes-Erzrivale Lewis Hamilton hofft auf ein baldiges Hockenheim-Comeback.

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Formel 1: Auch Bottas noch länger bei Mercedes

Mercedes setzt auch künftig auf Valtteri Bottas als treuen und verlässlichen Helfer von Lewis Hamilton. 22 Stunden nach der Bekanntgabe des neuen Vertrags für den viermaligen Weltmeister teilte der deutsche Formel-1-Rennstall auch die Verlängerung des Kontrakts mit dem 28-jährigen Finnen mit - noch vor dem ersten Freien Training heute auf dem Hockenheimring. Bottas bleibt demnach mindestens bis 2019, wahrscheinlich aber länger.

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Bundesliga: Salzburg heuer ohne großen Umbruch

Am Sonntag (17.15 Uhr, live in ORF eins) startet Red Bull Salzburg mit dem ÖFB-Cup-Erstrundenspiel gegen den oberösterreichischen Viertligisten ASKÖ Oedt in die Saison. Eine Woche später bekommt es der Titelverteidiger in der Bundesliga-Auftaktrunde mit dem LASK zu tun. Gerüstet ist die Mannschaft von Coach Marco Rose dafür allemal. Der große Umbruch ist heuer ausgeblieben. Das Erreichen der Champions League bleibt Salzburgs großes Ziel.

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Wirtschaft

Trump droht mit Zöllen auf alle chinesischen Importe

US-Präsident Donald Trump droht damit, Zölle auf chinesische Einfuhren im Wert von 500 Mrd. Dollar zu erheben. Im US-Sender CNBC sagte er heute mit Blick auf das Handelsdefizit mit China: „Die USA liegen gewaltig zurück.“ Er sei „bereit, bis 500 zu gehen“. Damit nahm er Bezug auf die 505,5 Mrd. Dollar, auf die sich die Einfuhren aus China in die USA im vergangenen Jahr summierten.

Die USA haben bereits chinesische Importe im Wert von 34 Mrd. Dollar mit Zöllen belegt, woraufhin China gegen US-Einfuhren in gleicher Höhe Strafzölle verhängte. Trump hatte bereits in der Vergangenheit mit weiteren Zöllen gedroht, sollte China nicht sein Verhalten im Umgang mit geistigem Eigentum und bei Subventionen für die Hightech-Industrie ändern.

Vorwurf der Währungsmanipulation

Der EU und China warf er zudem vor, den Wert ihrer Währung künstlich niedrig zu halten, um sich Vorteile im internationalen Handel zu verschaffen. „China, die EU und andere manipulieren ihre Währungen und Zinsen nach unten“, während der Kurs des US-Dollars ständig steige, schrieb Trump auf Twitter. Dadurch würden die USA ihres „großen Wettbewerbsvorteils“ beraubt.

„Es gibt keine Gewinner“

US-amerikanische Unternehmen in China warnen vor einer weiteren Eskalation des Handelskonflikts. „Es gibt keine Gewinner in einem Handelskrieg“, sagte der Präsident der US-Handelskammer in China, William Zarit.

Die US-Geschäftsleute in China seien sehr besorgt. „Fast 80 Prozent der befragten Mitglieder sagten, dass Zölle ihre Arbeit in China in gewissem Maße beeinträchtigen könnten, auch wenn noch nicht gesagt werden kann, in welchem Maße“, so Zarit. Die psychologischen Auswirkungen des Handelsstreits und der Druck seien bereits spürbar.

„Spiegel“: Auch Absprachen bei Benzinmotoren

Deutsche Autoproduzenten sollen einem Bericht des „Spiegel“ zufolge nicht nur bei Dieselfahrzeugen versucht haben, in gemeinsamer Absprache eine wirksame Abgasreinigung zu verhindern.

Auch bei Benzinmotoren habe es offenbar über Jahre hinweg erfolgreiche Verabredungen gegeben, schärfere Abgasgrenzwerte zu bekämpfen und den Einsatz von Partikelfiltern zu vermeiden, berichtete das Nachrichtenmagazin heute unter Berufung auf Untersuchungen der EU-Wettbewerbskommission.

Die EU-Kommission habe in von Daimler, BMW, Porsche, Audi und VW selbst zur Verfügung gestellten sowie bei Durchsuchungen beschlagnahmten Unterlagen entsprechende Hinweise gefunden, schrieb der „Spiegel“.

Absprache gegen Partikelfilter

Die für die Motoren verantwortlichen Manager der Unternehmen sollen Protokollen ihrer Arbeitskreise zufolge bereits im Jahr 2009 entschieden haben, dass der Einsatz eines Partikelfilters beim Ottomotor „unbedingt“ vermieden werden solle.

Zudem habe durch „politisches Lobbying in Brüssel“ versucht werden sollen, schärfere Grenzwerte für den Ausstoß von Partikeln bei Ottomotoren möglichst lange zu verzögern.

Kommission prüft

Die Kommission in Brüssel prüfe nun, ob die Hersteller womöglich gegen Wettbewerbsrecht verstießen, berichtete das Magazin weiter. Zudem könne der Einsatz von wirksamen Filtersystemen durch die Absprachen um Jahre verzögert worden sein. Die Hersteller wollten sich wegen der laufenden Untersuchungen der EU-Wettbewerbskommission nicht zu Einzelheiten äußern.

Im vergangenen Sommer war bekanntgeworden, dass Volkswagen mit seinen Töchtern Audi und Porsche sowie Daimler und BMW sich seit den 90er Jahren in geheimen Arbeitsgruppen abgesprochen haben sollen. Die EU-Kommission untersucht die Vorwürfe derzeit.

Auch Roche verzichtet heuer auf Preiserhöhungen in USA

Der Schweizer Pharmakonzern Roche folgt Konkurrenten wie Pfizer, Merck und Novartis und wird für den Rest des Jahres keine Preiserhöhungen in den USA durchführen. Das erklärte eine Roche-Sprecherin heute auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

In den USA läuft seit einiger Zeit eine hitzige Debatte über die Preispolitik der großen Pharmakonzerne. Vor allem US-Präsident Donald Trump ist die Preisentwicklung der Branche ein Dorn im Auge, wie seinen wiederholten Attacken auf die Branche zu entnehmen ist.

Lob für Novartis

Erst gestern sprach er dem Roche-Konkurrenten Novartis ein Lob aus, nachdem Konzernchef Vas Narasimhan bei der Vorlage der Quartalszahlen am Mittwoch erklärt hatte, sein Unternehmen werde für den Rest des Jahres keine Preiserhöhungen in den USA vornehmen.

Zuvor war der US-Hersteller Pfizer zurückgerudert und hatte bereits ausgesprochene Preiserhöhungen nach wenigen Tagen wieder zurückgenommen. Merck & Co will die Preise für einige Medikamente sogar senken.

Hamburger Weinhändler will Wein & Co schlucken

Wein & Co könnte schon bald mehrheitlich in deutscher Hand sein. Mitte Juni hat der Hamburger Weinhändler Hawesko Gespräche über eine mehrheitliche Übernahme des österreichischen Unternehmens aufgenommen. Die gleichzeitig eingeleitete vertiefte Prüfung der Finanz- und Vermögenslage (Financial Due Diligence) ist derzeit noch im Laufen, ergab eine APA-Anfrage bei der Hawesko Holding AG.

Erste Berichte über Verhandlungen im Juni

Der Vorstand des deutschen Interessenten hatte vor fünfeinhalb Wochen in einer Ad-hoc-Mitteilung bekanntgegeben, in Verhandlungen über einen Mehrheitserwerb der Wein & Co Handelsgesellschaft mit Sitz in Vösendorf zu treten und mit der Sichtung der Bücher zu beginnen.

Wann mit einem Ergebnis der Due-Diligence-Prüfung zu rechnen ist, konnte Hawesko-Sprecher Thomas Hutchinson heute nicht sagen. „Wir haben unserer Mitteilung vom 12. Juni nichts hinzuzufügen“, hielt er sich bedeckt. Die Chancen und Risiken des Investments werden gegenwärtig noch geprüft.

Wein-&-Co-Gründer: „Sommerloch“

Der 70-jährige Gründer und Eigentümer von Wein & Co, Heinz Kammerer, war nicht für eine Stellungnahme erreichbar. In der Gratistageszeitung „Heute“ kommentierte er dieser Tage Berichte zu Haweskos Übernahmeplänen lediglich mit dem Wort „Sommerloch“.

Erste Marktgerüchte über einen Verkauf von Wein & Co an die in Frankfurt börsennotierte Hawesko Holding AG hatten sich bereits zum Jahreswechsel verdichtet. Damals räumten die Hamburger lediglich ein, „Interesse am Unternehmen bekundet“ zu haben, dass aber „zurzeit keine konkreten Verhandlungen“ stattfänden.

Anfang Mai gab Kammerer bekannt, sich per 1. Juli aus der Geschäftsführung zurückzuziehen. Nun leiten Paul Truszkowski und Wolfgang Frühbauer die Weinhandelskette, die heuer ihr 25-jähriges Bestehen feiert und aus der Verlustzone kommen will.

Chronik

Acht Verletzte bei Gewalttat in Linienbus in Lübeck

Bei einer Gewalttat in einem Linienbus sind heute in der deutschen Stadt Lübeck acht Menschen verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen hätten drei von ihnen mittelschwere, fünf weitere leichte Verletzungen erlitten, sagte eine Polizeisprecherin der dpa. Es gab keine Todesopfer.

Nähere Einzelheiten nannte der Sprecher zunächst nicht. Man prüfe die Hintergründe, teilte die Polizei auf Twitter mit. Die Umgebung an einer Bushaltestelle im Stadtteil Kücknitz wurde weiträumig abgesperrt.

Tote bei schweren Verkehrsunfällen in der Ukraine

Beim Zusammenstoß eines Kleinbusses mit einem Sattelschlepper sind in der Ukraine mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Sie seien noch an der Unfallstelle in der Nähe der Stadt Schytomyr westlich von Kiew gestorben, teilte die Polizei heute mit. Zehn weitere wurden verletzt.

Bei einem weiteren Unfall kamen in der Südukraine ein Fahrer und vier Mitfahrende ums Leben, nachdem das Fahrzeug auf einen Lastwagen aufgefahren war. Viele Unfälle in der Ukraine gehen auf Alkohol und zu schnelles Fahren zurück. Nach Angaben der Regierung sterben in dem osteuropäischen Land pro Tag etwa elf Menschen bei Verkehrsunfällen.

Seltener Blauwal-Finnwal-Mischling in Island getötet

Isländische Walfänger haben einen seltenen Mischling aus Blauwal und Finnwal getötet. Das habe ein Gentest des Anfang Juli geschlachteten Tieres ergeben, teilte das Marineforschungsinstitut MFRI mit. Der Wal stamme von einem weiblichen Blauwal und einem männlichen Finnwal ab.

Zunächst hatten Tierschützer kritisiert, bei dem großen Tier handle es sich um einen streng geschützten Blauwal. Der Fang dieser Tiere ist in Island illegal, der eines Mischlings - auch Hybrid genannt - laut Umweltstiftung WWF jedoch nicht. Die Walfänger sind verpflichtet, von jedem gefangenen Tier Proben für einen Gentest zu nehmen.

„Sehen im Meer sehr unterschiedlich aus“

Der Chef der Walfangfirma Hvalur, Kristjan Loftsson, sagte der Onlinezeitung „Iceland Monitor“: „Es gab nie einen Zweifel. Unsere Walfänger kennen den Unterschied zwischen einem Finnwal und einem Blauwal. Die beiden sehen im Meer sehr unterschiedlich aus.“ Laut der isländischen Marine werden solche Hybride häufiger gesichtet.

Hvalur hat im Sommer nach zweijähriger Pause wieder begonnen, Finnwale zu jagen. In den vergangenen Jahren hatten die isländischen Walfänger lediglich die kleineren Minkwale im Visier gehabt. Die Jagd auf Finnwale war wegen Schwierigkeiten beim Export nach Japan, dem wichtigsten Abnehmer, ausgesetzt worden. Berichten zufolge wurden in diesem Jahr bisher 22 Wale gefangen.

Kultur

IT

Internetbetrug: Europaweites Netzwerk aufgedeckt

Deutsche Ermittelnde haben ein europaweites Netzwerk von Internetkriminellen aufgedeckt. Den derzeit 15 Beschuldigten wird vorgeworfen, durch betrügerische Onlinebestellungen Waren im Wert von mehr als 18 Millionen Euro ergaunert zu haben, teilten das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) und die federführende Staatsanwaltschaft Dresden heute mit.

Mitte Juni seien in Deutschland sowie in Estland, Lettland, Litauen, der Schweiz, Zypern, Großbritannien, in Finnland und in der Ukraine 31 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht worden. Der mutmaßliche Chef der Bande, ein Mann mit russischem und moldawischem Pass, wurde in Zypern festgenommen.

Zudem gab es Haftbefehle gegen drei weitere Beteiligte. Ihnen wird Hehlerei, Geldwäsche und Computerbetrug vorgeworfen. Österreich war bei dieser Aktion laut sächsischem Landeskriminalamt nicht dabei. Die Ermittler wiesen allerdings darauf hin, dass die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen seien und daher noch Fakten in Österreich auftauchen könnten.

Google startet Handynetz mit Heliumballons in Kenia

Nach einem humanitären Einsatz im vom Hurrikan „Maria“ zerstörten Puerto Rico soll das Projekt Loon der Google-Mutter Alphabet jetzt Geld bringen. Anfang 2019 werde Loon seine solarbetriebenen Heliumballons in Kenia starten, um so ein Mobilfunknetz einzurichten, teilte der Chef von Loon, Alastair Westgarth, gestern mit. Loon werde dabei mit dem Unternehmen Telkom Kenya zusammenarbeiten.

solarbetriebenen Heliumballons von Googles Tochterfirma Loon

AP/Loon LLC

Alphabet hat die großen Ballons, die wie ein schwebendes Netzwerk fungieren, seit 2013 entwickelt. Die solarbetriebenen Ballons werden in die Stratosphäre etwa 20 Kilometer oberhalb des Erdbodens geschickt und können dort selbstständig mehr als 100 Tage bleiben.

Erster Einsatz in Puerto Rico

Der erste Einsatz in Puerto Rico war im Oktober 2017, nachdem „Maria“ auch die Telefonverbindung für einen Großteil der 3,4 Millionen Bewohner zerstört hatte. Loon und das Lieferdrohnenprojekt Wings aus der Ideenwerkstatt X von Alphabet waren erst vergangene Woche zu Unternehmen geadelt worden.

Konkurrent Facebook dagegen hat die Entwicklung einer solarbetriebenen Drohne, mit der Menschen in schwer zugänglichen Gebieten Zugang zum Internet erhalten sollten, im Juni eingestellt. Der Konzern will in dem Bereich künftig mit anderen Partnern wie Airbus zusammenarbeiten. Die eigene Firma für die Solardrohne Aquila in Bridgewater im Südwesten Englands wurde geschlossen.

Gesundheit

Science

Sarkophag in Alexandria geöffnet: „Kein Fluch“

Ein riesiger Sarkophag, der Anfang Juli in Ägypten gefunden worden war, ist jetzt geöffnet worden. Kurzzeitig wurde gemutmaßt, dass der 30-Tonnen-Sarg aus Granit die Überreste von Alexander dem Großen enthalten könnte - der Inhalt war aber verhältnismäßig enttäuschend, wie ägyptische Behörden gestern mitteilten.

Menschliche Gebeine in geöffnetem Sarkophag

Reuters/Handout .

Drei Mumien in schlechtem Zustand

Tatsächlich befanden sich in dem Sarkophag drei Mumien, in „leider nicht sehr gutem Zustand“, wie der Generalsekretär des Rats für Antiquitäten in Ägypten, Mostafa Wasiri, sagte. Der Sarg enthielt jedoch auch „keinen Fluch“, sagte Wasiri in Anspielung auf Gerüchte, die online die Runde gemacht hatten.

Auch eine rote Flüssigkeit, die im Inneren des Sarkophags gefunden wurde, stellte sich als relativ unspektakulär heraus: Es dürfte sich dabei um Abwasser handeln, das durch einen Riss in dem Sarg eindringen konnte. Dieses sei für den schlechten Zustand der Mumien verantwortlich, heißt es.

Mumien könnten Soldaten gewesen sein

Die drei Schädel der gefundenen Leichen sollen nun untersucht werden. Schaaban Abdel Amonem, ein Forscher, der bei der Öffnung des Sargs anwesend war, sagte laut „Guardian“, dass es sich bei den Mumien vermutlich um Soldaten handle. Einer der Köpfe dürfte von Pfeilen getroffen worden sein.

Die Abwesenheit von Todesmasken aus Metall, Amuletten, Figurinen und Inschriften lasse darauf schließen, dass es sich nicht um ptolemäische oder römische Herrscher handle.

Der Sarkophag wurde auf die ptolemäische Periode, die auf den Tod Alexanders des Großen im Jahr 323 vor Christus folgte, datiert. Im Gegensatz zu vielen anderen Fundstücken wurde der Sarkophag nie zuvor geöffnet.

Leute

Panorama

Woran die Wetterprognosen gerade scheitern

Morgens ein Blick auf die Wetterprognose, abends vom Regen durchnässt nach Hause kommen: Derzeit liegt so manche meteorologische Vorhersage daneben. Das sorgt für berechtigen Unmut. Die Meteorologinnen und Meteorologen können dafür aber nichts. Die Ursache des Wetterrätsels liegt in Höhentiefs. Sie erschweren derzeit genaue Prognosen, gerade was den Niederschlag betrifft - wie bei einem Kochtopf, der überläuft, so die ORF-Wetterredaktion: „Da weiß man auch nicht, wo genau die erste Blubberblase auftaucht.“

Mehr dazu in Es ist kompliziert

Twitter-Nutzer bauen Kunstklassiker auf Broten nach

Wer sagt, dass Kunst brotlos sein muss? Zahlreiche Twitter-Nutzer und -Nutzerinnen haben sich dem kunstvollen Brotbelag verschrieben und posten derzeit unter dem Hashtag „#KunstGeschichteAlsBrotbelag“ Belege ihrer Passion.

Die zum Teil sehr kunstvoll gestalteten Brote stellen berühmte Gemälde der Kunstgeschichte nach, von Andy Warhol über Edvard Munch, Vincent Van Gogh und Frida Kahlo bis zu Kasimir Malewitsch ist quasi für jeden Geschmack etwas dabei.

Das die Aktion auch wie andere nicht immer ganz ernst zu nehmen ist beziehungsweise breite Möglichkeiten der Interpretation zulässt, zeigen die unterschiedlichen Zugänge zu dem Thema. Alle Brote sind laut den Erstellern tatsächlich auch essbar. Erfunden wurde der Spaß allerdings schon vor einiger Zeit: Die US-Künstlerin Brittany Powell wurde mit nachgestellten Kunstklassikern auf Broten schon vor einigen Jahren bekannt.