Inland

Die nö. Landtagswahl hat große Veränderungen gebracht. In den nächsten Tagen finden erste Gremiensitzungen der Parteien statt. Heute Abend kommt der Landesparteivorstand der SPÖ, die ihr schlechtestes Resultat seit 1945 verzeichnet hat, zusammen. Die FPÖ plant nach einem Rekordergebnis traditionell einen „blauen Montag“. Von der ÖVP, die ihr historisch schlechtestes Ergebnis erzielte und die Mehrheit in der Landesregierung verlor, wurde kein Termin genannt.

NEOS will in einer Besprechung des Wahlkampfteams morgen die vergangenen Wochen Revue passieren lassen und das Ergebnis analysieren. Am Donnerstagnachmittag tagt der Landesparteivorstand von NEOS, die Partei hat den Klubstatus verpasst. Bei den Grünen, die ein Plus erzielten, sind Sitzungen des Landesvorstands und des Landesausschusses geplant – Termine stehen noch nicht fest.

Nach der niederösterreichischen Landtagswahl hat die Koalition aus ÖVP und Grünen die Mehrheit im Bundesrat verloren. Die ÖVP hat zwei Mandate eingebüßt und stellt fortan 24 der 61 Bundesräte. Eines ihrer Mandate wandert zu den Grünen, die damit auf sechs Bundesräte kommen, das zweite zur FPÖ (künftig elf Bundesräte). Die Opposition stellt damit mit 31 der 61 Mandate die Mehrheit in der Länderkammer und kann im Nationalrat beschlossene Gesetze auf die Wartebank setzen.

Diese Oppositionsmehrheit gilt künftig im Plenum, nicht jedoch in den Ausschüssen. Dort sind nämlich nur Bundesräte vertreten, die einer Fraktion angehören. NEOS stellt derzeit nur einen Bundesrat und damit keine eigene Fraktion. In den Ausschüssen herrscht daher mit 30 zu 30 Gleichstand, beide Gruppierungen könnten einander somit blockieren. Die Ausschüsse sind besonders für EU-Materien relevant.

Das Land Niederösterreich entsendet künftig fünf schwarze, jeweils drei rote und blaue und einen grünen Vertreter in den Bundesrat.

Die größte Wählergruppe verliert die Volkspartei an die FPÖ. Auch die Sozialdemokraten beklagen Abwanderungen ins freiheitliche Lager. Grüne und NEOS gewinnen mit ÖVP-Stimmen dazu. Mobilisieren konnte die Volkspartei ausgerechnet die Nichtwähler.

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Einige Gemeinden fallen mit außergewöhnlichen Wahlergebnissen auf. So sind etwa die Stimmenverluste der ÖVP in Waidhofen an der Ybbs besonders groß, in Traiskirchen (Bezirk Baden) stach der dortige Bürgermeister Andreas Babler mit seinen Vorzugsstimmen hervor.

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Um herauszufinden, wer wen warum gewählt hat, haben die Institute SORA und ISA eine Wahltagsbefragung durchgeführt. Auffällig dabei: Für ÖVP-Wähler waren die bisherige Arbeit und die Spitzenkandidatin wahlentscheidend, für die FPÖ- und SPÖ-Wähler war es eine Themenwahl.

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Ausland

Die US-Regierung hat ein militärisches Vorgehen nicht ausgeschlossen, um den Iran davon abzuhalten, in den Besitz von Atomwaffen zu kommen. US-Außenminister Antony Blinken sagte gestern in einem Interview im Rahmen seiner Nahost-Reise dem Sender al-Arabija, alle Optionen seien auf dem Tisch. Auf die Nachfrage, ob das auch eine militärische Option einschließe, wollte Blinken das nicht ausschließen. „Alle Optionen sind auf dem Tisch“, wiederholte er.

Er sagte aber auch, dass der bevorzugte Weg die Diplomatie sei. Der Iran habe die Chance gehabt, in das internationale Atomabkommen zurückzukehren, habe das aber abgelehnt, sagte Blinken. Bereits im Sommer 2022 hatte US-Präsident Joe Biden auch einen Angriff „als letztes Mittel“ nicht ausgeschlossen.

Verhandlungen in der Sackgasse

Seit vielen Monaten stecken die Verhandlungen zur Wiederbelebung des Wiener Atomabkommens von 2015 zwischen dem Iran und dem Westen in einer Sackgasse. Teheran blockierte nach Aussagen von Diplomaten eine Einigung kurz vor Abschluss. Auch die brutale Unterdrückung der jüngsten Proteste im Iran hatte das Vertrauen in die Verhandlungen erschüttert. Die EU verurteilte das Vorgehen des iranischen Sicherheitsapparats und verhängte neue, scharfe Sanktionen.

Nachdem die USA im Jahr 2018 aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen waren, hielt sich auch Teheran nicht mehr an die in dem Deal vereinbarten Beschränkungen und verwehrte IAEA-Kontrolleuren den Zugang. Derzeit reichert der Iran Uran bis zu einem Reinheitsgrad von 60 Prozent an. Dieser liegt nach IAEA-Angaben nicht wesentlich unter den für Atomwaffen benötigten 90 Prozent. Der Iran behauptet, sein Atomprogramm nur für zivile Zwecke zu nutzen.

Israelische Sicherheitskräfte haben in Ostjerusalem das Haus der Familie des Attentäters abgeriegelt, der am Freitagabend vor einer Synagoge sieben Menschen erschossen hat. Der 21-jährige Palästinenser war von Polizisten am Tatort erschossen worden.

Blinken in Jerusalem erwartet

Nach einer Sitzung seines Sicherheitskabinetts kündigte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Samstag an, dass der Waffenbesitz für Zivilisten erleichtert werde. Heute wird US-Außenminister Antony Blinken in Jerusalem erwartet. Er traf gestern zum Auftakt seiner Nahost-Reise in Kairo ein.

Der Anschlag bei der Synagoge am Freitagabend war der schwerste in Jerusalem seit 2008 und schürt Sorgen vor einer weiteren Eskalation des Konflikts zwischen Israel und Palästinensern in den von Israel besetzten Gebieten. Das israelische Militär kündigte eine Verstärkung der Truppen im Westjordanland an. Es gab aber zunächst keine Hinweise auf eine größerangelegte militärische Vergeltung.

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Die britische Tory-Regierung kommt nicht aus dem Krisenmodus. Am Sonntag entließ Regierungschef Rishi Sunak den Generalsekretär der Konservativen Partei, Nadhim Zahawi, und warf ihn auch aus dem Kabinett. Der frühere Finanzminister stand wegen eines Steuerstreits seit Tagen in der Kritik. Doch auch Sunak kann in seinen fast hundert Tagen Amtszeit kaum Positives für sich verbuchen.

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Das von SOS Mediterranee betriebene Rettungsschiff „Ocean Viking“ ist gestern mit 95 Menschen an Bord im Hafen der toskanischen Stadt Carrara eingetroffen. Das berichteten italienische Medien. Die Geflüchteten waren in den vergangenen Tagen im zentralen Mittelmeer-Raum in Sicherheit gebracht worden.

Rettungsschiff „Ocean Viking“
IMAGO/ZUMA Press

„Geo Barents“ in La Spezia gelandet

Zuletzt war das von der NGO Ärzte ohne Grenzen (MSF) betriebene Rettungsschiff „Geo Barents“ mit 237 Menschen an Bord in den Hafen der ligurischen Stadt La Spezia eingelaufen. MSF drohen die Konfiszierung des Schiffes und die Zahlung einer Strafe von 10.000 Euro, weil sich die Hilfsorganisation nicht an den kürzlich von der italienischen Regierung erlassenen Verhaltenskodex für Rettungsschiffe gehalten hat, wie italienische Medien berichteten. Darüber muss jetzt der Präfekt von Carrara entscheiden.

Der Kodex sieht vor, dass NGO-Schiffe maximal einen Rettungseinsatz durchführen können, bevor sie in Italien landen, und nicht mehrere Boote retten dürfen. Die italienische Regierung will damit verhindern, dass Rettungsschiffe Hunderte Menschen nach Italien bringen.

Da die „Geo Barents“ zuletzt drei Rettungseinsätze hintereinander durchgeführt hat, drohe ihr jetzt die Konfiszierung, hieß es in Rom. Die Menschen an Bord, darunter 87 Minderjährige, waren diese Woche von in Seenot befindlichen Schlauchbooten in Sicherheit gebracht worden, teilte MSF mit.

Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) fliegt heute zu einem eintägigen Besuch in die Südkaukasus-Republik Georgien. In der Hauptstadt Tiflis wird Nehammer vom georgischen Regierungschef Irakli Garibaschwili empfangen und trifft auch Staatspräsidentin Salome Surabischwili.

Besuch an Trennlinie zu abtrünniger Region Südossetien

Geplant ist außerdem ein Besuch an der Trennlinie zur abtrünnigen Region Südossetien, die wie die georgische Region Abchasien seit einem Kurzkrieg im Jahr 2008 von Russland besetzt wird.

Der russische Angriff auf die Ukraine im vergangenen Jahr sorgte auch für neue Unsicherheit in der früheren Sowjetrepublik Georgien. Die Regierung der Partei „Georgischer Traum“ verfolgt einen viel vorsichtigeren Kurs gegenüber Russland als der frühere klar prowestliche und antirussische Präsident Michail Saakaschwili.

Tiflis hat den russischen Angriff auf die Ukraine zwar verurteilt, beteiligt sich aber nicht an den westlichen Sanktionen gegen Russland. Zugleich ist Georgien zu einem wichtigen Zufluchtsort für russische Regimekritiker geworden.

Die frühere Sowjetrepublik bemüht sich seit Jahren um eine EU-Annäherung, anders als die Ukraine und Moldawien hat das Land am Schwarzen Meer aber im vergangenen Sommer keinen Kandidatenstatus bekommen.

Ukraine-Krieg

In der ukrainischen Großstadt Charkiw hat nach Worten des Gouverneurs der Region, Oleg Synehubow, eine russische Rakete ein Apartmenthaus getroffen. Rettungsteams seien auf dem Weg zu dem Gebäude, teilte Synehubow gestern auf Telegram mit. Ersten Hinweisen zufolge handle es sich um eine C-300-Rakete. Laut ersten Angaben soll es ein Todesopfer und drei Verletzte geben. Laut einem Reuters-Foto steht das Wohngebäude in Flammen.

Drei Tote bei Angriffen in Cherson

Durch russische Luftangriffe auf die südukrainische Stadt Cherson wurden nach Angaben der Regionalverwaltung drei Menschen getötet.

Zwei Männer und eine Frau seien ums Leben gekommen und sechs weitere Menschen verletzt worden, teilen die örtlichen Behörden auf Telegram mit. Bei den Angriffen seien unter anderem ein Krankenhaus und eine Schule beschädigt worden.

Die Ukraine hatte Cherson am 11. November von den russischen Streitkräften zurückerobert. Seit die russischen Streitkräfte die Stadt verlassen und sich vom Westufer des Dnipro zurückgezogen haben, beschießen sie Cherson von der gegenüberliegenden Seite des Flusses.

Ungeachtet der derzeit schwierigen Lage an der Front hat sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gegenüber den russischen Angreifern siegessicher gezeigt. „2023 muss und wird definitiv das Jahr unseres Sieges sein!“, schrieb Selenskyj gestern auf Telegram. In seiner allabendlichen Videoansprache räumte er mit Blick auf den schwer umkämpften Osten seines Landes zugleich ein: „Die Situation ist sehr hart.“

Im Gebiet Donezk seien vor allem die Städte Bachmut und Wuhledar weiter ständigem russischem Beschuss ausgesetzt. Trotz hoher Verluste in den eigenen Reihen reduzierten die Russen ihre Angriffsintensität dort nicht.

„Russland hofft, den Krieg zu verlängern und unsere Kräfte zu erschöpfen“, sagte Selenskyj. „Also müssen wir die Zeit zu unserer Waffe machen. Wir müssen die Ereignisse beschleunigen.“ Insbesondere die Geschwindigkeit bei der Lieferung ausländischer Militärhilfen sei ein Schlüsselfaktor in diesem Krieg, betonte der ukrainische Staatschef. Er pochte zudem einmal mehr auf weitere Waffenlieferungen über die kürzlich vom Westen zugesagten Kampfpanzer hinaus.

In der Diskussion, ob Deutschland auch zur Lieferung von Kampfflugzeugen an die Ukraine bereit sein sollte, will sich SPD-Chefin Saskia Esken nicht festlegen. „Es kommt ganz entscheidend darauf an, dass Deutschland und dass auch die NATO nicht Kriegspartei wird“, sagte Esken gestern in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“. Die Bundesregierung sei in sehr enger Abstimmung gerade mit den USA. Es komme entscheidend darauf an, die aktuelle Situation immer wieder zu bewerten, sagte Esken.

Nach der Zusage von Deutschland und weiteren westlichen Ländern, der Ukraine Kampfpanzer zu liefern, hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj unter anderem Kampfflugzeuge erbeten.

Der deutsche Kanzler Olaf Scholz (SPD) schloss jedoch eine Lieferung von Kampfjets aus. Auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) lehnte die Lieferung deutscher Kampfflugzeuge an die Ukraine ab, ebenso die FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann.

Beeindruckt vom Willen der Ukrainerinnen und Ukrainer, zur Normalität zurückzukehren, zeigt sich der Präsident der Caritas Europa, Michael Landau, nach einem dreitägigen Besuch der Ukraine. Seine Organisation helfe im ganzen Land, und mehr als vier Millionen Menschen hätten dort seit dem 24. Februar 2022 Unterstützung erhalten, erzählte Landau in einem Telefonat mit der APA gestern Abend. Die humanitäre Situation bezeichnete er als „nach wie vor dramatisch“.

„Hilfe kommt an und geht weiter“

„Die Hilfe kommt an und sie geht weiter“, sagte Landau, der sich am Wochenende in Kiew sowie im Umland der ukrainischen Hauptstadt aufgehalten hat. Möglich sei diese Unterstützung durch die langjährige Erfahrung seiner Organisation sowie das Engagement und den Mut, mit dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Caritas Ukraine sowie der Caritas Spes Ukraine im Einsatz seien.

Bei den geleisteten Unterstützungen habe es sich vor allem um Lebensmittel, Hygieneartikel, Heizmaterialien, Medikamente sowie Hilfe beim Wiederaufbau von Häusern gehandelt, berichtete er. Konkret habe man etwa 3.200 Haushalte bei kleineren und mittleren Reparaturen erreicht. Auf APA-Nachfrage nannte Landau eine Summe von „etwa 100 Millionen Euro“, die von europäischen Caritas-Organisationen nach dem 24. Februar 2022 in der Ukraine eingesetzt worden seien. Da noch nicht alle Meldungen vorlägen, sei diese Zahl jedoch noch nicht endgültig.

„Humanitäre Notlage noch einmal zugespitzt“

„Die laufenden gezielten Angriffe auf die Energieinfrastruktur haben die humanitäre Notlage noch einmal zugespitzt“, beklagte der Chef der europäischen Caritas-Dachorganisation und sprach von 17,7 Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen seien. Selbst in einem vergleichsweise milden Winter sei die Kälte eine tödliche Gefahr.

Deshalb liege ein Schwerpunkt darin, bei zerstörten Häusern zumindest einzelne Räume winterfest zu machen, um durch den Winter zu kommen. Anschließend werde es wichtig sein zu sehen, wo auch sich Reparaturen intensiver machen ließen. „Klar ist, dass das Land lange brauchen wird, um sich zu erholen. Aber das kann und wird gelingen“, zeigte sich Landau zuversichtlich. Er sehe, mit welcher Energie die Menschen in der Ukraine daran arbeiteten, wieder zur Normalität zurückzukehren.

Besonderen Bedarf sah der Caritas-Chef gleichzeitig bei psychologischer Hilfe. Es gebe Schätzungen, dass rund 15 Millionen Menschen aufgrund von Stress sowie Traumata Unterstützung und zum Teil auch Therapie benötigen würden. Insbesondere betreffe das auch Kinder, die die Caritas Ukraine unter anderem in „kinderfreundlichen Räumen“ unterstützt.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan droht Schweden, nur Finnland den Beitritt in die NATO zu erlauben. „Wir könnten Finnland eine andere Botschaft übermitteln. Schweden wird schockiert sein, wenn es unsere Antwort sieht“, sagte Erdogan in einer TV-Rede.

Das NATO-Mitglied Türkei blockiert seit Monaten die Aufnahme der beiden nordischen Länder in das westliche Militärbündnis. Schweden und Finnland hatten nach der Invasion der Ukraine die Aufnahme in die NATO beantragt.

Sport

Die 57. Ausgabe der Super Bowl der der National Football League (NFL) am 12. Februar in Glendale im US-Bundesstaat Arizona wird zum Showdown zwischen den beiden nach dem Grunddurchgang topgesetzten Teams. Die Philadelphia Eagles und die Kansas City Chiefs lösten gestern Abend (Ortszeit) das Ticket für das Endspiel. Während die Eagles den San Francisco 49ers mit 31:7 keine Chance ließen, entschieden die Chiefs das Duell mit den Cincinnati Bengals erst in letzter Sekunde mit 23:20 für sich.

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Dänemarks Handballer haben gestern bei der WM mit dem Titelhattrick einen historischen Triumph bejubelt. Die Mannschaft von Nikolaj Jacobsen hat sich als erstes Team in der 85-jährigen WM-Geschichte zum dritten Mal nacheinander zum Champion gekürt. Der Titelverteidiger setzte sich in einem dramatischen und hochklassigen Endspiel gegen Olympiasieger und Rekordweltmeister Frankreich mit 34:29 (16:15) durch und gewann den Titel wie bereits 2019 und 2021.

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Meister Red Bull Salzburg und die Innsbrucker Haie haben gestern Abend vorzeitig die Tickets für das Viertelfinale der Win2day ICE Hockey League gelöst. Die Salzburger gewannen in der 19. Runde bei den spusu Vienna Capitals mit 3:1, während die Tiroler auch das vierte Saisonduell mit Olimpija Ljubljana für sich entschieden, diesmal mit 5:2.

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Wirtschaft

Die französische Regierung rechnet für morgen mit gravierenden Verkehrsstörungen durch den angekündigten Streik der Gewerkschaften gegen die Rentenreformpläne von Präsident Emmanuel Macron.

„Es wird ein schwieriger, sehr schwieriger Tag für den öffentlichen Verkehr. Wir erwarten erhebliche Störungen“, sagte Verkehrsminister Clement Beaune gestern. Die Regierung sei offen für Gespräche mit den Gewerkschaften. Sie halte aber an der schrittweisen Anhebung des Rentenalters um zwei Jahre auf 64 Jahre ab dem Jahr 2030 fest. „Der Kern der Reform wird sich nicht ändern“, unterstrich Beaune.

Die Gewerkschaften wollen die Regierung durch Streiks und Demonstrationen zur Aufgabe der Pläne zwingen. Bei einem ersten großen Protesttag am 19. Jänner ging mehr als eine Million Menschen auf die Straßen. Züge wurden gestoppt, Raffinerien blockiert und die Stromerzeugung gedrosselt.

Obwohl die EU Sanktionen gegen den russischen Besitzer des Hotels Aurelio in Lech (Vorarlberg) verhängt hat, soll dort der Betrieb weiterlaufen, schreibt die Wochenzeitung „Der Falter“. Die Staatsanwaltschaft Feldkirch verweist gegenüber dem ORF Vorarlberg aber auf das Innenministerium, das sich wiederum nur vage äußert.

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Chronik

Drei befreundete Skitourengeher im Alter von 22, 23 und 26 Jahren sind gestern in Vorarlberg aus Bergnot gerettet worden. Ihnen erschien die Querung eines Grates im Lechquellen-Gebirge zu gefährlich, sie hatten aber auch kein Seil, um zurückzuklettern.

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Eine schwer verletzte Skitourengeherin ist am Samstag mit dem Hubschrauber vom Mirnock in Kärnten gerettet worden. Die 26-Jährige war zuvor im Tiefschnee gestürzt und konnte nur mit großem Aufwand aus ihrer Notlage befreit werden.

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Zu mehreren Lawinenabgängen ist es gestern auf Höhe Etrachsee bei Krakau in der Steiermark gekommen. Vier Skifahrer waren dort unterwegs, eine Frau wurde verschüttet, konnte aber von den Begleitern aus den Schneemassen ausgegraben werden.

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Ein Lawinentoter auf Katschberg

Ein 62 Jahre alter Skitourengeher kam am Samstag bei einem Lawinenabgang im Bereich des Karecks auf dem Katschberg (Kärnten) in den Schneemassen um. Der Einheimische wurde erst heute gefunden.

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Am Tag nach dem tödlichen Polizeischuss in Wien-Penzing sind gestern weitere Details zum Großeinsatz bekanntgegeben worden. Demnach versuchten Polizisten lange, den Mann zur Aufgabe zu bringen. Der 60-Jährige schoss Dutzende Male in Richtung der Beamten. Diese sprengten schließlich die Wohnungstür.

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Auf der Ötztalstraße bei Sautens in Tirol hat sich gestern Nachmittag ein Felssturz ereignet. Ein kleiner Block erreichte die vielbefahrene B186. Da sich noch absturzgefährdetes Material im Hang befindet, ist die Straße auf einer Länge von 60 Metern derzeit nur einspurig befahrbar.

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Bei einem bewaffneten Überfall auf einen Nachtclub sind in der mexikanischen Stadt Jerez acht Menschen getötet worden. Nach Angaben der Behörden eröffneten schwer bewaffnete Männer das Feuer in dem Club „El Venadito“ im Bundesstaat Zacatecas im Norden Mexikos.

Sechs Menschen waren demnach sofort tot, zwei erlagen während der medizinischen Erstversorgung ihren Verletzungen. Unter den Opfern waren nach Angaben lokaler Medien Musiker, Besucher und Beschäftigte des Nachtclubs. Fünf Menschen mit Schussverletzungen lagen gestern noch im Krankenhaus. Augenzeugen zufolge gerieten die Menschen im Club angesichts des Blutbads in Panik.

Jerez ist in den vergangenen Jahren mehrfach Schauplatz der Gewalt geworden. Im vergangenen Jahr führte dies zur Vertreibung von hunderten Zivilisten aus umliegenden Dörfern. Im Bundesstaat Zacatecas streiten sich die beiden mächtigsten Drogenkartelle Mexikos, Sinaloa und Jalisco Nueva Generacion, um die Vormachtstellung im Handel mit illegalen Drogen – vor allem für die USA.

Bei der aktuellen Ziehung von Lotto „6 aus 45“ darf sich ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin über einen Solosechser und damit einen Gewinn von mehr als 1,5 Millionen Euro freuen.

Folgende Gewinnzahlen wurden ermittelt:

14 25 34 36 38 42/Zusatzzahl: 7

Die richtigen LottoPlus-Zahlen:

4 5 8 19 25 32

Eenfalls nur eine Person hatte den richtigen Joker auf der Quittung, sie erhält rund 205.000 Euro.

Die richtige Joker-Zahl:

7 7 1 3 2 2

Alle Angaben ohne Gewähr

Gesundheit

Die Wiener Ärztekammer warnt vor einer Reduktion der Spitalsplätze für Geburten. In den Krankenhäusern Hietzing und Landstraße sollen bald keine Geburten mehr stattfinden. Die Vorwürfe seien „unseriös“, kontert die Stadt.

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Kultur

Die amerikanische Schauspielerin Annie Wersching ist gestern (Ortszeit) im Alter von 45 Jahren gestorben. Das berichtete der US-Sender CNN unter Berufung auf ihren Ehemann Stephen Full und ihrem Publizisten Craig Schneider.

„In der Seele dieser Familie klafft ein riesiges Loch, aber sie hat uns die Mittel hinterlassen, es zu füllen“, zitierte der Sender aus einer kurzen Mitteilung Fulls. Als Todesursache wurde Krebs angegeben.

Wersching trat in ihrer Karriere in Dutzenden TV-Serien auf. Neben „Star Trek: Enterprise“, später auch „Star TRek Picard“, war sie auch in „Bosch“ und „General Hospital“ zu sehen. Eine ihrer bekanntesten Rollen war die der FBI-Agentin Renee Walker in der Serie „24“.