Ukraine-Krieg

In der Video-Plattform TikTok wird massiv für die in der Ukraine eingesetzte russische Söldnertruppe Wagner geworben. Laut einem heute veröffentlichten Bericht des Faktencheckdienst Newsguard gibt es auf der chinesische Kurzvideo-Plattform hunderte Videos, in denen die paramilitärische Organisation gefeiert wird.

Diese Videos, die oft mit Musik unterlegt sind und auch Gewalttaten zeigen, wurden laut Newsguard mehr als eine Milliarde Mal angesehen. Zu sehen sind laut dem Bericht der auf Onlinefehlinformationen spezialisierten Plattform in 160 Videoclips brutale Gewalttaten oder verherrlichende Anspielungen auf Gewalttaten, die von der Gruppe Wagner verübt worden sein sollen.

Darunter sind 14 Videos, welche die Hinrichtung eines mutmaßlichen russischen Söldners zeigen, der die Seiten gewechselt und die Ukraine unterstützt hatte. Weitere 500 TikTok-Videos identifizierte Newsguard, die zwar keine Gewalttaten zeigen, aber Gewalt gegen Ukrainerinnen und Ukrainer befürworten.

Laut Newsguard verstoßen die 500 Videos, die als Propaganda- und Rekrutierungswerkzeuge für die Privatarmee dienen, gegen die TikTok-Richtlinien. Im Zuge der Recherche habe die Video-Plattform zehn Videos entfernt, so Newsguard. Die Plattform werde „gegen Inhalte vorgehen, die gegen diese Richtlinien verstoßen“, hieß es seitens TikTok.

Die spanische Polizei untersucht eine mögliche Verbindung zwischen zwei Briefbomben, die an den ukrainischen Botschafter in Madrid und an ein Rüstungsunternehmen geschickt wurden, das an Kiew gespendete Raketenwerfer herstellt. Das bestätigte sie gestern in einer Erklärung.

Während die Briefbombe in der Botschaft explodierte und einen Botschaftsmitarbeiter leicht verletzte, wurde die Bombe in der Waffenfabrik kontrolliert gesprengt und richtete keinen Schaden an. Bei Letzterer handelt es sich um Instalaza, den Hersteller des C90-Raketenwerfers, den Spanien der Ukraine schenkt.

Polizist auf der Straße
Reuters/Forta

Die Regierungsvertreterin in Saragossa, Rosa Serrano, sagte in einem Interview mit dem Sender SER, dass die beiden Umschläge anscheinend denselben Absender hatten, da auf der Rückseite beider Pakete dieselbe E-Mail-Adresse stand. Beide Pakete stammten laut Serrano aus der Ukraine.

Nach dem ersten Vorfall wies der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba alle ukrainischen Botschaften im Ausland an, die Sicherheitsvorkehrungen „dringend“ zu verstärken, und forderte Spanien auf, den Angriff zu untersuchen, so ein Sprecher des Ministeriums. Auf eine Bitte um eine Stellungnahme zu dem zweiten Vorfall reagierte die ukrainische Regierung nicht.

Der Oberste Gerichtshof Spaniens habe eine Untersuchung des Anschlags als möglichen Fall von Terrorismus eingeleitet, sagte eine Justizquelle.

Der Deutsche Bundestag hat die vor 90 Jahren gezielt herbeigeführte Hungersnot in der Ukraine offiziell als Völkermord anerkannt. Mit großer Mehrheit billigten die Abgeordneten am Abend einen gemeinsamen Antrag von Ampelkoalition (SPD, FDP und Grüne) und Unionsfraktion, in dem von einem „menschenverachtenden Verbrechen“ die Rede ist. Bis zu vier Millionen Menschen fielen dem Holodomor („Mord durch Hunger“) in den Jahren 1932 und 1933 allein in der Ukraine zum Opfer.

Das Streben der sowjetischen Führung nach einer Kontrolle der Bauern sei damals mit der Unterdrückung der ukrainischen Lebensweise, Sprache und Kultur verschmolzen, heißt es in dem Text. „Damit liegt aus heutiger Perspektive eine historisch-politische Einordnung als Völkermord nahe. Der Deutsche Bundestag teilt eine solche Einordnung.“

Selenskyj begrüßt Verurteilung

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte die Entscheidung ausdrücklich. „Das ist eine Entscheidung für Gerechtigkeit, für Wahrheit“, so Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. „Und das ist ein sehr wichtiges Signal für viele andere Länder der Welt, dass es dem russischen Revanchismus nicht gelingen wird, die Geschichte umzuschreiben.“

Forderung an Österreich

In Österreich hatten vergangene Woche der ukrainische Botschafter in Wien, Wassyl Chymynez, sowie NEOS die Verurteilung des Holodomors als Völkermord im Nationalrat gefordert.

Der US-Rüstungskonzern Raytheon Technologies erhält vom US-Verteidigungsministerium einen Auftrag über 1,2 Milliarden Dollar zum Bau von Boden-Luft–Raketensystemen für die Ukraine. Entsprechende Angaben eines Insiders werden laut der Nachrichtenagentur durch ein Dokument bestätigt, in das Reuters demnach Einblick nehmen konnte. Es handelt sich demnach um sechs Nasams-Waffensysteme. Die USA haben die Entsendung von insgesamt acht autorisiert.

Ausland

Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck will die China-Geschäfte deutscher Firmen stärker prüfen. Grundlage dafür ist eine im Ministerium entwickelte vertrauliche China-Strategie, über die das Nachrichtenportal „The Pioneer“ berichtet.

In dem Papier wird demnach davon ausgegangen, dass mit einer Annexion Taiwans durch China bis spätestens 2027 zu rechnen sei. Das sei das 100. Gründungsjahr der Volksbefreiungsarmee, zitierte „The Pioneer“ aus dem Strategiepapier. Das Erpressungspotenzial Deutschlands sei angesichts der wirtschaftlichen Verflechtungen hoch.

Nicht in Koalition abgestimmt

Das hundertseitige Dokument sei nicht in der Koalition abgestimmt, berichtete das Portal weiter. Habeck habe es diese Woche jedoch in einer Leitungsrunde angenommen und eine zügige Umsetzung der Maßnahmen versprochen. Geplant seien etwa neue Berichtspflichten für deutschen Firmen mit starkem China-Geschäft.

Zuletzt hatte Berlin den chinesischen Einstieg bei einer deutschen Chipfabrik verhindert. Davor hatte es auch international Kritik daran gegeben, dass ein chinesisches Unternehmen seine Anteile auf dem Hamburger Hafen aufstocken durfte. Der deutsche Kanzler Olaf Scholz hatte das gegen den Widerstand innerhalb der Koalition ermöglicht.

Das US-Finanzministerium stellt Medienberichten zufolge die Steuerunterlagen des ehemaligen Präsidenten Donald Trump einem Kongressausschuss zur Verfügung. „Das Finanzministerium hat sich an die Gerichtsentscheidung von vergangener Woche gehalten“, zitierten US-Medien einen Ministeriumssprecher. Trump hatte sich jahrelang mit rechtlichen Mitteln gewehrt, die Unterlagen herauszugeben – und war vergangene Woche vor dem obersten Gericht endgültig gescheitert.

Der Supreme Court hatte einen Antrag seiner Anwälte abgewiesen, die Übermittlung der Steuerdokumente an den demokratisch geführten Finanzausschuss im Repräsentantenhaus zu stoppen. Entgegen der üblichen Gepflogenheiten in den USA hatte der Immobilienunternehmer Trump seine Steuererklärungen weder als Präsidentschaftskandidat noch nach seinem Einzug ins Weiße Haus öffentlich gemacht. Kritiker mutmaßen daher, der Republikaner habe etwas zu verbergen.

Die Demokraten wollen unter anderem prüfen, ob sich aus den Unterlagen Interessenskonflikte des Unternehmers ergeben und ob er sich fragwürdiger Methoden bedient hat, um Steuern zu sparen. Vor zwei Wochen verkündete Trump, dass er bei der Wahl 2024 erneut als Präsidentschaftsbewerber für die Republikaner antreten will.

US-Präsident Joe Biden empfängt Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron heute im Weißen Haus. Nach einer offiziellen Begrüßungszeremonie und einem bilateralen Gespräch ist eine gemeinsame Pressekonferenz der beiden Präsidenten geplant.

Eines der Streitthemen sprach Macron bereits gestern bei einem Mittagessen mit US-Parlamentariern an, indem er scharfe Kritik an den Subventionen für US-Produkte im Kampf gegen den Klimawandel übte. Die Subventionen seien „super aggressiv“ gegenüber französischen Unternehmen, sagte der französische Präsident. Die USA könnten damit vielleicht ihre Probleme lösen, „aber Sie werden mein Problem vergrößern“.

„Verlange nur, als guter Freund respektiert zu werden“

Ohne eine Koordination zwischen den USA und der EU drohten „viele Jobs zerstört“ zu werden, sagte Macron weiter. „Ich verlange nur, als guter Freund respektiert zu werden.“ Der Streit dreht sich um das im August beschlossene milliardenschwere Klimaschutz- und Sozialpaket von US-Präsident Joe Biden. Das Paket sieht 370 Milliarden Dollar (rund 357 Milliarden Euro) für Klimaschutz und Energiesicherheit vor – die größte Investition in den Kampf gegen die Erderwärmung in der US-Geschichte.

Vorgesehen sind unter anderem Subventionen für Elektroautos, Batterien und Projekte zu erneuerbaren Energien „Made in USA“. Die Subventionen stoßen in der EU auf erhebliche Kritik. Befürchtet wird eine Benachteiligung europäischer Unternehmen. Der Streit dürfte ein zentrales Thema der Gespräche zwischen Macron und Biden werden.

Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat heute EU-Ratspräsident Charles Michel in Peking empfangen. Bei dem Treffen sollte es um die angespannte geopolitische Lage, den russischen Angriffskrieg in der Ukraine und die künftigen Beziehungen der EU zu China gehen. Weitere Themen sind der Kampf gegen den Klimawandel, Handelsspannungen und Wirtschaftsbeziehungen.

Die Beziehungen verschlechterten sich zuletzt spürbar: Peking und die EU streiten über die chinesische Rückendeckung für den russischen Präsidenten Wladimir Putin, Chinas Drohungen gegenüber Taiwan, Menschenrechtsverletzungen, die Verfolgung von Minderheiten wie in Xinjiang oder Tibet sowie chinesische Sanktionen gegen EU-Politiker.

Die EU sieht China als „Partner, Wettbewerber und Rivale“ gleichzeitig an. Aus europäischer Sicht hat sich das Gleichgewicht von Herausforderungen und Chancen durch China mit der Zeit aber verschoben. Angesichts Chinas wichtiger Rolle im Umgang mit globalen und regionalen Herausforderungen suche die EU weiter das Gespräch und die Kooperation, wie von europäischer Seite verlautete.

Striktes Null-Covid-Protokoll

Wegen des strikten Null-Covid-Protokolls in China hält sich Michel ähnlich wie der deutsche Kanzler Olaf Scholz Anfang November nur zu einem eintägigen Besuch in Peking auf und bewegt sich abgeschottet in einem „geschlossenen Kreislauf“. Es ist die erste persönliche Visite eines EU-Spitzenpolitikers in Peking seit Beginn der Pandemie.

Michel ist auch der erste ausländische Politiker, der Xi Jinping nach der jüngsten Protestwelle gegen die harten Null-Covid-Maßnahmen in China trifft. Aus Unmut über Lockdowns, Zwangsquarantäne, Massentests und ständige Kontrolle über die Corona-App hatten am Wochenende Tausende in mehrere Millionenstädten demonstriert. Seither hat ein Großaufgebot an Sicherheitskräften Proteste weitgehend verhindert.

Der für tödliche Anschläge auf zwei Moscheen in Neuseeland zu lebenslanger Haft verurteilte Rechtsextremist Brenton Tarrant will das Urteil anfechten. Er habe sich nur unter Folter schuldig bekannt, schrieb der Australier an das Berufungsgericht in der Hauptstadt Wellington. Ein Mitarbeiter des Gerichts bestätigte die Angaben heute der dpa.

Tarrant war im August 2020 – unter anderem wegen 51-fachen Mordes – zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung verurteilt worden. Es war das erste Mal, dass in Neuseeland dieses Strafmaß verhängt wurde. In Folge der Tat verschärfte die Regierung die Waffengesetze.

Einspruch mit Verspätung

Ein Datum für eine mögliche Anhörung nannte das Berufungsgericht nicht. Bereits Anfang November war bekannt geworden, dass der heute 32-Jährige Einspruch gegen den Rechtsspruch einlegen wollte. Dies muss aber normalerweise innerhalb von 20 Tagen nach der Urteilsverkündung geschehen.

Tarrant schrieb, er lege mit Verspätung Berufung ein, weil er „unter illegalen und qualvollen Haftbedingungen festgehalten wurde, mir notwendige juristische Dokumente vorenthalten wurden, es Auseinandersetzungen mit früheren Anwälten gab und wegen Irrationalität, die durch die Haftbedingungen verursacht wurde“.

Bei dem bisher folgenschwersten Anschlag in der jüngeren Geschichte Neuseelands hatte Tarrant im März 2019 zwei Moscheen in der Stadt Christchurch angegriffen und 51 Menschen erschossen. Dutzende weitere wurden teils lebensgefährlich verletzt. Viele Überlebende leiden bis heute unter den Folgen, sind arbeitsunfähig oder müssen mit starken Schmerzen leben. Das Massaker übertrug der Täter damals per Helmkamera live ins Internet.

Inland

Einen Tag nach Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) kommt heute die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ebenfalls ÖVP) in den ÖVP-Korruptions-Untersuchungsausschuss. Nach ihr ist zudem eine Abteilungsleiterin aus dem Landwirtschaftsministerium geladen.

Laut Opposition kommt die niederösterreichische Landeschefin wiederholt entweder direkt oder indirekt in Chatverläufen vor, die dem Ausschuss vorliegen.

Befragt werden soll Mikl-Leitner unter anderem darüber, ob sie in ihrer Zeit als Innenministerin Wahrnehmungen zum Beginn des „Projekts Ballhausplatz“ hatte, das Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) den Weg ins Kanzleramt geebnet haben soll. Auch gelte Mikl-Leitner als Unterstützerin des Ex-Kanzlers.

Bereits gestern musste der Landesgeschäftsführer der niederösterreichischen Volkspartei, Bernhard Ebner, im U-Ausschuss Auskunft erteilen.

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Zähe Kanzlerbefragung

Neun Monate nach seiner ersten Befragung stand zudem Kanzler Nehammer Rede und Antwort. Nehammer war im Untersuchungszeitraum Generalsekretär der Volkspartei und später Innenminister. Bereits die erste Befragung im Frühjahr verlief zäh – ein Vorgang, der jetzt eine Neuauflage erlebte: Der Termin war durchsetzt von Debatten zur Geschäftsordnung.

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Heute tritt für jeden Haushalt mit aufrechtem Stromvertrag die Strompreisbremse in Kraft. Sichtbar wird das über die Stromrechnung – eine Antragstellung ist nicht nötig. Laut Regierung können sich Haushalte damit im Durchschnitt 500 Euro pro Jahr ersparen. Im Finanzministerium wird an einem zusätzlichen Modell für Haushalte mit mehr als drei Personen gearbeitet.

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Coronavirus

Nach Protesten gegen die strikten CoV-Maßnahmen hat Chinas Vizepremierministerin von einem „neuen Stadium der Pandemie“ gesprochen und damit erneut Spekulationen über mögliche Lockerungen ausgelöst.

„Da die Omikron-Variante weniger pathogen geworden ist, mehr Menschen geimpft werden und wir mehr Erfahrungen in der Covid-Prävention gesammelt haben, befindet sich unser Kampf gegen die Pandemie in einem neuen Stadium und bringt neue Aufgaben mit sich“, sagte Sun Chunlan.

Die rigorosen Maßnahmen der Behörden als Reaktion auf die neue CoV-Welle führten am Wochenende zu Protesten in mehreren Millionenmetropolen. Es war die größte öffentliche Demonstration von Unmut in China seit Jahrzehnten. Als Reaktion auf die Versammlungen wurde eine enorme Polizeipräsenz auf den Straßen von Peking, Shanghai und anderen Städten mobilisiert.

Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen ging unterdessen den dritten Tag in Folge leicht zurück. Wie die Gesundheitskommission heute berichtete, wurden am Vortag rund 35.800 neue Fälle gemeldet. Erst kürzlich hatten die Zahlen mit mehr als 40.000 Neuinfektionen pro Tag einen Höchststand seit Beginn der Pandemie vor knapp drei Jahren erreicht.

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 345,3 (Stand: gestern, 14.00 Uhr).

Laut AGES wurden 6.658 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet. 21.210 Menschen verstarben bisher im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

891 infizierte Personen werden derzeit in einem Spital behandelt, 61 auf Intensivstationen. Eine Unterscheidung in Haupt- und Nebendiagnose ist mit dieser Datenquelle bundesweit nicht möglich.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

Wirtschaft

Bei deutschen Verbraucherinnen und Verbrauchern bleibt Bargeld laut einer Studie der Unternehmensberatung Strategy& sehr viel beliebter als bei Konsumentinnen und Konsumenten im übrigen Europa. Laut dem heute in München veröffentlichten 15-Ländervergleich ist Bargeld für 54 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland das beliebteste Zahlungsmittel.

Im Schnitt der 15 Nationen sagten das nur 37 Prozent. In Österreich bevorzugen 47 Prozent Barzahlung, in der Schweiz nur noch etwas mehr als ein Drittel (35 Prozent). Am unteren Ende der Skala rangiert Dänemark – dort zahlen nur noch 17 Prozent am liebsten bar.

Lieber per Handy zahlt im Schnitt der 15 Länder ein gutes Fünftel (21 Prozent), in Deutschland allerdings weniger als jeder zehnte (neun Prozent). Auch die Bereitschaft, eine Bankverbindung bei Fintech-Startups oder den Bezahldiensten von Technologiekonzernen wie Apple und Google zu eröffnen, können sich in Deutschland nur 27 Prozent vorstellen. In Österreich sind es 39 Prozent, in der Schweiz 48 Prozent.

Die Berater befragten im September und Oktober insgesamt 5.750 Menschen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien, Polen, den Niederlanden, Belgien, Schweden, Österreich, der Schweiz, Dänemark, Finnland, Irland und der Türkei.

Der weltweite Luxusgütermarkt hat sich erholt und das Vor-Coronavirus-Niveau geknackt, geht aus einer Studie des Unternehmensberaters Deloitte hervor. Der Gesamtumsatz der 100 global führenden Luxusgüterunternehmen lag 2021 bei 305 Mrd. Dollar (gut 294 Mrd. Euro), 2019 – vor den Covid-19 bedingten Einbrüchen – waren es 281 Mrd. Dollar.

Angeführt wird der Markt von Frankreich. Das Land ist mit vier Unternehmen unter den zehn führenden Luxusgüterkonzernen vertreten. Nummer eins war LVMH Moet Hennessy-Louis Vuitton, zu dem Brands wie Dior, Fendi und Tiffany gehören. Auf Platz zwei kam Kering SA mit Marken wie Gucci, Balenciaga und Saint Laurent. An dritter Stelle lag der US-Konzern Estee Lauder mit 16,2 Mrd. Dollar Umsatz.

Dahinter folgten Chanel Limited (UK), L’Oreal Luxe (Frankreich), Compagnie Financiere Richemont (Schweiz), Hermes International (Frankreich), Chow Tai Fook Jewellery Group Ltd. (China/Hongkong), Rolex (Schweiz) und China National Gold Group Gold Jewellery Co., Ltd. Erstmals ist China mit zwei Unternehmen unter den Top 10.

Keine österreichische Firma Top 100

Österreichische Unternehmen sind nicht in den Top 100 gelistet. Swarovski ist im Gegensatz zu den Vorjahren nicht im Ranking inkludiert, da laut Deloitte zum Zeitpunkt der Erstellung keine bestätigten Umsatzzahlen vorlagen. 2020 lag Swarovski auf Platz 27. Auf Rang 81 liegt im neuen Ranking Lanvin, die von der chinesischen Fosun Fashion Group gegründet wurde, zu der die Vorarlberger Wolford gehört.

„Allen Krisen zum Trotz kann der globale Luxusgütermarkt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken“, so Orsolya Hegedüs, Partnerin bei Deloitte Österreich. 73 der 100 gelisteten Luxuskonzerne verzeichneten 2021 ein Umsatzplus. "Insgesamt konnte damit im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 21,5 Prozent erzielt werden. Die zehn größten Unternehmen erwirtschafteten der Studie zufolge nahezu 85 Prozent des Nettogewinns der Top 100.

Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, hat künftig kleinere Zinsschritte in Aussicht gestellt. „Der Zeitpunkt für eine Verringerung der Zinserhöhungen könnte schon auf der Dezember-Sitzung kommen“, sagte Powell gestern in Washington auf einer Veranstaltung des Instituts Brookings. Gleichzeitig stellte er jedoch weitere Leitzinserhöhungen in Aussicht.

Eine restriktive Geldpolitik sei noch für einige Zeit notwendig. Der Zinsgipfel dürfte noch etwas höher liegen als im September signalisiert. Damals hatte die US-Notenbank Fed laut den Projektionen der Mitglieder im Median einen Zinsgipfel von 4,6 Prozent prognostiziert. Schließlich sei die Inflation immer noch zu hoch, so Powell. Man brauche mehr Signale für eine rückläufige Inflation.

Geringere Anhebung im Dezember erwartet

Auf der jüngsten Sitzung Anfang November hatte die Fed ihren Leitzins zum vierten Mal in Folge kräftig um 0,75 Prozent erhöht. Die Fed hat im laufenden Jahr die Leitzinsen bereits von fast null auf aktuell 3,75 bis 4,0 Prozent angehoben. An den Finanzmärkten wird überwiegend erwartet, dass die Fed ihren Leitzins Mitte Dezember um 0,50 Prozent anheben wird.

Die Inflation in den vergangenen Monaten hat sich bereits etwas abgeschwächt. Im Oktober sank die Jahresinflationsrate auf 7,7 Prozent. Im Juni hatte sie noch bei 9,1 Prozent ein 40-Jahres-Hoch markiert. An den Finanzmärkten legte der Euro nach der Veröffentlichung etwas zu. Zudem stiegen die US-Aktienkurse.

Umwelt & Klima

Im Meerwasser treibt immer mehr Mikroplastik. Für die Umwelt ist das ein Problem, Forscherinnen und Forscher warnen nun aber auch vor Krankheitserregern, die sich an die Mikrofasern anheften. Diese schaden nicht nur den Meeresbewohnern – auch Menschen können durch die Bakterien erkranken.

Mehr dazu in science.ORF.at

Anlässlich der anstehenden Weltnaturkonferenz (CBD COP15) in Montreal hat Greenpeace in Österreich eine Umfrage zu den Themen Artenschutz und Artenkrise durchführen lassen. Es zeigt sich, dass fast allen Befragten der Wert einer gesunden Artenvielfalt äußerst bewusst und ein Anliegen ist: 96 Prozent halten sie für wichtig.

Mehr dazu in oesterreich.ORF.at

Sport

Die beiden Abfahrtstrainings gestern in Nordamerika waren fest in der Hand des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV). Bei den Damen in Lake Louise fixierte Mirjam Puchner in 1:31,84 Minuten die Bestzeit, bei den Herren in Beaver Creek war Otmar Striedinger in 1:42,09 Minuten Schnellster.

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Mexiko hat gestern gegen Saudi-Arabien den bisher wohl bittersten Sieg bei der Fußball-WM in Katar gefeiert. Im nervenaufreibenden Finale der Gruppe C fehlte der Mannschaft von Teamchef Gerardo Martino beim 2:1-Sieg gegen Saudi-Arabien nur ein Treffer zum Achtelfinale. Am Ende belegten die Mexikaner nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz Platz drei hinter Polen, das im Parallelspiel mit 0:2 gegen Argentinien verlor.

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Vom Geheimfavoriten zum Letzten der Gruppe D in einer Woche: Diese Erkenntnis hat Dänemark gestern bei der WM in Katar hinnehmen müssen. Die Dänen, Nummer zehn der Fußballweltrangliste, sind nach einer enttäuschenden Leistung bei der 0:1-Niederlage gegen Australien bereits auf dem Heimweg. Für die „Socceroos“, 38. im FIFA-Ranking, ist der zweite Achtelfinal-Einzug nach 2006 als Gruppenzweiter ein unerwarteter Erfolg.

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Tunesien hat gestern bei der Fußball-WM in Katar Titelverteidiger Frankreich mit 1:0 (0:0) geschlagen und es dennoch nicht ins Achtelfinale geschafft. Weil im Parallelspiel Australien gegen Dänemark ebenfalls mit 1:0 gewann, blieb den tapferen Tunesiern nur der dritte Platz. Frankreich war schon zuvor als Aufsteiger festgestanden, eine B-Elf des Weltmeisters enttäuschte dann im Education City Stadium in Doha fast 90 Minuten.

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Chronik

Der wegen Vergewaltigungsvorwürfen geführte Strafprozess gegen US-Schauspieler Danny Masterson ist ergebnislos zu Ende gegangen. Nach übereinstimmenden Medienberichten von gestern konnten sich die zwölf Geschworenen in Los Angeles trotz tagelanger Beratungen nicht auf ein Urteil einigen.

Die Richterin habe daraufhin ein sogenanntes Fehlverfahren („Mistrial“) festgestellt, berichteten die „Los Angeles Times“ und der „Hollywood Reporter“. Nun könnte das Verfahren in einem weiteren Prozess neu aufgerollt werden.

Drei Frauen hatten dem Schauspieler Missbrauch und Vergewaltigung vorgeworfen. Die angeblichen Vorfälle sollen sich in den Jahren 2001 und 2003 in Mastersons Haus in Hollywood ereignet haben. Er wies die Vorwürfe zurück und gab an, alle sexuellen Handlungen seien einvernehmlich gewesen. Im Prozess selbst sagte er nicht aus.

Masterson ist seit 2011 mit der Schauspielerin Bijou Phillips verheiratet. Das Paar hat eine Tochter. Der Schauspieler war mit der Comedyserie „Die wilden Siebziger“ bekannt geworden, in der er von 1998 bis 2006 den stets Sonnenbrille tragenden Steven Hyde spielte.

Nach einem Erdrutsch an einer Autobahn im Süden Brasiliens suchen die Einsatzkräfte in den Schlammmassen nach mindestens 30 Verschütteten. Sechs Menschen seien bereits lebend geborgen worden, teilte die Regierung des Bundesstaates Parana gestern mit. Allerdings fanden die Feuerwehrleute auch zwei Leichen.

Am Montag war der Hang oberhalb der Straße nahe der Ortschaft Guaratuba nach heftigem Regen abgerutscht und hatte 16 Fahrzeuge mitgerissen. „Wir haben keine Möglichkeit, die genaue Zahl der Opfer zu bestimmen, da in den Fahrzeuge zwischen einer und fünf Personen gewesen sein können“, sagte Feuerwehrchef Manoel Vasco. „Deshalb gehen wir von 30 bis 50 Vermissten aus.“

Teams der Feuerwehr, des Zivilschutzes und des Autobahnbetreibers beteiligten sich an der Suche. Dabei setzten sie auch Wärmebildkameras ein, um die Verschütteten zu finden. Der anhaltende Regen könnte zu weiteren Erdrutschen führen und die Suche erschweren.

Ein Unfall mit einem Gefahrguttransporter hat auf der Innkreisautobahn (A8) gestern Abend für eine stundenlange Blockade gesorgt. Das explosive Gefahrgut musste umgepumpt werden.

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Nach 16 Monaten Bauzeit hat die FH Campus Wien gestern ihren neuen Zubau offiziell eröffnet. Auf 20.000 Quadratmetern ist Platz für 2.000 zusätzliche Studierende – vor allem im Bereich der Gesundheits- und Pflegewissenschaften.

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Die Tunnelbauarbeiten für den Ausbau der U-Bahn-Linie U2 in der Wiener Innenstadt laufen auf Hochtouren. Ein Achtel der zweieinhalb Kilometer Tunnel zwischen Rathaus und Schottentor ist bereits gebaut. Täglich kommen zwei Meter dazu.

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Bei der gestrigen Ziehung von Lotto „6 aus 45“ tippte niemand die richtigen Sechs, das bedeutet einen Dreifachjackpot am Sonntag. Darüber hinaus gibt es zwei Joker und einen Sechser bei LottoPlus.

Folgende Gewinnzahlen wurden gezogen:

12 14 28 31 33 42 /Zusatzzahl: 5

Die richtigen LottoPlus-Zahlen:

10 18 26 32 37 42

Die richtige Joker-Zahl:

2 0 9 3 1 7

Alle Angaben ohne Gewähr

Licht ins Dunkel

Nach Kritik von Behindertenverbänden an „Licht ins Dunkel“ („LID“) hat sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen „rasch für einen Dialog auf Augenhöhe, der dem Wunsch nach Inklusion Rechnung trägt“ ausgesprochen. Zugleich betonte er, dass „Licht ins Dunkel“ in den letzten Jahrzehnten „Großartiges geleistet“ habe.

Heftige Kritik an „Licht ins Dunkel“

Behindertenverbände kritisieren die ORF-Spenden- und Hilfsaktion „Licht ins Dunkel“. Grund sei die Darstellung von Menschen mit Behinderung – sie würden dort nicht auf Augenhöhe, sondern mit Mitleid behandelt werden, heißt es.

Das, so Van der Bellen in einer Stellungnahme gegenüber der ZIB-Redaktion, gelte es anzuerkennen. Gleichzeitig müssten sich die Zuständigen der Kritik stellen, so der Schirmherr der Spendenaktion. Behindertenverbände und die Plattform Andererseits.org hatten kritisiert, bei „LiD“ würden Menschen mit Behinderungen nicht auf Augenhöhe, sondern mit Mitleid behandelt werden.

Die Kritik richtet sich aber mindestens ebenso sehr gegen die Politik, der vorgeworfen wird, dass Behindertenrechte nicht ernst genommen würden und Firmen sich von ihrer Verantwortung freikaufen könnten.

Gesundheit

Bis zum Jahr 2030 wollten die Vereinten Nationen Aids eliminieren. Doch die Zahl der HIV-Neuinfektionen und Aids-bedingten Todesfälle steigt in einigen Teilen der Welt. Ungleichheiten seien der Hauptgrund für die mangelnden Fortschritte, sagte das UNO-Programm für die Bekämpfung von Aids (UNAIDS) in einer Analyse zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember.

Weltweit leben 38,4 Millionen Menschen mit einer HIV-Infektion, in Österreich gibt es rund 9.000 Infizierte. 376 weitere Menschen in Österreich haben sich im Vorjahr mit dem Virus infiziert. Die Aids Hilfe fordert mehr Aufmerksamkeit und sieht dringenden Handlungsbedarf. Laut Aids Hilfe Wien ist das Thema HIV in der Gesellschaft immer noch stark tabuisiert.

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Dank guter Therapien können Infizierte also mittlerweile auch mit den HI-Viren im Blut alt werden. Am wichtigsten ist es, die Infektion möglichst früh zu erkennen, so Fachleute zum heutigen Welt-Aids-Tag.

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Kultur

Für ihre musikalischen Leistungen wird die britische Rockband Rolling Stones mit einer Gedenkmünze gewürdigt. Das Design zeigt die Silhouette der Gruppe und soll die Energie des Auftritts widerspiegeln, wie die britische Münzprägeanstalt Royal Mint heute mitteilte.

Gedenkmünze für die Rolling Stonses
AP/The Royal Mint/The Royal Mint

„Wir hoffen, dass dies eine angemessene Hommage an die 60 Jahre Rock’n’Roll-Geschichte der Band für ihre Millionen von Fans auf der ganzen Welt darstellt“, sagte Royal-Mint-Direktorin Rebecca Morgan.

Die 1962 gegründeten Rolling Stones sind die fünfte britische Musikgröße, die die Royal Mint mit einer Sammelmünze würdigt. Zuvor ist diese Ehre bereits den Bands Queen und The Who sowie den Sängern Elton John und David Bowie zuteil geworden. Die Stones zeigten sich in einer kurzen Reaktion begeistert.

Die Münze ist auch eine der letzten, die auf der Rückseite das Profil der gestorbenen Queen Elizabeth II. ziert.

Oscar-Preisträger Ang Lee (68, „Brokeback Mountain“, „Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger“) will ein Biopic über Filmstar und Martial-Arts-Ikone Bruce Lee drehen. Mason Lee, der 32-jährige Sohn des Regisseurs, soll die Hauptrolle spielen, wie die US-Branchenportale „Variety“ und „Deadline.com“ berichteten.

Es sei ihm wichtig, die Geschichte dieses „brillanten“ und „einzigartigen“ Mannes zu erzählen, der mit harter Arbeit „unmögliche Träume“ wahr gemacht habe, wurde Ang Lee in einer Mitteilung von Sony Pictures zitiert. Bruce Lee sei eine Brücke zwischen Ost und West gewesen und habe die Kampfkunst und das Action-Kino revolutioniert. Ang Lee hatte bereits in dem Martial-Arts-Epos „Tiger & Dragon“ (2000) Kampfsportkunst thematisiert. Der Film holte vier Oscars, darunter den als bester nicht-englischsprachiger Film.

Bruce Lee (1940-1973) machte das Martial-Arts-Kino aus Hongkong weltberühmt. Er war der erste Superstar der Kampfkunst und ein Wegbereiter für asiatische Filmstars in Hollywood. Durch Filme wie „Todesgrüße aus Shanghai“, „Die Todesfaust des Cheng Li“ und „Der Mann mit der Todeskralle“ wurde er nach seinem frühen Tod mit 32 Jahren zur Legende. Als Asiate im Showgeschäft kämpfte er damals in Hollywood gegen viele Vorurteile und Rassismen an.

Die frühere Sängerin und Keyboarderin der britisch-amerikanischen Rockband Fleetwood Mac, Christine McVie, ist tot. Sie starb im Alter von 79 Jahren nach „kurzer Krankheit“ in einem Krankenhaus, wie ihre Familie gestern mitteilte. Die Band bestätigte McVies Tod: „Sie war die beste Musikerin, die man in seiner Band haben konnte, und die beste Freundin, die man in seinem Leben haben konnte.“

Viele Hits der Band komponiert

McVie hatte sich Fleetwood Mac im Jahr 1970 offiziell angeschlossen – zwei Jahre nach ihrer Hochzeit mit dem Bassisten der Band, John McVie, und nachdem sie bereits beim Studioalbum „Mr. Wonderful“ mitgewirkt hatte. Sie sang für die Band, spielte Keyboard und schrieb auch Songs. Ihr größter Hit war „Don’t Stop“ auf dem Album „Rumours“ aus dem Jahr 1977, für das sie unter anderem auch die Lieder „Songbird“ und „You Make Loving Fun“ schrieb. Wie wichtige McVie für den Erfolg der Band war, zeigt laut „New York Times“ ein Blick auf die Platte „Greatest Hits“: Die Hälfte der 16 Songs habe sie entweder allein oder gemeinsam mit anderen verfasst.

Die 1943 in Großbritannien geborene Musikerin hatte vor ihrer Zeit bei Fleetwood Mac für die Bluesband Chicken Shack gespielt. Neben ihren Alben mit Fleetwood Mac veröffentlichte sie auch mehrere eigene Platten. 1998 wurde McVie zusammen mit den anderen Mitgliedern der Band in die Rock & Roll Hall of Fame aufgenommen.

Robert Menasse führt mit „Die Erweiterung“, dem zweiten Teil seiner EU-Trilogie, abermals die ORF-Bestenliste an. Auf den zweiten Platz ist der Roman „Schauergeschichten“ von Peter Nadas gerückt, Platz drei belegt der erst kürzlich verstorbene spanische Schriftsteller Javier Marias mit seinem Roman „Tomas Nevinson“.

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Panorama

„Inflation“ ist das Österreichische Wort des Jahres 2022. Knapp dahinter erreichte „Klimabonus“ den zweiten Platz. Die Wahl war heuer eher weniger durch originelle Ausdrücke gekennzeichnet, sondern vielmehr durch Themen, die die Österreicherinnen und Österreicher bewegen. Das spiegelt sich mit „Energiekrise“ auch beim Unwort des Jahres wider.

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