Musk: Tesla akzeptiert Bitcoin bei besserer Umweltbilanz

Tesla wird nach den Worten von Firmenchef Elon Musk Bitcoin erst wieder als Zahlungsmittel akzeptieren, wenn sich die Umweltbilanz der Digitalwährung deutlich verbessert. Als Richtmarke gab Musk in einem Tweet gestern einen Anteil erneuerbarer Energie von rund 50 Prozent bei der Bitcoin-Produktion an.

Bitcoin werden durch komplexe Rechenaufgaben auf Computern erzeugt. Dabei werden große Mengen Strom verbraucht. Umweltschützer und -schützerinnen kritisieren die Digitalwährung deshalb als Klimakiller.

Zickzackkurs gegenüber Bitcoin

Musk und Tesla hatten in den vergangenen Monaten mehrere Ankündigungen zu Bitcoin gemacht, die den Kurs der Digitalwährung schwanken ließen. Erst gab das Unternehmen bekannt, dass man rund 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert habe und bald auch in der Digitalwährung für die Autos bezahlen lassen werde.

Im März wurde die Möglichkeit tatsächlich eingeführt – und nach weniger als zwei Monaten unter Verweis auf die schlechte Bitcoin-Umweltbilanz wieder auf Eis gelegt. Mit diesem Zickzackkurs gingen auch Schwankungen beim Bitcoin-Preis einher.

Musk wies Vorwürfe einer Manipulation des Bitcon-Kurses zurück. Im Gegenteil habe Tesla rund zehn Prozent seiner Bitcoin-Bestände verkauft, um zu beweisen, dass man sie abstoßen könne, ohne den Kurs stark zu verschieben.