Berkshire Hathaway hält operativen Gewinn stabil

Die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway von US-Staranleger Warren Buffett hat den operativen Gewinn zum Jahresstart wegen größerer Belastungen in Teilen des Versicherungsgeschäfts nur konstant gehalten. Gestiegene Schadensforderungen beim Erstversicherer Geico belasteten die Resultate in dem Bereich, wie Berkshire Hathaway gestern in Omaha mitteilte. Der Betriebsgewinn blieb im ersten Quartal mit gut sieben Mrd. US-Dollar (6,7 Mrd. Euro) auf dem Niveau des Vorjahres.

Im Rückversicherungsgeschäft, bei der Güterbahngesellschaft BNSF sowie bei Fabrikationsunternehmen und im Einzelhandel lief es hingegen besser als vor einem Jahr. Berkshires Hathaways Nettoergebnis fiel indes um gut die Hälfte auf 5,5 Mrd. Dollar. Hier werden allerdings auch stark schwankende unrealisierte Buchgewinne und -verluste der vielen Aktienbeteiligungen ausgewiesen. Deshalb ist die Aussagekraft mit Blick auf den Geschäftsverlauf begrenzt. Buffett rät davon ab, der Kennzahl viel Aufmerksamkeit zu schenken. Zu Berkshire Hathaway gehören viele Unternehmen. Hinzukommen Aktienpakete an Konzernen wie Apple oder Coca-Cola.

Die Barbestände von Berkshire fielen. Allerdings waren sie in den letzten Jahren ordentlich gewachsen, weil sich Buffet bei der Suche nach Übernahmenzielen angesichts hoher Unternehmensbewertungen schwertat.