Hausdurchsuchung im Finanzministerium

Ein mit der FPÖ in Zusammenhang gebrachter Verein ist heute Anlass für eine Hausdurchsuchung im Finanzministerium gewesen. Konkret geht es um den Verdacht auf Missbrauch von EU-Fördergeldern durch die Agentur für europäische Integration und wirtschaftliche Entwicklung (AEI).

Betroffen von der Hausdurchsuchung war das Büro einer Beamtin, die Managerin der Agentur sein soll, berichtete der „Standard“. Das Ministerium bestätigte die Hausdurchsuchung auf APA-Anfrage.

Das Finanzministerium bestätigte dazu ein Amtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Wien. "Das Finanzministerium kooperiert selbstverständlich vollumfänglich mit den Ermittlungsbehörden und ist an einer raschen und umfassenden Aufklärung des Sachverhalts interessiert. Eine interne Prüfung von dienstrechtlichen Konsequenzen wurde eingeleitet.“