Roundup: Bayer legt Streit um Werbung mit Millionenzahlung bei

Der Pharmakonzern Bayer legt einen Rechtsstreit über angeblich falsche Werbung für seinen umstrittenen Unkrautvernichter Roundup mit der Zahlung von 6,9 Millionen Dollar bei. Das sagte die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James gestern.

Nach der Einigung dürften Bayer und seine US-Tochter Monsanto künftig nicht mehr damit werben, dass Roundup-Produkte mit dem Wirkstoff Glyphosat sicher und ungiftig seien, sagte James.

Bayer hat sich mit der Übernahme des US-Agrarchemiekonzerns und Roundup-Herstellers Monsanto eine Welle von Klagen in den USA eingehandelt, bei denen es um angeblich von Roundup verursachte Krebserkrankungen geht. Bayer bestreitet den Zusammenhang.