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Bei einem Angriff auf eine Dorfkirche in Burkina Faso sind mindestens 24 Menschen getötet worden. Rund 18 weitere Menschen seien bei der Attacke in dem Dorf Pansi im Norden des Landes verletzt worden, teilte der Regionalgouverneur der Sahel-Region, Salfo Kabore, heute mit. Eine „bewaffnete terroristische Gruppe“ habe das Dorf nahe der Grenze zu Niger am Sonntag überfallen.

Die Angreifer hätten zunächst die Dorfbewohner von Nichtansässigen getrennt und dann die Dorfbewohner getötet. Unter den Toten sei auch der Pastor der protestantischen Gemeinde. Mehrere Menschen wurden laut Kabore verschleppt. Nach Angaben des Gouverneurs wurden Verletzte in die nahe gelegenen Dörfer Sebba und Dori gebracht, um sie dort medizinisch zu versorgen.

Der westafrikanische Staat Burkina Faso wird wie die Nachbarländer Mali und Niger seit 2015 immer wieder von Gewalttaten erschüttert. In den drei Staaten der Sahelzone sind Dschihadisten auf dem Vormarsch. Rund 750 Menschen wurden seit 2015 in Burkina Faso getötet, etwa 600.000 Menschen flohen nach UNO-Angaben vor der Gewalt.

Der ungarische Regierungschef Viktor Orban hat eine ungewöhnliche Klimaschutzmaßnahme angekündigt: Der rechtspopulistische Politiker sagte gestern Abend in seiner Rede zur Lage der Nation, künftig werde er für jedes Neugeborene in Ungarn zehn Bäume pflanzen lassen. Durch diese Maßnahme würden Ungarns Waldflächen bis zum Jahr 2030 um 27 Prozent wachsen.

In Orbans Nationalem Energie- und Klimaplan ist das Ziel festgehalten, bis 2030 die Energie des Landes zu 90 Prozent klimaneutral zu erzeugen. Dafür sollen insbesondere Atomkraft und Sonnenenergie genutzt werden. Ab 2022 sollen in Ungarns Städten nur noch Busse fahren, die einen Elektroantrieb haben. Außerdem sollen Umweltschutzmaßnahmen in kleinen und mittleren Betrieben staatlich gefördert werden.

In der Vergangenheit hatte Orbans Regierung die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen wiederholt infrage gestellt. Nun bekannte er sich dazu, dass Ungarn bis zum Jahr 2050 klimaneutral sein soll.

US-Präsident Donald Trump hat Russland aufgefordert, die „Gräueltaten“ der syrischen Regierung in dem Bürgerkriegsland nicht länger zu unterstützen. In einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan habe er seine „Sorge über die Gewalt“ in der syrischen Provinz Idlib zum Ausdruck gebracht, teilte das Weiße Haus gestern mit.

Die syrische Armee geht seit Dezember mit Unterstützung Moskaus militärisch verstärkt gegen die von dschihadistischen Milizen dominierten Rebellen in der Provinz Idlib sowie Teile der angrenzenden Provinzen Hama, Aleppo und Latakia vor. Der syrische Machthaber Baschar al-Assad ist entschlossen, die Region wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Die Türkei steht auf der Seite der Gegner Assads, die ihre letzte Hochburg in dem Bürgerkriegsland verteidigen wollen.

Die syrischen Regierungstruppen rückten weiter gegen die Milizenhochburgen vor. Seit Dezember flohen nach UNO-Angaben mehr als 800.000 Menschen vor den Kämpfen in Idlib. Russland und die Türkei hatten sich 2018 in Sotschi auf die Einstellung der Kämpfe in Idlib geeinigt. Alle seither vereinbarten Feuerpausen wurden jedoch kurz nach ihrem Inkrafttreten gebrochen.

EU

Nach der Forderung von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) nach einem Beitragsrabatt für Österreich haben sich die EU-Abgeordneten Othmar Karas (ÖVP), Andreas Schieder (SPÖ) und Monika Vana (Grüne) für ein Auslaufen dieser Regelung ausgesprochen. Karas sagte heute in Wien, „der Britenrabatt war der Beginn vom Brexit“. Rabatte „sind der Beginn der Rosinenpickerei“.

Die grüne Delegationsleiterin Vana sagte: „Rabatte sind nicht fair, nicht solidarisch und erhöhen die Intransparenz des Budgets.“ Auch SPÖ-Delegationsleiter Schieder pflichtete dem bei der Pressekonferenz im Haus der Europäischen Union bei.

Harald Vilimsky, freiheitlicher Delegationsleiter im Europaparlament, dagegen kritisierte diese Haltung. „Eine weitere Belastung für Österreich durch höhere Beiträge oder den Wegfall bestehender Rabatte für Österreich halten wir für nicht akzeptabel“, hielt Vilimsky in einer Aussendung fest. Er warf der ÖVP „ein doppeltes Spiel“ vor.

Kurz gegen „exzessive Ungleichgewichte“

Kurz hatte in einem Beitrag für die „Financial Times“ gemeinsam mit den Premiers der Niederlande, Dänemarks und Schwedens „dauerhafte Nettokorrekturen“ gefordert, „um exzessive Ungleichgewichte beim Budget zu verhindern und eine faire, nachhaltige Lösung zu erzielen“.

Karas, Schieder und Vana lehnen außerdem den jüngsten Vorschlag von EU-Ratspräsident Charles Michel für den mehrjährigen EU-Finanzrahmen (2021 bis 2027) als unzureichend ab. Im Vergleich zur Position des EU-Parlaments, das 1,3 Prozent der Wirtschaftsleistung der EU als Budget fordert, bedeute das Michel-Papier 30 Prozent weniger Mittel für Forschungsprogramme wie Horizont, 48 Prozent weniger Mittel für das Bildungsprogramm Erasmus und 36 Prozent weniger für transeuropäische Infrastruktur, wie der Vizepräsident des EU-Parlaments, Karas, vorrechnete.

Michel, der die Budgetverhandlungen führt, hatte am Freitag ein Budgetvolumen von 1,074 Prozent des EU-Bruttonationaleinkommens (BNE) vorgeschlagen. Dieser Vorschlag soll Grundlage der Beratungen der Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel sein.

Österreich und einige andere EU-Nettozahler fordern eine Beschränkung des Beitrags auf ein Prozent. Zuletzt hatte Kurz einen Spielraum „irgendwo zwischen einem Prozent und 1,11 Prozent“ eingeräumt, gleichzeitig aber seine Vetodrohung bekräftigt.

Die EU-Außenministerinnen und -Außenminister beraten heute über konkrete Möglichkeiten zur Überwachung des UNO-Waffenembargos gegen Libyen. Vor Beginn des Treffens sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell, er rechne heute nicht mit einer Einigung.

Im Raum steht auch die Wiederbelebung einer EU-Marinemission im. Das könnte jedoch am Widerstand weniger Länder scheitern – auch Österreich ist dagegen. Österreich wird bei dem Treffen durch Außenminister Alexander Schallenberg vertreten sein.

Streit über Art der Überwachung

In Berlin hatten sich auf deutsche Initiative hin 16 Staaten und Organisationen darauf verständigt, die Einmischung in Libyen von außen in den seit neun Jahren anhaltenden Bürgerkrieg zu beenden.

Die Überwachung des Waffenembargos soll künftig von der EU übernommen werden. Über das Wie gibt es allerdings Unstimmigkeiten. Österreich lehnt die Wiederaufnahme einer Marinemission im Mittelmeer ab und argumentiert, dadurch könnten sich mehr Flüchtende auf den Weg nach Europa machen.

Auch der Vorschlag des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell, die Schiffe abseits der Fluchtrouten einzusetzen, überzeugt Österreich Brüsseler Diplomaten zufolge nicht. Ungarn habe ebenfalls Bedenken geäußert. Alternativ könnten sich die Außenminister darauf verständigen, die Luft- und Satellitenüberwachung zu verstärken.

Österreich bietet Beteiligung an

Schallenberg schlug nun vor, dass europäische Grenzschützer die Durchsetzung des Waffenembargos „vor Ort“ unterstützen – also in Libyen. „Wir unterstützen den Vorschlag des Europäischen Auswärtigen Dienstes, eine Ausweitung der Luftraumüberwachung vorzunehmen“, sagte Schallenberg der deutschen „Welt“ (Montag-Ausgabe).

Das könne allerdings nur ein erster Schritt sein. „Vorbehaltlich der Zustimmung der Libyer könnten EU-Grenzbeamte die Durchsetzung des Waffenembargos vor Ort unterstützen. Österreich wäre bereit, sich dabei zu beteiligen“, zitierte das Blatt den Minister.

Der EU-Kommissar für Krisenmanagement, Janez Lenarcic, hat Griechenland zur Verbesserung der Lage in den griechischen Flüchtlingslagern aufgefordert. „Die EU hat Griechenland in den vergangenen Jahren etliche Millionen Euro bereitgestellt, um das dortige Asylsystem und die Versorgung der Flüchtlinge zu verbessern“, sagte Lenarcic den Zeitungen der deutschen Funke-Mediengruppe.

Die EU dürfe die Regierung in Athen damit nicht allein lassen. „Zugleich ist mir wichtig zu sagen: Griechenland ist verantwortlich, die Lage auf den griechischen Inseln zu verbessern“, sagte der EU-Kommissar.

Lenarcic sagte, er halte ein neues EU-Paket humanitärer Hilfe für möglich, um die aktuelle Krise zu bekämpfen. „Ich bin offen für eine weitere Millionenhilfe für Griechenland, wenn die Mitgliedsstaaten sich dafür entscheiden“, zitierten die Zeitungen den Kommissar. „Aber die Verbesserung der humanitären Lage in den Camps liegt somit vor allem in der Verantwortung der griechischen Regierung.“

Es gehe darum, Ankunftszentren, Asylverfahren und Verteilungsmechanismen aufzubauen. „Nur 2015 bis 2018, als Hunderttausende auf den Inseln in der Ägäis strandeten, hat die EU auch mit humanitären Gütern geholfen“, sagte Lenarcic. Jetzt griffen andere Instrumente.

In und um die Registrierlager auf den Inseln der Ostägäis harren mehr als 42.000 Menschen aus. Täglich setzen weitere Menschen aus der Türkei über.

Sport

Puntigamer Sturm Graz und Prolactal Hartberg müssen nach der ersten Frühjahrsrunde der tipico-Bundesliga noch um den Einzug in die Meistergruppe bangen. Denn nach den Auftaktniederlagen der beiden steirischen Clubs am Wochenende weisen sie drei Runden vor Ende des Grunddurchgangs sechs Punkte Vorsprung auf Platz sieben auf. Und auf dem lauert die Wiener Austria, die in Altach zumindest noch einen Zähler rettete.

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Wirtschaft

Grönland will das durch die Klimakrise hervorgebrachte Schmelzwasser an kommerzielle Unternehmen verkaufen. „Uns ist natürlich klar, dass der Klimawandel zum Schmelzen des Eises beiträgt“, sagte Grönlands Energieminister Jess Svane dem „Tagesspiegel“ (Montag-Ausgabe). „Aber er sorgt auch dafür, dass die Wasserknappheit auf der Welt zunehmen wird.“ Die grönländische Regierung habe erkannt, „dass wir daraus ein marktfähiges Produkt machen können, das anderswo fehlt“.

Bisher gibt es laut Svane neun Projekte, die Lizenzen zum Export von Wasser erhalten haben. „Aber wir wollen expandieren und unser Wasser mit dem Rest der Welt teilen“, sagte Svane. „Unsere Zielgruppe sind kommerzielle Unternehmen.“ Insgesamt seien 16 Lizenzen zur Wassergewinnung ausgeschrieben. Auf welche Märkte das grönländische Wasser exportiert wird, ist laut Svane Sache der Unternehmen.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten im Dezember festgestellt, dass Grönlands Eisschild viel schneller schmilzt als erwartet. Einer in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichten Studie zufolge schmolzen seit 1992 3,8 Billionen Tonnen Eis – wesentlich mehr als in den Jahrzehnten davor.

Chronik

Dass der Februar zu warm ist, ist nicht nur spürbar, sondern auch statistisch belegt. „Die Höchsttemperaturen sind derzeit um rund zehn Grad über den Tageshöchstwerten eines durchschnittlichen Februars“, hieß es seitens der Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

In tiefen Lagen Österreichs ist das aber nicht ganz ungewöhnlich. „Höchsttemperaturen über 16 Grad kommen in tiefen Lagen Mitte Februar statistisch gesehen alle fünf bis sieben Jahre vor, allgemein im Februar alle zwei bis drei Jahre. Derzeit reicht die milde Luftmasse aber sehr weit hinauf. Das kommt im Februar selten vor, wie einige Stationsrekorde zeigen“, sagte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik.

So wurden gestern auf dem Sonnblick in 3.106 Meter Seehöhe 3,9 Grad gemessen. Das ist hier die höchste Temperatur in einem Februar seit Beginn der Messungen im Jahr 1886. Auch auf dem Schöckl (1.443 Meter) gab es gestern einen neuen Stationsrekord für Februar mit 14,3 Grad (Messungen seit 1949). An der ZAMG-Wetterstation bei der Bergstation der Rax-Seilbahn (1.547 Meter) war sogar ein neuer Winterrekord mit 16,1 Grad (Messungen seit 1996) zu verzeichnen.

Februar-Rekord stammt aus dem Vorjahr

In den tiefen Lagen sind die Temperaturen von ihren Rekorden noch deutlich entfernt. Der Höchstwert vom Februar stammt aus dem Vorjahr mit 24,2 Grad am 28. Februar in Güssing und in Deutschlandsberg.

In den nächsten Tagen kühlt es wieder etwas ab, und die Höchsttemperaturen liegen meist unter zehn Grad. Schon zum Wochenende hin dürfte es aber wieder deutlich wärmer werden.

Der Winter 2019/20 wird auch insgesamt sehr mild ausfallen. „Es fehlen zwar noch zwei Wochen bis zum Ende des meteorologischen Winters, aber schon jetzt lässt sich sagen: Dieser Winter ist mit großer Wahrscheinlichkeit einer der fünf wärmsten Winter seit Beginn der Messungen in Österreich im Jahr 1767“, so Orlik.

Die Polizei in Australien hat eine vermisste Studentin nach fünf Tagen in der Wildnis wiedergefunden. Die 26-jährige Yang Chen war am Mittwoch bei einer Wanderung an einem Wasserfall in Tallebudgera nahe der Stadt Gold Coast im Bundesstaat Queensland verschwunden. Nach heftigen Regenfällen und Überschwemmungen wurde sie heute gerettet. „Wir haben sie lebend gefunden“, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Suche nach der jungen Frau war wegen des Regens zwischenzeitlich unterbrochen worden. Die Frau, die in Gold Coast studiert, wurde in der Nähe des Wasserfalls gefunden, an dem ihr Begleiter sie am Mittwoch aus den Augen verloren hatte.

Die Frau wurde in ein Krankenhaus gebracht, ist aber offenbar wohlauf. Sie habe so ausgesehen, als habe sie „ein ganz schönes Trauma durchgemacht“, sagte der Sanitäter Gary Berkowitz. Sie habe aber „überraschend gute Laune“ gehabt.

IT

Facebook arbeitet daran, externe Überprüfungen seiner Vorgehensweise beim Löschen von Inhalten zu ermöglichen. Gründer und Chef Mark Zuckerberg gab das ohne weitere Details in einem Beitrag in der „Financial Times“ heute bekannt.

Facebook wird von verschiedenen Seiten vorgeworfen, zu viele oder zu wenige Beiträge zu entfernen – und einigen geht auch das Löschen von Hassrede, Terrorpropaganda und Gewalt nicht schnell genug. Das Netzwerk richtet aktuell auch ein neues unabhängiges Gremium ein, bei dem Userinnen und User Widerspruch gegen das Löschen ihrer Inhalte einlegen können.

Zuckerberg wiederholte in dem „FT“-Beitrag seinen Aufruf an die Politik, Onlinefirmen Leitplanken durch mehr Regulierung zu geben. Dazu gehöre das Recht, Daten von einem Anbieter zu einem anderen zu übertragen – die Datenportabilität.

„Ohne klare Regeln zur Portabilität stiften strikte Datenschutzregeln Unternehmen dazu an, Informationen unter Verschluss zu halten und nicht mit anderen zu teilen, um regulatorische Risiken zu vermeiden“, schrieb Zuckerberg.

Kultur

Religion

Science

Panorama

Bewaffnete haben in Hongkong Hunderte Klopapierrollen gestohlen. Bei Klopapier gibt es in der Metropole derzeit Versorgungsprobleme. Wegen der Coronavirus-Epidemie in China war es zuletzt zu Hamsterkäufen gekommen.

Die Räuber bedrohten einen Lieferanten vor einem Supermarkt mit Messern und ließen das Klopapier mitgehen. Die Polizei hat nach eigenen Angaben mittlerweile zwei Verdächtige festgenommen und einen Teil der Beute sichergestellt.

Der Raubüberfall ereignete sich in einem Viertel von Hongkong, das bekannt ist für kriminelle Banden. Einem Medienbericht zufolge stahlen die Männer 600 Klopapierrollen. In der gesamten Metropole bilden sich mittlerweile lange Schlangen vor Geschäften.

Leute

Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat der japanische Kaiserpalast die Feierlichkeiten zum Geburtstag von Kaiser Naruhito abgesagt. Wie der Kaiserpalast heute mitteilte, wird das Palastgelände in Tokio am Sonntag nicht für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Naruhito wird nicht öffentlich auftreten, und es wird auch kein Buch für Glückwünsche ausgelegt. Normalerweise strömen am Geburtstag des japanischen Kaisers Zehntausende in den Palast.

Der japanische Kaiser Naruhito und die japanische Kaiserin Masako
Reuters/Kim Kyung Hoon

In Japan haben sich mittlerweile mindestens 60 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus aus China infiziert. Zuletzt hatte die Regierung den Japanern daher dazu geraten, „nicht dringende und nicht unbedingt nötige Menschenansammlungen“ fortan zu meiden. Vor allem ältere und kranke Menschen sollen vorsichtig sein. Gesundheitsminister Katsunobu Kato sprach von einer „neuen Phase“ der Coronavirus-Epidemie.

Kaiser Naruhito hatte den Chrysanthementhron im Mai 2019 nach der Abdankung seines Vaters Akihito bestiegen. Seine feierliche Inthronisierung mit Staatsgästen aus aller Welt fand im Oktober statt. Am 23. Februar sollte nun zum ersten Mal seit seiner Thronbesteigung sein Geburtstag gefeiert werden.

Richard Lugners Opernballgast Ornella Muti hat ihre ersten Sonderwünsche deponiert: So will die italienische Schauspielerin laut dem Baumeister ausschließlich mit einem Privatjet reisen, da sie „Linienflüge nicht gewohnt“ sei. Zudem möchte sie mit einem „exklusiven Shuttleservice“ zum Flughafen und Hotel gebracht werden.

Lugner will ihr diese Wünsche auch erfüllen. „Es ist zwar teuer genug, aber was bleibt mir übrig“, sagte er. Sonst hat Muti bisher keine weiteren Begehrlichkeiten geäußert. „Ich muss aber noch mit dem Management telefonieren“, sagte Lugner.