Ausland

Trump kündigt härtere Gangart gegen Clinton an

Nach dem ersten Fernsehduell der US-Präsidentschaftskandidaten hat der republikanische Kandidat Donald Trump für die nächste Debatte eine härtere Gangart gegen die Demokratin Hillary Clinton angekündigt.

Clinton hatte am Montag nach Meinung von politischen Beobachtern zwar keinen Triumph, aber einen eindeutigen Punktesieg davongetragen. Davon hat sie wohl wenig: Trumps Anhänger und vor allem die vielen unentschlossenen Wähler schert kaum, was politische Beobachter denken.

Mehr dazu in „Sie hat keine einzige Stimme gewonnen“

Hinweis auf persönliche Attacken

Trump will beim nächsten Duell „womöglich mit bestimmten Mitteln härter gegen sie zuschlagen“, sagte er gestern. Am Vorabend habe er sich zurückgehalten, da er „die Gefühle von niemandem verletzen“ habe wollen.

Trump sagte zu Fox News, als ihm Clinton Frauenfeindlichkeit vorgeworfen habe, habe er seinerseits die Affären von Ex-Präsident Bill Clinton, dem Ehemann der Kandidatin, ansprechen wollen. Er habe das aber gelassen, da sich die Clinton-Tochter Chelsea im Saal befunden habe.

Trump: Hohe Spenendeneinnahmen nach TV-Duell

Zudem meldete Trump nach dem Fernsehduell gegen seine demokratische Rivalin eine Spendenflut. „Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben wir mehr als 13 Millionen Dollar (11,6 Mio. Euro) eingenommen“, twitterte Trump.

Das ist für den Republikaner eine bedeutende Summe, er hat bisher weniger Spenden als Clinton für den Wahlkampf erhalten. Stattdessen griff der Immobilienmilliardär auf sein eigenes Vermögen zurück. Im August beispielsweise hatte Clinton 143 Millionen Dollar (ca. 127 Mio. Euro) an Spenden eingesammelt, bei Trump waren es 90 Millionen Dollar (80 Mio. Euro).

Konfrontation vor Rekordpublikum

Die erste TV-Debatte der US-Präsidentschaftskandidaten wurde laut CNN im Fernsehen von 80,9 Millionen Amerikanern verfolgt. Damit sei der bisherige Rekord von 80,6 Millionen Zuschauern 1980 beim Schlagabtausch zwischen den damaligen Kandidaten Jimmy Carter und Ronald Reagan übertroffen worden, so der TV-Sender.

Allerdings lag die Zuschauerzahl bei Clinton und Trump unter den 100 Millionen, die einige Experten erwartet hatten und die sonst nur bei Endspielen im American Football erzielt werden.

Human Rights Watch: Ägypten misshandelt Gefangene

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat die Haftbedingungen in einem berüchtigten ägyptischen Hochsicherheitsgefängnis scharf kritisiert. Insassen - darunter viele politische Gefangene - würden regelmäßig misshandelt und in der Anstalt mit dem Namen Skorpion unter unmenschlichen Bedingungen gehalten, teilte HRW heute mit.

Keine Betten und Hygieneartikel

„Das Skorpion-Gefängnis sitzt am Ende der repressiven staatlichen Kette, um sicherzustellen, dass politische Gegner ohne Stimme und Hoffnung zurückgelassen werden“, sagte der stellvertretende HRW-Chef für den Nahen Osten und Nordafrika, Joe Stork. Die Organisation sprach nach eigenen Angaben mit den Angehörigen von 20 Insassen.

Laut deren Aussagen schlagen Mitarbeiter die Gefangenen, die ohne Bett und Hygieneartikel leben müssten. In einigen Fällen komme die Behandlung wahrscheinlich Folter gleich und verstoße gegen die internationalen Standards zur Behandlung von Inhaftierten.

Politische Gefangene

Neben Aktivisten sitzen auch viele Angehörige der islamistischen Muslimbrüder in dem Hochsicherheitsgefängnis. Die autoritäre Regierung von Präsident Abdel Fattah al-Sisi bezeichnet deren Mitglieder und Sympathisanten - ob militant oder moderat - als Terroristen und verfolgt sie.

Schweden schickt Ecuador Fragen für Assange-Verhör

Ecuadors Staatsanwaltschaft hat von ihren schwedischen Amtskollegen die Fragen für das Verhör des WikiLeaks-Gründers Julian Assange erhalten. „Das hindert die ecuadorianische Staatsanwaltschaft keinesfalls daran, ihre eigenen Fragen zu stellen“, sagte gestern Ecuadors Generalstaatsanwalt Galo Chiriboga.

Seit über vier Jahren in Botschaft

Der Australier Assange soll zum Vorwurf der Sexualdelikte Stellung nehmen. Er hält sich seit über vier Jahren in der ecuadorianischen Botschaft in London auf, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen.

Er befürchtet, von dort in die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm eine Verurteilung für die Enthüllungen der Plattform WikiLeaks droht. Aus dem Grund haben sich Schweden und Ecuador darauf geeinigt, Assange am 17. Oktober im Botschaftsgebäude zu befragen.

Auch schwedische Beamte bei Verhör anwesend

Staatsanwalt Wilson Toainga werde das Verhör auf Spanisch mit Übersetzern durchführen, kündigte Chiriboga an. Auch Ingrid Isgren von der Staatsanwaltschaft von Västeras und Cecilia Redell von der Stockholmer Kriminalpolizei sollen anwesend sein. Diese hätten das Recht, ebenfalls Fragen an Assange zu stellen, „aber diese Fragen bewertet die ecuadorianische Staatsanwaltschaft“.

Syrische Armee startete Bodenoffensive auf Aleppo

In Syrien halten die schweren Kämpfe an. Nach tagelangen Luftangriffen auf die Rebellenhochburg Aleppo hätte die syrische Armee eine Bodenoffensive begonnen, hieß es gestern.

Sie übernahm dabei nach eigenen Angaben bereits die Kontrolle über einen Teil der Stadt unweit der Grenze zur Türkei. Für rund 300.000 in der Stadt eingeschlossene Zivilisten wird die Lage immer kritischer.

Mehr dazu in Tagelang schwere Luftangriffe

USA stocken Syrien-Hilfe auf

Die Vereinigten Staaten haben ihre Hilfe für Syrien indes noch einmal deutlich aufgestockt. Die USA hätten weitere 364 Millionen Dollar (323,21 Mio. Euro) für die Bürgerkriegsopfer bereitgestellt, kündigte die Staatssekretärin im Außenministerium, Anne Richard, in Washington an. Insgesamt steige der für Syrien aus US-Mitteln bereitgestellte Betrag auf 5,9 Milliarden Dollar (rund 5,3 Mrd. Euro).

Richard erneuerte den Aufruf der USA an alle Kriegsparteien, humanitäre Hilfe für die Bürgerkriegsgegenden nicht aufzuhalten. Sie erklärte, die USA hätten auch bei der Aufnahme von Bürgerkriegsflüchtlingen zugelegt, ohne allerdings Zahlen zu nennen.

Russland testet zwei Interkontinentalraketen

Russland hat zwei mit Nuklearsprengköpfen bestückbare Interkontinentalraketen getestet. Das Atom-U-Boot „Juri Dolgoruki“ habe die ballistischen Geschoße vom Typ Bulawa (NATO-Code: SS-N-32) aus dem arktischen Weißen Meer abgefeuert, teilte gestern das Verteidigungsministerium in Moskau der Nachrichtenagentur Interfax zufolge mit.

Angekündigte „Prüfung der Gefechtsbereitschaft“

Eine der seegestützten Raketen sei auf dem 6.000 Kilometer entfernten Versuchsgelände Kura auf der Halbinsel Kamtschatka im ostasiatischen Teil Russlands eingeschlagen. Bei der zweiten Rakete sei nach der ersten Flugphase das Kommando zur Selbstzerstörung gegeben worden, hieß es.

„Es war eine geplante Prüfung der Gefechtsbereitschaft der Flotte und ein sehr erfolgreicher Test“, sagte der langjährige Chef der russischen Kriegsmarine, Admiral Wiktor Krawtschenko. Moskau habe seine internationalen Partner im Voraus über die Übung informiert.

USA haben wieder offiziellen Botschafter auf Kuba

Mehr als ein Jahr nach Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen haben die USA wieder einen Botschafter in Havanna. US-Präsident Barack Obama ernannte den bisherigen diplomatischen Vertreter der Vereinigten Staaten in Kuba, Jeffrey DeLaurentis, offiziell zum Botschafter, wie es in einer gestern veröffentlichten Erklärung hieß.

Die Ernennung sei ein „Schritt nach vorn in Richtung normalisierterer und produktiverer Beziehungen“ zwischen den beiden Ländern.

Ende von jahrzehntelanger Eiszeit

Die Annäherung der beiden Staaten war von Obama und seinem kubanischen Kollegen Raul Castro vorangetrieben worden. Im Juli 2015 nahmen Kuba und die USA ihre diplomatischen Beziehungen wieder auf.

Erst Anfang des Monats wurde der kommerzielle Linienflugverkehr zwischen beiden Ländern nach mehr als 50 Jahren Unterbrechung wiederaufgenommen, eine Woche später begannen beide Seiten Gespräche über Wirtschafts- und Finanzbeziehungen.

Inland

Verfassungrichter nach Kritik: Wahl kein „Würfelspiel“

Der Verfassungsrichter Johannes Schnizer hat gestern Abend in der ZIB2 die - nach wie vor umstrittene - Aufhebung der Präsidentenstichwahl verteidigt. Er nannte die Notwendigkeit dazu „unerfreulich“. Aber: Die Entscheidung sei in der „jahrzehntelangen Judikatur“ begründet gewesen.

Es sei in unzähligen Fällen das Wahlgeheimnis verletzt worden. Es gehe grundsätzlich darum, dass eine demokratische Wahl kein „Würfelspiel“ sein dürfe. Dabei könne man nicht mit Wahrscheinlichkeiten arbeiten. Jede Stimme des Wählers müsse berücksichtigt werden, so Schnizer.

Schnizer verteidigt im ZIB2-Interview die Entscheidung, die Stichwahl zu wiederholen.

Der Verfassungsrichter verteidigte auch im aktuellen „Falter“ die Aufhebung der Bundespräsidentenstichwahl damit, dass in „Zehntausenden von Fällen das Wahlgeheimnis verletzt“ worden sei. In Richtung FPÖ meinte er, diese habe die Anfechtung schon vor dem Wahltermin vorbereitet. Die Freiheitlichen wiesen diese Aussage als „Unwahrheit“ zurück.

Ein „Eindruck“ von der umfangreichen Anfechtung

Das sei ein „Eindruck“, der bei ihm entstanden sei. Die Anfechtungsschrift könne nicht innerhalb weniger Tage derart umfangreich vorbereitet werden, sagte Schnizer in der ZIB2 zu seinem Verdacht. „Aber vielleicht täusche ich mich.“ Aktuell habe er Verständnis dafür, dass die Bundesregierung nun mit der Verschiebung der Wahlwiederholung - wegen der bekannten Klebeprobleme bei den Kuverts für die Briefwahl - auf Nummer sicher gehen wolle.

Auf die Frage, ob es klug gewesen sei, dass der Verfassungsrichter sich als Wähler des von den Grünen unterstützten Kandidaten Alexander Van der Bellen deklariert hatte, erklärte er sinngemäß: Jeder Richter habe auch eine Weltanschauung. Neutralität in seiner Funktion im Verfassungsgerichtshof (VfGH) und dem Verfahren Wahlanfechtung sei die eine, seine politische Einstellung eine andere Sache.

Flüchtlingsreferenten tagen in Graz

Die Flüchtlingsreferenten aller Bundesländer konferieren heute in Graz. Laut Landesrätin Doris Kampus (SPÖ), die die Steiermark vertritt, steht die Ausweitung von gemeinnütziger Beschäftigung für Asylwerber dabei im Fokus.

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Pilotprojekt für Flüchtlinge in Perg

In Perg in Oberösterreich startete jetzt ein Pilotprojekt zur Beschäftigung anerkannter Flüchtlinge. Es basiert auf dem Projekt „Hilfe zur Arbeit“, das es bereits seit Längerem für alle Bezieher der Mindestsicherung gibt.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

Flüchtlingskoordinator Konrad zieht nachdenkliche Bilanz

Christian Konrad zieht eine positive Bilanz seiner einjährigen Tätigkeit als Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, die diese Woche zu Ende geht. „Wir haben uns nach Kräften bemüht und einiges bewegt“, sagte er gestern Abend im Management Club in Wien. Der Flüchtlingshilfe will der langjährige Raiffeisen-Manager weiterhin verbunden bleiben. An der Regierungspolitik ließ er Kritik anklingen.

Konrad zieht Bilanz über ein Jahr als Flüchtlingskoordinator.

Konrad wurde im August 2015 zum Regierungskoordinator bestellt. Sein Mandat wurde von der Regierung nun nicht verlängert und läuft mit Ende des Monats aus. „Ich werde weiter helfen, auch ohne von der Regierung bestellt zu sein.“ Eine seiner wichtigsten Erfahrungen des vergangenen Jahres: „Wer will, der kann.“

Kritische Sicht auf Notverordnung

Zur Flüchtlingskrise vor einem Jahr sagte Konrad: „Die Einzigen, die vorbereitet waren, war die Zivilgesellschaft, jene, die zu Hause alles liegen und stehen gelassen haben, um zu helfen. Die hatten einen Plan.“ Dass da und dort Ängste geschürt wurden, hatte laut Konrad meist politische Gründe. „Ich erinnere an die wiederkehrenden Gerüchte von Seuchen. Nix ist passiert.“

Einen neuen Ansturm an Flüchtlingen sieht Konrad derzeit nicht. „Die Balkan-Route ist zu.“ Dass die Bundesregierung eine Notverordnung mit einer Obergrenze von 37.500 Asylverfahren vorbereitet, um für einen neuerlichen Ansturm gerüstet zu sein, sieht Konrad kritisch und nicht als oberste Priorität: „Gegen vorbereitende Maßnahmen ist ja nichts zu sagen, die Frage ist nur, was bereitet man vor.“ Für Konrad gehe es vor allem um die Integration der angekommenen Flüchtlinge.

Sport

Champions League: Dortmund trotzt Real Remis ab

Der Schlager des zweiten Spieltages in der Champions-League-Gruppenphase hat gestern keinen Sieger gebracht. Borussia Dortmund erkämpfte im Heimspiel in Gruppe F gegen Real Madrid dank eines späten Treffers ein 2:2. Die „Königlichen“ gingen durch Cristiano Ronaldo und Raphael Varane zweimal in Führung, der BVB gab sich aber nie auf und wurde kurz vor Schluss durch ein schönes Tor von einem „Joker“ belohnt. Damit ist Englands Meister Leicester City als vorerst einziges Team nach zwei Spieltagen noch makellos.

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Fußball: Englischer Teamchef Allardyce muss gehen

Sam Allardyce muss nach 67 Tagen im Amt als englischer Teamchef gehen. Dem 61-Jährigen wurde ein heimlich gefilmtes Interview zum Verhängnis, in dem er als Geschäftsleuten getarnten Journalisten Tipps zur Umgehung der Transferregeln der Premier League gegeben hatte. Der englische Verband zog nun die Reißleine. Allardyce betreute die „Three Lions“ nur in einem Spiel.

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Eishockey: Capitals nach Kraftakt Erster

Die Vienna Capitals sind neuer Tabellenführer der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL). Die Wiener übernahmen im Nachtragsspiel bei den Graz 99ers mit einem 4:2-Erfolg mit dem vierten Sieg im vierten Saisonspiel die Spitze. Dabei hatte es nach zwei Dritteln nach einem Erfolg der Hausherren ausgesehen, doch im letzten Abschnitt drehten die Capitals mit einem Kraftakt die Partie in nur vier Minuten um.

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Wirtschaft

Italien senkt Konjunkturprognose

Die italienische Regierung hat ihre Konjunkturprognosen gesenkt. Sie rechnet nach Angaben von gestern für dieses Jahr nur noch mit einem Wirtschaftswachstum von 0,8 Prozent. Im April hatte sie noch ein Plus von 1,2 Prozent erwartet. 2017 soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur noch um 1,0 Prozent zulegen, nachdem bisher mit 1,4 Prozent kalkuliert wurde.

Defizitziele bereits mehrfach angehoben

Zugleich rechnet die Regierung nun mit einem höheren Haushaltsdefizit. Dieses Jahr werde es bei 2,4 Prozent des BIP statt wie bisher geplant bei 2,3 Prozent liegen, 2017 bei 2,0 statt 1,8 Prozent.

Die Regierung hat in den vergangenen Jahren mehrfach die Defizitziele angehoben, zuletzt im April. Italien macht eine Konjunkturflaute und eine Bankenkrise zu schaffen.

Neuer Ärger mit EU-Kommission droht

Diesmal möchte Ministerpräsident Matteo Renzi zudem die Ausgaben für Flüchtlinge und den Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben im August aus den EU-Defizitberechnungen heraushalten. Ansonsten könnte das tatsächliche Defizit im nächsten Jahr bei 2,4 Prozent liegen, wie er sagte.

Die neue Planung könnte Italien wieder Ärger mit der EU-Kommission einbringen. Sie forderte Renzi wiederholt auf, an vereinbarten Fiskalzielen festzuhalten.

Japan gegen Totalverbot von Elfenbeinhandel

Japan hat sich bei der laufenden Weltartenschutzkonferenz (CITES) in Johannesburg in Südafrika laut einem Medienbericht gegen ein vollständiges Handelsverbot für Elfenbein ausgesprochen.

Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo heute unter Berufung auf informierte Kreise berichtete, befürwortet Japan Ausnahmen bei Produkten, die nicht aus Wilderei oder illegalem Handel stammen.

Einige Länder, darunter China, hätten jedoch die Frage aufgeworfen, ob zwischen legal und illegal gehandeltem Elfenbein überhaupt unterschieden werden könne. Die Artenschutzkonferenz beschloss 1989, den internationalen Handel mit Elfenbein zu verbieten.

Nun machen die USA und mehrere afrikanische Länder Druck, den Handel mit Elfenbein auch von Binnenmärkten zu bannen. Die EU will aber den Handel mit antikem Elfenbein innerhalb der EU weiterhin erlauben. Nach dem jüngsten Bericht der Weltnaturschutzunion IUCN ist die Zahl der Elefanten in Afrika seit 2006 um 111.000 Tiere auf 415.000 gesunken.

Deutsche-Bank-Chef: Institut braucht keine Staatshilfen

Die Deutsche Bank braucht laut Vorstandschef John Cryan keine Rückendeckung durch die Politik. In einem Interview der „Bild“-Zeitung (Mittwoch-Ausgabe) sagte Cryan auf die Frage, ob die Bank Staatshilfen benötige: „Das ist für uns kein Thema. Ich habe die Bundeskanzlerin zu keinem Zeitpunkt um Hilfe gebeten.“

Er habe auch nichts dergleichen angedeutet, hieß es weiter. " Weil das US-Justizministerium von Deutschlands größtem Geldhaus 14 Milliarden Dollar (mehr als zwölf Mrd. Euro) als Wiedergutmachung für Tricksereien auf dem amerikanischen Immobilienmarkt fordert, steht das Institut seit Tagen an der Börse unter Druck.

Cryan sagte, die Frage einer Kapitalerhöhung stelle sich derzeit nicht. Die Bank erfülle alle aufsichtsrechtlichen Kapitalanforderungen. Sie habe „weitaus weniger Risiken in den Büchern als früher“ und sei „komfortabel mit freier Liquidität ausgestattet“.

RBS legt Hypothekenstreit in USA bei

Die Royal Bank of Scotland beendete indes mit der Zahlung von 1,1 Milliarden Dollar (980 Mio. Euro) einen weiteren Rechtsstreit über den Verkauf fauler Hypothekenpapiere in den USA. Das britische Geldhaus stimmte dieser Summe zu, um Klagen beizulegen, wie die Abwicklungsgesellschaft zweier zusammengebrochener US-Genossenschaftsbanken erklärte.

Ein Schuldeingeständnis sei damit nicht verbunden. Die RBS hatte vor der Finanzkrise toxische Wertpapiere an die beiden Institute verkauft, die später weitgehend wertlos wurden und zur Pleite führten. Erst vor rund einem Jahr hatte die RBS in einem ähnlichen Fall 130 Millionen Dollar (fast 116 Mio. Euro) gezahlt.

Chronik

Taifun „Megi“ fegt über südchinesische Küste

Mit heftigen Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern ist Taifun „Megi“ heute auf die südchinesische Küste getroffen. Zuvor hatte der Wirbelsturm in Taiwan schwere Schäden angerichtet.

Umegstürzte Bäume

APA/AFP/Sam Yeh

In der Inselrepublik kamen fünf Menschen ums Leben. Rund 300 wurden verletzt, wie die taiwanesische Nachrichtenagentur CNA berichtete. Viele Schulen und Büros blieben dort geschlossen. Auch Bahnverbindungen mit Hochgeschwindigkeitszügen waren wegen notwendiger Inspektionen und Reparaturen ausgesetzt.

In Südchina traf der Taifun bei Quanzhou in der Provinz Fujian auf die Küste. Über Schäden oder Opfer wurde zunächst nichts bekannt.

Flüchtling in Berlin von Polizisten erschossen

Bei einer Auseinandersetzung in einer Asylwerberunterkunft in Berlin-Mitte haben Polizisten einen Flüchtling erschossen. Die tödlichen Schüsse seien gefallen, als der 29-Jährige einen 27 Jahre alten Mitbewohner mit einem Messer attackieren wollte, sagte ein Polizeisprecher heute Früh.

Hintergrund seien Missbrauchsvorwürfe gegen den 27-Jährigen, der sich laut Zeugenaussagen an einer Achtjährigen - vermutlich der Tochter des Getöteten - vergangen haben soll.

Mehrere Beamte setzten Waffen ein

Zum Zeitpunkt der Attacke sei der 27-Jährige mit Handschellen gefesselt gewesen. Er sollte gerade in ein Polizeiauto steigen, als der mutmaßliche Vater des Mädchens plötzlich mit dem Messer auf ihn zustürmte, so die Polizei. Zeugen sagten aus, bei der Attacke habe dieser gerufen: „Das wirst du nicht überleben.“

Um den Angriff zu verhindern, hätten mehrere Beamte von ihren Schusswaffen Gebrauch gemacht, sagte der Polizeisprecher. Der 29-Jährige wurde schwer verletzt und starb Stunden später im Krankenhaus.

Wie viele Beamte geschossen haben, soll eine Mordkommission klären. Diese ermittele routinemäßig nach Polizeischüssen, hieß es. Passanten seien bei dem Einsatz nicht gefährdet worden.

Ermittlungen gegen 27-Jährigen

Ursprünglich war die Polizei wegen der Missbrauchsvorwürfe in die Unterkunft gerufen worden. Den Zeugenaussagen zufolge soll der 27-Jährige das Mädchen in einen angrenzenden Park gelockt und sich dort sexuell an ihm vergangen haben. Gegen den Mann werde nun wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch ermittelt. Das Kind sei unverletzt geblieben und werde speziell betreut.

Prominacktbilder gestohlen: Hacker bekennt sich schuldig

In den USA hat sich ein Hacker des Diebstahls von Nacktaufnahmen von Prominenten wie Jennifer Lawrence und Kate Upton schuldig bekannt.

Sein Schuldeingeständnis machte Edward Majerczyk gestern vor einem Gericht in Chicago. Der 29-Jährige hatte sich der Anklage zufolge Zugang zum Apple-Dienst iCloud und zu E-Mail-Konten von mehr als 300 Menschen verschafft, darunter mindestens 30 Prominente. Dort stahl er Videos und Bilder, darunter auch Nacktaufnahmen.

Das Schuldeingeständnis ist Teil eines Deals, den Majerczyk mit der Staatsanwaltschaft geschlossen hat. Ihm entsprechend erklärte sich der 29-Jährige in einem Anklagepunkt schuldig, nämlich „des illegalen Eindringens in geschützte Computer zur Beschaffung von Informationen“. Die Verbreitung der intimen Aufnahmen im Internet bestritt er aber.

Die Staatsanwaltschaft erklärte sich in dem Deal bereit, eine Haftstrafe von nur neun Monaten zu fordern. Ursprünglich hatten dem Angeklagte bis zu fünf Jahre Gefängnis gedroht. Das Strafmaß soll am 10. Jänner bekanntgegeben werden.

Science

Baby hat dank neuer Technik Erbgut von drei Menschen

Mediziner haben erstmals mittels speziellen Zellkerntransfers ein Baby mit drei genetischen Eltern erzeugt. Das berichtete die britische Zeitschrift „New Scientist“ gestern. Laut Angaben erprobte ein Team von Forschern aus den USA, Mexiko und Großbritannien eine spezielle Keimbahntherapie bei einem Paar aus Jordanien. Die Frau hatte bereits mehrere Kinder verloren, weil sie unter einer mitochondrialen Erbkrankheit leidet, die bei Kindern zum Leigh-Syndrom führen.

Das Team der New Hope Fertility Clinic in New York nutzte ein neues Verfahren: Die Forscher entfernten den Zellkern einer Eizelle der Mutter und setzen ihn in eine Eizelle einer anderen Frau ein, deren Zellkern zuvor entfernt worden war. Diese Zelle enthielt aber noch Mitochondrien, das sind Zellkraftwerke, die ebenfalls Erbmaterial besitzen. Danach wurde die Zelle mit dem Samen des Vaters befruchtet.

Behandlung in USA nicht erlaubt

Vor fünfeinhalb Monaten sei nun ein gesunder Bub auf die Welt gekommen, berichtet das britische Magazin „New Scientist“. Die Behandlung ist in den USA nicht erlaubt, deswegen fand sie in Mexiko statt.

Es ist nicht das erste Baby mit drei genetischen Eltern. Bekannt geworden war zum Beispiel Alana Saarinen, die ebenfalls Gene von ihrem Vater und von zwei Frauen trägt, allerdings wurde damals eine andere Technik verwendet. Dabei wurden die Mitochondrien nachträglich in die befruchtete Eizelle gegeben (Zytoplasmatransfer). Die Technik ist nach Sicherheits- und Ethikbedenken 2002 in den USA verboten worden.

Religion

Päpstliche Schweizergarde wird jetzt „professioneller“

Die päpstliche Schweizergarde erhält künftig eine intensivere Ausbildung. Ziel sei eine „weitere Professionalisierung“ angesichts wachsender Anforderungen, teilte die Gardeleitung im Vatikan mit. Künftig sollen die Rekruten in der Schweiz unter anderem in Psychologie, lebensrettenden Maßnahmen, persönlicher Sicherheit, Taktik und Schießen geschult werden.

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Kultur

Bruce Springsteen verarbeitet Kindheit in Autobiografie

In seinen Songs sei er „nicht immer ganz fair“ zu seinem Vater gewesen, gesteht Bruce Springsteen in seiner heute erschienenen Autobiografie „Born to Run“. In seinen Liedern habe er seinen Vater „als Urtyp des vernachlässigenden und tyrannischen Elternteils“ dargestellt, schreibt der Rockstar, der mittlerweile selbst eine Familie hat und mit seiner zweiten Ehefrau Patti Scialfa und drei Kindern zusammenlebt.

Angst vor dem Vater

Der Sänger des Evergreens „Born in the USA“, mit dem er 1984 kritisch den Vietnam-Krieg verarbeitete, beschreibt in seinem 510-seitigen Buch seine Kindheit in ärmlichen Verhältnissen in Freehold im US-Bundesstaat New Jersey.

Diese sei geprägt gewesen von Angst vor dem Vater, der ein unbeständiges Arbeiterleben führte, mit Alkohol und psychischen Problemen zu kämpfen hatte und erst als alter Mann seine Verfehlungen gegenüber seinem Sohn eingestand.

Springsteen leidet unter Depressionen

Dennoch gibt sich der „Boss“ nun versöhnlich: „Unsere Geschichte ist so viel komplizierter, nicht in den Details dessen, was passiert ist, aber in dem Warum des Ganzen“, schreibt der 67-Jährige.

Auch der Musiker selbst leidet unter wiederkehrenden Depressionen und Stimmungsschwankungen, für die er in therapeutischer Behandlung ist. Springsteen sieht in seinem Vater einen typischen Vertreter seiner Generation: Er habe „die typische Härte und Selbstverliebtheit“ der Männer in den 50er Jahren an den Tag gelegt.

Seine Mutter Adele beschreibt Springsteen in dem Buch als seine Heldin. Die Sekretärin war es, die der späteren Rocklegende die erste E-Gitarre finanzierte. Im Alter von 90 Jahren tanzte seine Mutter Anfang dieses Jahres mit ihrem Sohn bei einem Konzert in New York - und wurde damit eine Sensation im Internet.

In seiner Biografie schildert Springsteen auch seine Anfänge als Musiker: Als Teenager trat er mit seiner Band unter anderem in einer Psychiatrie auf, und bei einem Auftritt in einer Bar im Jahr 1969 fand die im Fernsehen übertragene Mondlandung mehr Beachtung als das Konzert des späteren Rockstars.

Offizieller „Audio Companion“

Mit „Chapter And Verse“ kam ein offizieller „Audio Companion“ zur Autobiografie in den Handel. Der Longplayer enthält Aufnahmen aus den Jahren 1966 bis 2012, fünf der 18 Stücke sind bisher unveröffentlicht. Springsteen selbst wählte die Lieder passend zu den Themen und Abschnitten der Autobiografie.

Miles Davis an 25. Todestag als Chartstürmer

Genau 25 Jahre nach seinem Tod ist die Faszination, die von Jazz-Trompeter Miles Davis ausgeht, ungebrochen: Wie das Branchenmagazin „Billboard“ vermeldet, ist Davis’ stilprägender Klassiker „Kind of Blue“ aktuell und in der Vinyl-Jahreshitparade unter den zehn meistverkauften Schallplatten - 57 Jahre, nachdem Davis es einspielte und damit in einem Aufwasch den Modaljazz begründete und den Cool Jazz perfektioniert abschloss.

Miles Davis (1969)

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Davis’ Plattenfirma Columbia nahm die Chartplatzierung erfreut, aber nicht verwundert zur Kenntnis: „Kind of Blue“ gehöre inzwischen zur „kulturellen DNA“ der Musikwelt. Allein innerhalb der letzten 15 Jahre wurde das Album, das ohnehin in vielen Haushalten zur musikalischen Grundausstattung gehört, über 3,6 Millionen Mal verkauft. Davis’ Einfluss geht jedoch weit über seine eigene Hörerschaft hinaus, wie gerade jüngste Archivfunde zeigen.

Jam mit Prince harrt der Veröffentlichung

Sein ganzes musikalisches Leben lang war Davis geradezu manisch davon getrieben, an der Spitze musikalischer Innovatoren zu stehen: Er begann in den 1940er Jahren als schüchterner Protege von Ausnahmesaxofonist Charlie Parker, entwickelte - einsehend, dass seine Stärke in seinem unnachahmlichen Klang und nicht in atemloser Virtuosität lag - den Cool Jazz, Modaljazz, Fusion und kurz vor seinem Tod mit dem Albumfragment „Doo Bop“ auch eine unterschätzte Zusammenführung von Jazz und Hip-Hop.

Dass Davis zu jeder Zeit auf der Höhe der Zeit war, beweist nicht zuletzt die wechselseitige Verehrung zwischen ihm und Popkünstler Prince. Stückchenweise sickern nach dem Tod von Prince auch Tondokumente von ihren informellen Kollaborationen aus dessen Nachlass, zuletzt etwa eine Langversion des Titels „Can I Play With U?“, die Prince - beginnend beim Titel des Stücks - von Anfang an als Hommage an Davis konzipiert hatte. Auch Davis’ eigener Nachlass ist weiterhin für Veröffentlichungen gut, zuletzt „Everything’s Beautiful“.

„Fürchte keine Fehler“

Maßgeblich sind weiterhin Davis’ zu Lebzeiten aufgenommene Alben, neben „Kind of Blue“ etwa „Miles Ahead“, „E.S.P.“ und „Bitches Brew“. Darüber hinaus wirkte Davis - zu Lebzeiten oft zum bestangezogenen Mann der USA gekürt und in Fotos weiterhin als „Prince of Cool“ etwa auf Plattformen wie Pinterest verbreitet - über alle Genres hinweg als Vorbild, indem er sich beständig weigerte, seine Kunst unter Unterhaltung zu subsumieren.

Miles Davis (1987)

AP/Ton Pouw

Für Musiker, unabhängig von Stil und Instrument, ist Davis zudem beständige Inspirationsquelle und Herausforderung zugleich. Zitate wie „Spiel nicht, was schon da ist. Spiel, was nicht da ist“ und „Fürchte keine Fehler“ hängen in unzähligen Proberäumen. Warum die Ratschläge nur bedingt fruchten können, hat ebenfalls Davis selbst erklärt: „Die Note ist nur 20 Prozent. Die Einstellung von dem Hurensohn, der sie spielt, ist 80 Prozent.“ (luzi, ORF.at)

Panorama

Pinguin aus Zoo „befreit“ - Tier nun in Lebensgefahr

Zwei südafrikanische Studenten haben nach eigenen Angaben einen Pinguin aus einem Park für Meerestiere „befreit“ und ihn im Indischen Ozean ausgesetzt. Die Studenten hätten gestanden, den Schwarzfußpinguin mit dem Namen Buddy aus dem Bayworld-Park in Port Elizabeth entwendet, in ein Auto verfrachtet und zur Küste gefahren zu haben, teilte die Parkleitung gestern mit.

In freier Wildbahn droht der Tod

Sie hätten gegen Tiere in Gefangenschaft protestieren wollen. „Sie sind überzeugt, dass das, was sie getan haben, im Interesse des Pinguins war“, sagte Dylan Bailey, Manager des Bayworld Ozeaneums, der Nachrichtenagentur AFP. Dem drei Jahre alten Buddy drohe im Meer jedoch der sichere Tod.

Auch wenn Buddy gesund sei und genug Energie habe, um bis zu drei Wochen in der Wildnis zu überleben, sei er doch in Gefangenschaft aufgezogen worden und jetzt in einer ihm fremden Umgebung. „Er hat ganz einfach nicht die notwendigen Erfahrungen, um zu überleben“, sagte Bailey.

Zudem sei durch die Aktion Buddys Gefährtin Francis allein zurückgeblieben. Pinguine bleiben einander normalerweise ein Leben lang treu.

Suche nach Buddy läuft

Das Verschwinden von Buddy - auch bekannt als Pinguin Nummer 266 - war einen Tag nach seiner Entführung aufgefallen, als er zum monatlichen Gesundheitscheck sollte. Auf den daraufhin gesichteten Aufnahmen der Überwachungskameras waren dann die beiden Studenten beim Betreten des Pinguinkäfigs zu sehen. Mitarbeiter und Freiwillige patrouillieren seitdem am Strand und halten Ausschau nach dem Tier.

SpaceX-Chef Musk träumt von Marskolonie

Das private Raumfahrtunternehmen SpaceX hat sich zum Ziel gesetzt, eine Kolonie auf dem Planeten Mars zu gründen und zu besiedeln. Irgendwann werde die Erde möglicherweise nicht mehr bewohnbar sein, dann sollten die Menschen über Alternativen verfügen, sagte SpaceX-Chef Elon Musk gestern auf dem Internationalen Astronautenkongress im mexikanischen Guadalajara. „Die Menschheit sollte eine multiplanetare Spezies werden.“

Elon Musk

APA/AFP/Hector-Guerrero

Zunächst müssten die Kosten für eine Reise zum Mars gesenkt werden. Dazu will SpaceX sehr große Raumschiffe bauen, die mindestens 100 Menschen und große Mengen Material transportieren können. Außerdem sollen die Raumschiffe wiederverwendbar sein und im Orbit beladen und betankt werden können.

„Das wird ein großartiges Abenteuer“

Nach seinen ambitionierten Plänen sei es möglich, die Kosten auf rund 140.000 Dollar (rund 124.000 Euro) pro Person zu drücken, sagte Musk. Der Mars biete sich zur Kolonisierung an, weil es dort Sonnenlicht und eine Atmosphäre gebe. Die Länge eines Tages sei dort vergleichbar mit der Erde und es sei möglich, Pflanzen zu züchten.

Zunächst will SpaceX ein unbemanntes Raumschiff zum Mars schicken. Ab 2025 sollen dann die ersten Menschen zum Roten Planeten reisen. Rund eine Million Menschen könnten in der absehbaren Zukunft auf dem Mars leben, meint zumindest Musk. „Das wird ein großartiges Abenteuer.“

Katy Perry zieht sich für Wahlwerbevideo aus

Sängerin Katy Perry (31) ruft die US-Amerikaner in einem Comedy-Clip dazu auf, wählen zu gehen - und zieht sich dabei aus.

„Ich habe die Verfassung überflogen. Es steht nirgendwo geschrieben, dass man sich nicht einfach aus dem Bett rollen und in dem Zustand zur Wahl gehen kann, in dem man aufgewacht ist“, sagt die Musikerin („Roar“) zu Beginn des kurzen Videos, das auf der Plattform Funny or Die veröffentlicht wurde.

Vor der Wahlkabine zieht sich Perry aus, zwei schwarze Balken verdecken Teile ihres Körpers. Daraufhin führen zwei Polizisten die 31-Jährige ab. 

„Denk daran zu wählen. Es interessiert keinen, was du trägst. Hauptsache, du trägst etwas“, heißt es am Ende des Clips. Perry engagiert sich im US-Präsidentschaftswahlkampf für die Demokratin Hillary Clinton. Die Wahl findet am 8. November statt.