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Ausland

Großbritannien will „europäische Armee“ blockieren

Großbritannien will sich trotz des geplanten Austritts aus der EU weiter gegen Versuche stemmen, eine europäische Armee aufzubauen.

„Wir werden weiter jedes Vorhaben einer europäischen Armee oder eines EU-Armeehauptquartiers ablehnen“, sagte der britische Verteidigungsminister Michael Fallon gestern beim Treffen mit seinen EU-Kollegen in Bratislava.

Solche Pläne würden „die NATO schlicht und einfach untergraben“. Die Militärallianz müsse „Eckpfeiler“ der Verteidigung in Europa bleiben.

Vorschläge aus Berlin und Paris

Nach dem „Brexit“-Votum der Briten im Juni unternimmt die EU einen neuen Anlauf, um sich in der Verteidigungspolitik zu stärken. Deutschland und Frankreich haben dazu eine Reihe von Vorschlägen unterbreitet, die nun in Bratislava diskutiert werden sollen.

Sie sehen unter anderem die Schaffung eines EU-Hauptquartiers für Auslandseinsätze, die Schaffung eines gemeinsamen Sanitätskommandos und eine verstärkte Rüstungskooperation vor.

EU setzt Sanktionen gegen FARC aus

Die Europäische Union (EU) hat die Sanktionen gegen die kolumbianische Guerillaorganisation FARC ausgesetzt. Die 28 Staaten reagierten damit auf die Unterzeichnung des Friedensabkommens der linken Gruppe mit der kolumbianischen Regierung in der Nacht auf heute.

Die FARC war 2002 auf die EU-Terrorliste gesetzt worden. Auf ihr sind Personen, Vereinigungen und Körperschaften aufgelistet, gegen die wegen der Beteiligung an terroristischen Handlungen Strafmaßnahmen wie Kontosperren verhängt worden sind.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini hatte das Aussetzen der Sanktionen gegen die FARC bereits im Vorfeld der Unterzeichnung des Friedensvertrages in Aussicht gestellt. Sie kündigte zudem die Gründung eines Treuhandfonds mit einem Umfang von 600 Millionen Euro an, an dem sich viele EU-Staaten beteiligen wollten.

Volk muss noch abstimmen

Die feierliche Unterzeichung des Abkommens zwischen Regierung und FARC-Rebellen ist dennoch nur eine vorläufige: Das letzte Wort hat die Bevölkerung, die die Bedingungen des Abkommens am Wochenende per Referendum absegnen muss.

Der Ausgang der Abstimmung ist nicht gesichert, müssen die Bürger für Frieden im eigenen Land doch schmerzliche Kompromisse auf sich nehmen.

Mehr dazu in Beide Seiten werben um Ja-Stimmen

U-Ausschuss der EU zu Panama-Papers startet

Der U-Ausschuss im Europaparlament zu dem Finanzskandal um die Panama-Papers nimmt heute seine Arbeit auf. In der ersten Sitzung sollen Journalisten des Konsortiums Investigativer Journalismus angehört werden.

Die im April erfolgten Enthüllungen der Panama-Papers über Steuerflucht dank Briefkastenfirmen hatten Politiker und Prominente in aller Welt in Bedrängnis gebracht.

Im Anschluss an die erste Sitzung wird der deutsche Ausschussvorsitzende Werner Langen (CDU) das Arbeitsprogramm des Ausschusses erläutern. Die Grünen-Fraktion im EU-Parlament will danach eine europäische Onlineplattform vorstellen, auf der Informanten Dokumente über Vergehen und Missstände sicher und anonym hochladen können.

Spaniens Sozialisten wollen Parteichef neu wählen

Nach der Niederlage der spanischen Sozialisten (PSOE) bei zwei Regionalwahlen bleibt Parteichef Pedro Sanchez trotz zunehmender interner Kritik vorerst im Amt. Auf einem Treffen des Bundesvorstandes der PSOE wurde gestern aber ein Antrag des 44-Jährigen angenommen, den Parteichef am 23. Oktober neu zu wählen. Er kündigte an, erneut antreten zu wollen.

„Die Partei muss dann aber mit einer einzigen Stimme sprechen“, sagte Sanchez vor Journalisten nach der fünfstündigen Debatte. Sanchez blockiert in Spanien seit neun Monaten eine neue Amtszeit des geschäftsführenden konservativen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy. Deshalb und wegen der Misserfolge der PSOE bei den letzten Wahlen wird er von einigen ranghohen Parteikollegen kritisiert. Sanchez sprach von einer „gefährlichen Spaltung“.

Bei den Regionalwahlen in Galicien und dem Baskenland hatte die PSOE am Sonntag herbe Verluste erlitten. Zuvor hatten die Sozialisten mit Spitzenkandidat Sanchez bei der Parlamentswahl am 20. Dezember 2015 und der Neuwahl am 26. Juni die schlechtesten Ergebnisse der Parteigeschichte erzielt. Wegen einer Pattsituation hat Spanien seit neun Monaten keine voll funktionstüchtige Regierung.

„Inakzeptabler Ton“: Russland kontert Syrien-Vorwürfe

Trotz andauernder Gewalt hält Russland die Friedensbemühungen für Syrien vorerst nicht für gescheitert. Die lauter werdenden Vorwürfe gegen die Unterstützung von Machthaber Baschar al-Assad durch Moskau wies man aber als „inakzeptabel“ zurück.

Diese Rhetorik könne dem ganzen Friedensprozess und auch den bilateralen Beziehungen zwischen Russland und den USA schaden, hieß es aus dem Kreml. Im umkämpften Aleppo gehen die Luftangriffe unterdessen weiter. Die von Russland unterstützte syrische Armee will die Kontrolle über die gesamte Stadt zurückerobern.

Mehr dazu in Bombenhagel und belastete Beziehungen

Inland

Koalition: Einigung auf neues Krisenmanagement

Die Koalition hat sich gestern Abend nach finalen Verhandlungen auf ein neues Krisenmanagement geeinigt. Das bestätigten Verteidigungsministerium und Innenressort.

Das Paket soll heute nach dem Ministerrat der Öffentlichkeit präsentiert werden. Über Inhaltliches legte man vorerst noch den Mantel des Schweigens - man verspricht aber schnelle Reaktionsfähigkeit im Krisenfall.

Mehr dazu in Präsentation am Dienstag

Wirtschaft

Zeitung: Bank Austria klagte Kroatien vor Schiedsgericht

Die Bank Austria AG und ihre Kroatien-Tochter Zagrebacka Banka haben den Staat Kroatien vor einem internationalen Schiedsgericht geklagt. Die „Wiener Zeitung“ berichtet, dass die Klage gegen Kroatien am 16. September vor dem „International Center for Settlement of Investment Dispute“ (ICSID) in Washington eingebracht wurde. Das Schiedsgericht ist bei der Weltbank angesiedelt.

Die UniCredit-Tochter mit Sitz in Wien wollte Klage laut Zeitung nicht kommentieren. Von kroatischer Seite habe es geheißen, dass die Klage in Zusammenhang mit dem Streit über Schweizer-Franken-Kredite eingebracht worden sei. Die Streitsumme ist nicht bekannt, so die „Wiener Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe).

Streit über Gesetzesänderung

Der Streit dürfte sich über eine Gesetzesänderung in Kroatien im Vorjahr drehen, wonach es Franken-Kreditnehmern ermöglicht wurde, die Franken-Kredite in Kuna zu tauschen - zum Frankenkurs zum Zeitpunkt der Kreditnahme.

Dem Gesetz zufolge sollen die Banken die Kosten von insgesamt rund 1,1 Mrd. Euro dafür tragen. Davon ist natürlich auch die kroatische Bank-Austria-Tochter betroffen. Der Franken verzeichnete eine immense Wertsteigerung über die Jahre und vor allem nach dem Ende des fixen Wechselkurses zum Euro.

Bericht: Disney und Microsoft prüfen Einstieg bei Twitter

Der Unterhaltungsriese Disney prüft laut einem Medienbericht ein Gebot für den Kurznachrichtendienst Twitter. Disney habe dafür Finanzberater engagiert, schrieb der Finanzdienst Bloomberg gestern unter Berufung auf informierte Personen. Die Twitter-Aktie schloss in einem schwachen Marktumfeld 3,3 Prozent höher.

Nach dem Kursverfall seit dem vergangenen Jahr wurde Twitter schon länger als Übernahmekandidat gehandelt. Am Freitag waren Medienberichte aufgekommen, wonach Google und der Unternehmenssoftwarespezialist Salesforce an einer Übernahme von Twitter interessiert seien. Der Kurs stieg daraufhin um gut ein Fünftel, das verlustreiche Unternehmen war an der Börse zuletzt knapp 20 Milliarden Dollar wert.

Twitters Mitgründer und aktueller Chef Jack Dorsey sitzt schon seit mehreren Jahren im Verwaltungsrat von Disney. Er hatte zuletzt das Ziel ausgegeben, Twitter stärker zum Ort zu machen, an dem sich Menschen über aktuelle Ereignisse informieren, und will noch mehr auf Videos setzen. Zu Disney gehören auch mehrere Fernsehsender.

Laut dem TV-Sender CNBC gehört auch der US-Softwareriese Microsoft zu den potenziellen Bietern für das Unternehmen. Twitter, Microsoft und Disney waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Fed will großen Banken größere Kapitalpuffer vorschreiben

Die US-Notenbank Fed will im Rahmen ihres jährlichen Stresstests den großen Banken einen umfangreicheren Kapitalpuffer vorschreiben und kleinere Institute dagegen entlasten.

Fed-Führungsmitglied Daniel Tarullo sagte gestern in einer Rede an der Universität Yale in Connecticut, Banken mit größerer Bedeutung müssten sich strengeren Regeln unterwerfen.

In einer Fed-Erklärung hieß es zudem, Institute mit einer Bilanzsumme von weniger als 250 Milliarden Dollar sollten ab 2017 von gewissen Teilen des Stresstests ausgenommen werden. Von den vorgeschriebenen größeren Puffern wären die größten US-Banken wie JPMorgan Chase und Bank of America betroffen.

Monte Paschi erwägt Umwandlung von Anleihen in Aktien

Die angeschlagene italienische Bank Monte dei Paschi di Siena erwägt durch die Umwandlung von Anleihen in Aktien, die Höhe einer geplanten Kapitalerhöhung zu drücken. Das Institut bestätigte damit gestern eine Meldung der Nachrichtenagentur Reuters von Ende August. Insider hatten erklärt, statt wie bisher fünf Milliarden Euro würden dann nur etwa drei Milliarden Euro angepeilt werden müssen.

Den Angaben von gestern zufolge soll ein neuer Geschäftsplan am 24. Oktober erstellt und bis Ende November eine Aktionärssitzung einberufen werden. Monte dei Paschi ächzt unter faulen Krediten. Die 1472 gegründete Bank hatte beim jüngsten Stresstest der EU so schwach abgeschnitten wie kein anderes Institut in Europa.

Sport

Bundesliga: Spatenstich für neue Austria-Heimat

Geht alles nach Plan, darf sich die Wiener Austria ab Sommer 2018 am Verteilerkreis über ein Viersternstadion nach UEFA-Kriterien freuen. Mit dem offiziellen Spatenstich wurde am Montag der Countdown für den Umbau der künftig 17.500 Zuschauer fassenden Generali Arena eingeläutet. „In zwei Jahren haben wir ein super Stadion“, sagte Austria-Jahrhundertspieler Herbert Prohaska in „Wien heute“ und erinnerte an die Anfänge in einem „Stadion für Wirtshausmannschaften“.

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Fußball: Roma feiert seinen ewigen „Capitano“

Sein 250. Treffer im 605. Ligaspiel hat am Sonntag zwar nicht die 1:3-Niederlage von AS Roma gegen Torino verhindert, trotzdem hat das Tor den Stellenwert des 40-jährigen Francesco Totti für den Club untermauert. Am Dienstag begeht die Vereinsikone mit entsprechenden Huldigungen ihren runden Geburtstag. Seit 23 Jahren ist Totti Teil des Teams, seit fast zwei Jahrzehnten der „Capitano“. Für die Roma-Fans ist er längst Heiliger und Legende - und ein Karriereende scheint noch lange kein Thema.

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Chronik

Gesundheit

90 Prozent aller Menschen leiden unter Luftverschmutzung

Mehr als 90 Prozent aller Menschen auf der Erde leiden laut einer neuen Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unter Luftverschmutzung. An den Folgen sterben jährlich mehr als sechs Millionen Menschen, wie die WHO heute in Genf erklärte. Besonders groß sei das Problem in Städten, doch auch in ländlichen Gebieten ist die Luft oft schlecht.

Die Direktorin der WHO-Abteilung für öffentliche Gesundheit, Maria Neira, nannte die neuen Zahlen „zutiefst besorgniserregend“. Besonders verschmutzt sei die Luft in Entwicklungs- und Schwellenländern, vor allem in Asien. Luftverschmutzung betreffe aber „praktisch alle Länder der Welt und alle Teile der Gesellschaft“. Es handle sich um eine „gesundheitliche Notlage“.

Feinstaubpartikel besonders gefährlich

Die Zahlen wurden an 3.000 Orten weltweit erhoben, sowohl durch Satellitentechnik als auch durch Messungen auf dem Boden. 92 Prozent der Weltbevölkerung leben laut WHO an Orten, an denen die von der Organisation festgelegten Grenzwerte für saubere Luft überschritten werden. Dabei geht es der WHO vor allem um den besonders gesundheitsgefährdenden PM2,5-Feinstaub.

Besonders kleine Feinstaubpartikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometer können beim Einatmen bis in die Lungenbläschen gelangen und sind für die menschliche Gesundheit hochriskant. Die Verschmutzung der Luft mit Feinstaub erhöht die Risiken eines Schlaganfalls, von Herzkrankheiten, Lungenkrebs und Atemwegserkrankungen wie Asthma.

Die WHO macht die Feinstaubbelastung in der Außenluft für mehr als drei Millionen Todesfälle im Jahr verantwortlich. Auch verschmutzte Luft in Innenräumen kann den Angaben zufolge gefährlich sein, vor allem in armen Ländern, wo das Kochen mit Holz und Kohle weit verbreitet ist.

Religion

Deutsche Muslime: Spannungen trüben Festakt

Mit einem Festakt in Berlin-Kreuzberg begeht die Deutsche Islamkonferenz (DIK) heute ihr zehnjähriges Bestehen. Innerhalb des Verbandes gibt es beträchtliche Spannungen.

Es gibt Kritik am Ausbleiben realer Fortschritte sowie daran, dass liberale Muslime unberücksichtigt bleiben würden. Die Alevitische Gemeinde in Deutschland denkt gar über einen Rückzug aus der DIK nach.

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Science

Anzeichen für Geysire auf Jupitermond entdeckt

Astronomen der US-Raumfahrtbehörde NASA haben nach eigenen Angaben weitere Anzeichen für die Existenz von Wasserdampfgeysiren auf der vereisten Oberfläche des Jupitermondes Europa entdeckt.

Europa, einer der mehr als 50 Monde des Gasgiganten, gilt laut NASA als einer der „Topkandidaten“ für die Existenz von Leben außerhalb der Erde, da die Wissenschaftler unter seiner Eisschicht einen gigantischen Ozean vermuten.

Jupiter

APA/AFP/NASA/ESA/USGS Astrogeology Science Center/W. Sparks (STScI)

Die vermuteten Wasserfontänen könnten helfen, Proben des Ozeans zu untersuchen, ohne den dicken Eispanzer des Jupitermonds durchbohren zu müssen, sagte der amtierende wissenschaftliche Leiter der NASA, Geoff Yoder, gestern bei einer Pressekonferenz. Sollte sich die Existenz der Geysire bestätigen, ließe sich die Zusammensetzung des Ozeanwassers mit Hilfe der Dampfproben erforschen.

Mit „Hubble“ entdeckt

Entdeckt wurden die Fontänen laut NASA mit Hilfe des Weltraumteleskops „Hubble“ im Süden des Jupitermonds. Sie sollen eine Höhe von 200 Kilometern erreichen. Bei insgesamt drei Gelegenheiten binnen 15 Monaten hätten die Wissenschaftler die mutmaßlichen Geysire erspäht, sagte der Astronom Willam Sparks vom Space Telescope Science Institute in Baltimore. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich dabei tatsächlich um Wasserdampffontänen handelt, bezeichnete er als sehr hoch.

Kultur

Pariser Museum präsentiert Comiczeichner Herge als Maler

Herge ist weltweit als Schöpfer von „Tim und Struppi“ berühmt geworden. Weniger bekannt ist, dass der 1907 in Brüssel geborene und dort 1983 verstorbene Zeichner auch Maler und Kunstsammler war. Dieser Seite des Comiczeichners widmet das Pariser Grand Palais nun erstmals eine Ausstellung.

Bis zum 15. Jänner sind Bilder von ihm zu sehen, die in den 1960er Jahren entstanden - sowie Werke aus seiner Kunstsammlung, darunter Arbeiten von Jean Dubuffet und Serge Poliakoff.

Neben seiner Karriere als Comiczeichner wird auch seine Tätigkeit als Grafikdesigner für Werbeplakate dokumentiert, der er in den 1930er Jahren nachging.

Lifestyle

Paris will FKK-Bereich

FKK in Paris: Der Stadtrat der Seine-Metropole hat gestern Abend einem entsprechenden Vorschlag der Grünen zugestimmt. Laut diesem könnte es schon im kommenden Sommer einen Bereich für Nackte in der französischen Hauptstadt geben, wie es sie bereits etwa in München, Berlin und Barcelona gibt.

Der Kovorsitzende der Grünen in der französischen Hauptstadt, David Belliard, sagte, dass sich Paris auch in dieser Hinsicht weiterentwickeln solle. Immerhin seien zwei Millionen Franzosen FKK-Anhänger oder Nudisten.

Der Stellvertreter der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, Bruno Julliard, verwies darauf, dass Frankreich mit mehr als hundert FKK-Stränden und zahlreichen Nudistenanlagen weltweit Topreiseziel auf diesem Gebiet sei. Jetzt gelte es, auch in Paris einen geeigneten Ort zu finden, möglicherweise in einem der zwei Stadtwälder, „an einem See“ und so abgegrenzt, dass er kein öffentliches Ärgernis werde.

Leute

Naomi Watts und Liev Schreiber trennen sich

Naomi Watts und Liev Schreiber sind kein Paar mehr, wie sie selbst gestern in einer gemeinsamen Erklärung verkündeten. Darin heißt es: „In den vergangenen Monaten sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass es die beste Art ist, als Familie in die Zukunft zu gehen, wenn wir uns als Paar trennen.“

Naomi Watts und Liev Schreiber

Reuters/Lucy Nicholson

„Mit viel Liebe, Respekt und Freundschaft wollen wir unsere Kinder gemeinsam großziehen und diese neue Phase erkunden“, erklärten die britische Schauspielerin und ihr US-Kollege. Die beiden waren seit elf Jahren ein Paar und haben zusammen zwei Söhne, verheiratet waren sie nicht.

Watts war 2004 für ihre Rolle in „21 Gramm“ für den Oscar nominiert. Die 47-Jährige spielte unter anderem in „Mulholland Drive“ von David Lynch aus dem Jahr 2001 mit und hatte mit ihrer Rolle in „King Kong“ 2005 den internationalen Durchbruch. Der ein Jahr ältere Schreiber wiederum war unter anderem im vergangenen Jahr in dem Journalistenfilm „Spotlight“ zu sehen.