Ausland

Waffenverkäufe gehen weltweit leicht zurück

Trotz der vielen militärischen Konflikte und politischen Spannungen sind die Waffenverkäufe 2015 das fünfte Jahr in Folge zurückgegangen. Nach einem Bericht des Friedensforschungsinstituts SIPRI in Stockholm haben die 100 größten Rüstungsfirmen Waffen und militärische Dienstleistungen für insgesamt 370,7 Milliarden US-Dollar (350 Mrd. Euro) verkauft. Das sind 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr.

Als einen Indikator für Abrüstung will SIPRI die Entwicklung aber nicht sehen. Vielmehr habe sich der Rückgang abgeschwächt und könnte ein Signal für eine Trendwende sein, heißt es in dem Bericht.

Anstieg in Westeuropa

Knapp zwei Drittel (209,7 Milliarden US-Dollar) der Rüstungseinnahmen gingen an amerikanische Unternehmen, auch wenn sie fast drei Prozent weniger verkauften. Die westeuropäischen Waffenverkäufe sind nach einem Rückgang in 2014 im Jahr 2015 um 6,6 Prozent angestiegen. Der Umsatz betrug 95,7 Milliarden US-Dollar (90 Milliarden Euro). Verantwortlich dafür sind vor allem die Franzosen. Auch die russischen Produzenten steigerten ihre Verkäufe (6,2 Prozent), vor allem um den Bedarf im eigenen Land zu decken. Insgesamt sanken sie dennoch im weltweiten Ranking. Im Vorjahr waren die Zuwächse weitaus größer gewesen.

Umstrittene US-Pipeline wird vorerst nicht weitergebaut

Die umstrittene Ölpipeline im US-Bundesstaat North Dakota wird vorerst nicht weitergebaut. Statt der Route entlang eines Indianerreservats sollten alternative Routen geprüft werden, teilte das United States Army Corps of Engineers gestern mit.

Jubelnde Demonstranten in North Dakota

APA/AFP/Jim Watson

Diese Entscheidung ist ein großer Sieg für mehrere tausend Demonstranten. Das US Army Corps of Engineers ist ein Kommando der US-Armee, das im Bereich Bauingenieurwesen tätig ist.

Monatelange Proteste

Gegen die Pipeline gibt es seit Monaten Proteste. Sie richten sich gegen eine drohende Verschmutzung der Umwelt. Die Indianer sehen heilige Stätten und ihre Wasserversorgung bedroht. In ersten Stellungnahmen reagierten Indianer und Umweltschützer begeistert. Videos auf Facebook aus einem Camp zeigten Freudentänze.

Die Pipeline ist ein milliardenschweres Projekt. Sie soll Öl von den Tausenden Frackingbohrstellen im Norden North Dakotas in den Bundesstaat Illinois transportieren. Die Röhre soll insgesamt fast 1.900 Kilometer lang sein. Sie ist bis auf das fehlende Stück unter dem Lake Oahe, dessen Bau von der Armee jetzt angehalten wurde, fertig.

Mehr als 350 Flüchtlinge in Mittelmeer gerettet

Am Wochenende wurden insgesamt 353 Flüchtlinge bei vier Rettungseinsätzen im Mittelmeer in Sicherheit gebracht. Die Menschen sollen heute auf Sizilien eintreffen.

Zwei Migrantinnen kamen bei der Überfahrt wegen Unterkühlung ums Leben. Die beiden Frauen wurden bewusstlos an Bord eines Schlauchbootes gefunden. Sie wurden an Bord des Schiffes „Aquarius“ der humanitären Organisation SOS Mediterranee genommen, ihre Leben konnten jedoch trotz medizinischer Behandlung nicht gerettet werden. Die Schwester eines der beiden Opfer überlebte. Sie identifizierte die Leichen.

Höchstgericht klärt Mitsprache des Parlaments zu „Brexit“

Das höchste britische Gericht muss ab heute klären, ob Premierministerin Theresa May die Zustimmung des Parlaments zu Verhandlungen mit Brüssel über einen EU-Austritt benötigt. Ein solches Mitspracherecht hatte zuvor ein untergeordnetes Gericht, der High Court, dem Parlament eingeräumt.

Mays Regierung hofft, dass der Supreme Court als höchste Instanz das erste Urteil kippt. Denn ein Mitspracherecht des Parlaments könnte den „Brexit“-Fahrplan erheblich verzögern und auch Einfluss auf die Verhandlungsstrategie haben.

Die Anhörung vor dem Supreme Court dauert voraussichtlich vier Tage. Mit dem Urteil wird nicht vor Weihnachten gerechnet.

Fidel Castro in Santiago de Cuba beigesetzt

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro ist in Santiago de Cuba beigesetzt worden, wo die Revolution 1953 begonnen hatte. Die gestrige Zeremonie auf dem Friedhof Santa Ifigenia fand im engsten Kreis statt und war streng abgeschirmt. Über Details wurde zunächst wenig bekannt.

Der kubanische Präsident Raul Castro mit der Urne seines Bruders Fidel

APA/AFP/Marcelino Vazquez

Soldaten in weißer Galauniform und mit schwarzem Trauerflor am Arm brachten die Urne des früheren Präsidenten zum Friedhof. Tausende Menschen am Straßenrand sangen die Nationalhymne, als die Wagenkolonne langsam vorbeifuhr. Mit der Beisetzung endeten in dem kommunistischen Karibik-Staat neun Tage Staatstrauer.

Trauerfeier für Fidel Castro in Santiago de Cuba

Reuters/Carlos Barria

Nach Angaben der französischen Umweltministerin Segolene Royal, die als Vertreterin Frankreichs an Ort und Stelle war, gab es bei der Beisetzung Castros keine Reden. „Es war sehr einfach“, beschrieb sie die etwa einstündige Zeremonie mit rund 30 Gästen.

Zehntausende Menschen nahmen in Santiago de Cuba Abschied von Castro.

Am Vorabend hatten Hunderttausende Menschen auf dem Platz Antonio Maceo Abschied von Castro genommen. Präsident Raul Castro schwor die Kubaner auf die Verteidigung der Revolution ein. „Im Angesicht der Überreste von Fidel, in der Heldenstadt Santiago de Cuba, schwören wir, das Vaterland und den Sozialismus zu verteidigen“, sagte er bei der finalen Trauerfeier.

Ein Fahrzeug mit der Asche des verstorbenen kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro fährt zur letzten Ruhestätte am Friedhof Santa Ifigenia

AP/Rodrigo Abd

Castro war am 25. November im Alter von 90 Jahren gestorben. Er hatte Kuba 47 Jahre lang mit harter Hand regiert und dabei eine Isolierung durch die USA durchgestanden und zahlreiche Attentatsversuche überlebt.

Hofburg-Wahl

Erleichterung und Zweckoptimismus im Ausland

Die Hofburg-Wahl hat auch im Ausland für reges Interesse gesorgt. Als Alexander Van der Bellen die Hochrechnungen deutlich anführte, gab es schnell Reaktionen.

Der deutsche Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel begrüßte Van der Bellens Erfolg als „Sieg der Vernunft“. „Ganz Europa fällt ein Stein vom Herzen“, sagte der deutsche Wirtschaftsminister der „Bild“-Zeitung.

„Gesellschaft zusammenführen“

„Sollten sich die Prognosen bestätigen, ist das Ergebnis der Wahl in Österreich ein klarer Sieg der Vernunft gegen den Rechtspopulismus“, so Gabriel. Er gratulierte Van der Bellen „auch im Namen der gesamten deutschen Sozialdemokratie“ zu seinem Wahlsieg.

Auch die deutsche Kanzlerinnen-Partei CDU reagierte erleichtert. Auf Van der Bellen komme nun die Aufgabe zu, „die österreichische Gesellschaft nach diesem langen und harten Wahlkampf wieder zusammenzuführen“, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber in Berlin. Er freue sich sehr darüber, dass Van der Bellen die österreichische Bundespräsidentenwahl klar für sich entschieden habe.

EU-Parlamentspräsident Martin Schulz gratulierte Van der Bellen, sein Sieg sei eine „schwere Niederlage für Nationalismus, Rückwärtsgewandtheit und antieuropäischen Populismus“, twitterte Schulz.

„Gut für Österreichs Ruf“

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn reagierte erleichtert auf den Wahlausgang in Österreich. „Nach dem Trump-Sieg und dem Brexit-Votum haben die österreichischen Wähler gezeigt, dass Vernunft, Toleranz und Menschlichkeit keine Fremdwörter bei Wahlen in der Europäischen Union sind“, sagte Asselborn der Deutschen Presse-Agentur. „Der Ausgang der Wahl tut dem Ruf Österreichs gut und den Werten der EU.“

Zuspruch für Hofer von Le Pen und Wilders

Zweckoptimismus hingegen bei der französischen Rechtspopulistin Marine Le Pen: Die FPÖ habe sich mutig geschlagen. „Die nächste Parlamentswahl wird ihren Sieg bringen“, twitterte Le Pen von der Front National.

Auch der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders lobte Hofer auf Twitter für dessen Mut.

Inland

Sport

Bundesliga: Sturm holt Herbstmeistertitel

Der Bundesliga-Herbstmeister heißt SK Sturm. Mit 4:0 feierten die Grazer gestern zum Abschluss der 18. Runde einen souveränen Auswärtssieg über den WAC. Punktegleich mit Altach, allerdings mit der klar besseren Tordifferenz, setzten sich die Steirer damit an die Spitze.

Die Vorarlberger hatten am Samstag beim drittplatzierten Titelverteidiger Salzburg klar mit 1:4 verloren. Bis zu Vergabe des Titels „Winterkönig“ sind noch zwei Runden zu spielen.

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Ski alpin: Gut schlägt in Lake Louise zurück

Lara Gut hat nach zwei Niederlagen in der Abfahrt von Lake Louise im Super-G zurückgeschlagen. Die Schweizerin holte gestern bei Schneetreiben und verkürzter Strecke knapp vor Tina Weirather aus Liechtenstein und der Italienerin Sofia Goggia ihren zweiten Saisonsieg. Die Österreicherinnen konnten erneut nicht um den Sieg mitkämpfen. Nicole Schmidhofer schaffte es als einzige ÖSV-Läuferin in die Top Ten.

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Skispringen: „Kleiner“ Prevc holt zweiten Sieg

Domen Prevc hat in der neuen Weltcup-Saison zum zweiten Mal zugeschlagen. Der jüngere Bruder des slowenischen Gesamtsiegers Peter Prevc setzte sich gestern beim Springen im deutschen Klingenthal hauchdünn vor dem Norweger Daniel Andre Tande durch und übernahm damit auch die Führung im Weltcup. Auch für Österreichs Adler gab es ein Erfolgserlebnis: Stefan Kraft schaffte den Sprung auf das Podest.

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Eishockey: Capitals fahren mit „Bullen“ Schlitten

Die Vienna Capitals haben im Schlager der 26. Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) ihren Status als Team der Stunde eindrucksvoll unterstrichen. Die Wiener fuhren gestern mit Meister Red Bull Salzburg Schlitten und gingen als 4:0-Sieger vom Eis. Vor allem im zweiten Drittel konnten die Salzburger den Gastgebern im Eissportzentrum Kagran nichts entgegensetzen.

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Wirtschaft

UniCredit soll Fondstochter Pioneer verkaufen

Die italienische Großbank UniCredit steht einem Medienbericht zufolge kurz vor dem Abschluss eines milliardenschweren Spartenverkaufs.

Nach Informationen der „Financial Times“ dürfte der französische Vermögensverwalter Amundi den Zuschlag für UniCredits Fondstochter Pioneer erhalten. Der Preis werde bei mehr als drei Milliarden Euro liegen, schrieb die Zeitung gestern unter Berufung auf Insider.

Der börsennotierte Vermögensverwalter Amundi, der mehrheitlich der Großbank Credit Agricole gehört, hatte bereits im Oktober sein Interesse erklärt. Es waren jedoch noch weitere Bieter im Rennen.

Kapitalerhöhung wird vorbereitet

UniCredit kann mit den Einnahmen die Finanzlage verbessern, das Unternehmen steht wegen fauler Kredite unter erheblichem Druck. Der seit Mitte Juli amtierende Vorstandschef Jean-Pierre Mustier hat der Verbesserung der dünnen Kapitalpuffer oberste Priorität eingeräumt.

So verkaufte er bereits Anteile an der Onlinebank Fineco und dem polnischen Kreditinstitut Pekao. Der Konzern bereitet auch eine Kapitalerhöhung von bis zu 13 Milliarden Euro vor.

VW-Vorstände nutzten angeblich Konzernjet für Urlaub

VW-Manager sind einem Bericht zufolge jahrelang mit den Firmenjets des Autokonzerns in den Urlaub geflogen und haben weitere Privilegien genossen. 2014 habe der damalige Aufsichtsratschef Ferdinand Piech durchgegriffen und die Rückerstattung von Geldern gefordert, berichtete die „Bild am Sonntag“.

Der Aufsichtsrat habe den Nebenleistungskatalog für Vorstände „im Jahr 2014 konkretisiert“, zitierte die Zeitung einen VW-Sprecher.

Detaillierte Untersuchungen

Es wurden dem Bericht zufolge Sonderleistungen gestrichen und Rückzahlungen von Reisekosten in Millionenhöhe verlangt. Volkswagen unterhält eine eigene Flotte mit neun Jets auf dem Flughafen Braunschweig. Einige Topmanager flogen dem Bericht zufolge sogar mit der ganzen Familie im Firmenjet in den Urlaub, wofür sie maximal Linienflugpreise gezahlt hätten. 2014 habe Piech die Reisekosten seiner Vorstände einzeln untersuchen lassen und eine Rückerstattung gefordert.

Hohe Rückzahlungen

Alle neun Konzernvorstände zahlten dem „Bild am Sonntag“-Bericht zufolge das Geld zurück, darunter der damalige Vorstandschef Martin Winterkorn, der heutige Aufsichtsratsvorsitzende Hans Dieter Pötsch, Audi-Chef Rupert Stadler sowie der langjährige Einkaufsvorstand Garcia Sanz.

Meist handelte es sich laut den Angaben um sechsstellige Summen, in Einzelfällen auch um mehr als eine Million Euro. Zu den Privilegien gehörten außerdem äußerst günstige Mieten in VW-eigenen Häusern, die mittlerweile auf marktübliche Preise angehoben wurden.

Der Konzern beauftragte im vergangenen Jahr eine Kanzlei mit einem Rechtsgutachten zu möglichen steuerrechtlichen Folgen. „Die Ausgaben wurden nach den geltenden steuerlichen Grundsätzen korrekt behandelt“, sagte ein VW-Sprecher der Zeitung.

Deutscher Minister kritisiert „Ösi-Meckerei“ zu Maut

Der deutsche Verkehrsminister Alexander Dobrindt hat sich gegen Kritik aus Österreich an der in Deutschland geplanten Pkw-Maut gewehrt. „Wir Deutsche zahlen seit Jahren in Österreich Mautgebühren. Deshalb habe ich wenig Verständnis für die Ösi-Meckerei über die deutsche Maut“, sagte Dobrindt der „Bild am Sonntag“ („BamS“).

Auch Kritik aus den Niederlanden, wo es keine Maut gibt, wies Dobrindt zurück. Die Niederländer nutzten ausgiebig deutsche Autobahnen: „Schon aus Gründen der Gerechtigkeit sollten sie bereit sein, einen angemessenen Beitrag zu leisten.“ Beide Länder wollen wohl gegen die von der Europäischen Union nach monatelangen Verhandlungen grundsätzlich gestattete Maut klagen.

Wie die „BamS“ weiter berichtete, wird die Maut mittels elektronischer Vignette eingehoben. Halter von im Ausland zugelassenen Fahrzeugen könnten diese über das Internet oder über eine App auf ihrem Smartphone kaufen und bargeldlos bezahlen. Überwacht werde das durch Mautkontrollsäulen am Straßenrand. Deutsche Autofahrer müssten gar nichts tun.

Apple zeigt Interesse an selbstfahrenden Autos

Der iPhone-Hersteller Apple hat so deutlich wie nie sein Interesse an selbstfahrenden Autos bekundet. In einem Schreiben an die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA zeigte sich der Konzern vom Potenzial der Technik begeistert und forderte, die Erprobung der Fahrzeuge nicht zu beschränken.

Selbstfahrende Autos könnten jährlich Millionen Unfälle und Tausende Verkehrstote verhindern, schrieb Apple-Manager Steve Kenner in dem fünfseitigen Brief vom 22. November. Seit mehr als einem Jahr gibt es Spekulationen, nach denen Apple im Verkehrsbereich expandieren will.

Konzernchef Tim Cook deutete an, dass sein Unternehmen weitergehen will als Smartphones nur in die Systeme von Autos zu integrieren. Für Berichte, nach denen Apple ein selbstfahrendes Auto entwickelt, gab es aber nie eine Bestätigung.

Konzerne, die derartige Fahrzeuge auf die Straße bringen wollen, sind etwa die Google-Mutter Alphabet, Ford, Volkswagen, Daimler, Tesla Motors und General Motors.

Chronik

Totenzahl nach Brand bei US-Technoparty steigt

Nach dem Feuer bei einer Technoparty in einem Lagerhaus in Kalifornien ist die Zahl der Toten auf 33 gestiegen. Unter den Toten seien auch Teenager, sagte Polizeisprecher Ray Kelly. Weitere Menschen wurden noch vermisst. Etliche konnten gerettet werden.

Das Feuer war am Freitagabend in dem Gebäude in Oakland bei San Francisco ausgebrochen. Einige der Opfer stammten aus dem Ausland, wie Kelly auf Anfrage bestätigte.

Wie Bürgermeisterin Libby Schaaf sagte, wurde ein Ermittlungsverfahren zu dem Brand eingeleitet. Nähere Angaben zum Hintergrund machte sie nicht. Die Ursache des Feuers war zunächst weiter unklar. Die Ermittler sprachen vom tödlichsten Brand in der Geschichte der Stadt. Schaaf bezeichnete es als eine „Tragödie von ungeheuerlichem Ausmaß“.

Es habe keine klar markierten Ein- oder Ausgänge gegeben, hieß es seitens der Einsatzkräfte. Wegen der baulichen Veränderungen sei es sehr schwer gewesen, vor den Flammen zu flüchten.

Schweres Erdbeben in Indonesien

Vor der Küste Indonesiens hat sich Erdbeben der Stärke 6,0 ereignet. Das Zentrum des Bebens lag etwa 190 Kilometer nordöstlich von Maumere, wie die US-Erdbebenwarte (USGS) mitteilte. Eine Tsunami-Warnung wurde zunächst nicht herausgegeben. Auch über Schäden und mögliche Opfer war zunächst nichts bekannt.

Die Katastrophenschutzbehörde erklärte, derzeit würden die Folgen des Bebens geprüft. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, wo mehrere Kontinentalplatten aufeinander stoßen. Diese sind ständig in Bewegung und lösen daher immer wieder Erdbeben oder auch Vulkanausbrüche aus.

Ein Sechser bei Lotto „6 aus 45“

Nach der gestrigen Ziehung von Lotto „6 aus 45“ kann sich ein Mitspieler über die sechs Richtigen und damit einen Gewinn von exakt einer Million Euro freuen.

Es wurden folgende Gewinnzahlen ermittelt:

6 10 14 18 27 40/Zusatzzahl 7

Für die richtige Jokerzahl gab es diesmal 197.890,80 Euro - ebenfalls für einen einzigen Gewinner.

Die aktuelle Jokerzahl lautet:

4 1 4 5 1 2

Alle Angaben ohne Gewähr

Kultur

Disneys „Moana“ weiter an Spitze der US-Kinocharts

Der neue Disney-Animationsfilm „Moana“ über ein Teenager-Mädchen im Südpazifik hat die Spitze der nordamerikanischen Kinocharts weiter im Griff. Am Wochenende spielte der Film 28,4 Millionen Dollar (26,6 Mio. Euro) ein und hielt sich damit vor „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ aus dem Harry-Potter-Universum.

Dem Branchendienst Box Office Mojo zufolge spielte „Moana“ trotz eines im Kino traditionell ruhigen Wochenendes zwischen den Thanksgiving-Feiertagen und Weihnachten immer noch die Hälfte der Summe vom Kinostart vor einer Woche ein. Die Heldin Moana muss auf einer gefährlichen Segelfahrt über den Ozean ihr Inselvolk retten.