Letzte Meldungen

Das slowakische Verfassungsgericht hat die umstrittene Justizreform der Regierung ausgebremst. Es ordnete heute an, dass der Teil des Pakets, der auf eine erhebliche Herabsetzung der Strafen für Verbrechen wie Bestechung und Betrug abzielt, vorerst nicht wie geplant am 15. März in Kraft treten kann.

Einen anderen, ebenfalls von der Opposition und Präsidentin Zuzana Caputova beanstandeten Bereich der Reform griff das Gericht allerdings nicht an: die geplante Abschaffung der für Kriminalität und Korruption auf höchster Ebene zuständige Sonderstaatsanwaltschaft.

Diese hat sich unter anderem mit Fällen befasst, in die ranghohe Staatsdiener und Mitglieder der Regierungspartei von Ministerpräsident Robert Fico verwickelt sind.

Gericht will mehr Beratungszeit

Mit Blick auf die vorgesehene Strafmaßsenkung räumte sich das Gericht mehr Beratungszeit ein, was Monate in Anspruch nehmen könnte. Mit der Abschaffung der Sonderstaatsanwaltschaft kann dagegen fortgefahren werden. Das slowakische Parlament hatte beide Maßnahmen Anfang Februar im Schnellverfahren durchgedrückt.

Ficos Regierung wirft der Sonderstaatsanwaltschaft Voreingenommenheit gegenüber der Regierungspartei vor. Darum seien die Änderungen nötig.

Die Opposition und Zehntausende Slowaken und Slowakinnen, die zeitweise auf Kundgebungen im ganzen Land gegen die Reform protestiert haben, werfen Fico dagegen vor, Verbündete vor Ermittlungen schützen zu wollen. Auch die EU-Kommission und die Europäische Staatsanwaltschaft haben sich besorgt über die Reformpläne geäußert.

Die EU-Kommission hat formell die Freigabe von rund 137 Milliarden Euro für Polen genehmigt, die wegen Bedenken zur Rechtsstaatlichkeit eingefroren worden waren.

Es handle sich um rund 60 Milliarden Euro CoV-Hilfen und rund 76,5 Milliarden Euro aus einem Fonds, mit dem der Lebensstandard unter den EU-Staaten angeglichen werden soll, teilte die Brüsseler Behörde heute mit.

Letzte Meldungen

Das slowakische Verfassungsgericht hat die umstrittene Justizreform der Regierung ausgebremst. Es ordnete heute an, dass der Teil des Pakets, der auf eine erhebliche Herabsetzung der Strafen für Verbrechen wie Bestechung und Betrug abzielt, vorerst nicht wie geplant am 15. März in Kraft treten kann.

Einen anderen, ebenfalls von der Opposition und Präsidentin Zuzana Caputova beanstandeten Bereich der Reform griff das Gericht allerdings nicht an: die geplante Abschaffung der für Kriminalität und Korruption auf höchster Ebene zuständige Sonderstaatsanwaltschaft.

Diese hat sich unter anderem mit Fällen befasst, in die ranghohe Staatsdiener und Mitglieder der Regierungspartei von Ministerpräsident Robert Fico verwickelt sind.

Gericht will mehr Beratungszeit

Mit Blick auf die vorgesehene Strafmaßsenkung räumte sich das Gericht mehr Beratungszeit ein, was Monate in Anspruch nehmen könnte. Mit der Abschaffung der Sonderstaatsanwaltschaft kann dagegen fortgefahren werden. Das slowakische Parlament hatte beide Maßnahmen Anfang Februar im Schnellverfahren durchgedrückt.

Ficos Regierung wirft der Sonderstaatsanwaltschaft Voreingenommenheit gegenüber der Regierungspartei vor. Darum seien die Änderungen nötig.

Die Opposition und Zehntausende Slowaken und Slowakinnen, die zeitweise auf Kundgebungen im ganzen Land gegen die Reform protestiert haben, werfen Fico dagegen vor, Verbündete vor Ermittlungen schützen zu wollen. Auch die EU-Kommission und die Europäische Staatsanwaltschaft haben sich besorgt über die Reformpläne geäußert.

Die EU-Kommission hat formell die Freigabe von rund 137 Milliarden Euro für Polen genehmigt, die wegen Bedenken zur Rechtsstaatlichkeit eingefroren worden waren.

Es handle sich um rund 60 Milliarden Euro CoV-Hilfen und rund 76,5 Milliarden Euro aus einem Fonds, mit dem der Lebensstandard unter den EU-Staaten angeglichen werden soll, teilte die Brüsseler Behörde heute mit.

Ausland

Die Zahl der im Gazastreifen getöteten Menschen ist seit Kriegsbeginn nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde auf 30.035 gestiegen.

70.457 Palästinenserinnen und Palästinenser seien zudem verwundet worden, teilte die Behörde heute mit. Allein in den vergangenen 24 Stunden seien 81 Menschen getötet und 132 weitere verletzt worden.

Die Zahlen lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Laut UNO und anderen Beobachtern und Beobachterinnen stellten sich die Angaben der Behörde in der Vergangenheit als insgesamt glaubwürdig heraus. Die Angaben unterscheiden nicht zwischen Zivilisten und bewaffneten Mitgliedern von Terrororganisationen. Israels Armee teilte auf Anfrage mit, rund „10.000 Terroristen“ getötet zu haben.

Türk: „Das ist ein Gemetzel“

Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, zitierte die Opferzahlen vor dem UNO-Menschenrechtsrat in Genf und sagte, Zehntausende würden zudem vermisst und seien vermutlich unter den Trümmern ihrer Häuser begraben. „Das ist ein Gemetzel.“

Auslöser des Gaza-Krieges war das schlimmste Massaker in der Geschichte Israels, das Terroristen der islamistischen Hamas und anderer extremistischer Gruppen am 7. Oktober in Israel nahe der Grenze zu Gaza verübt hatten. Auf israelischer Seite wurden mehr als 1.200 Menschen getötet, darunter mindestens 850 Zivilisten.

Der Arzt von US-Präsident Joe Biden hat ihn nach seinem jährlichen Gesundheitscheck für „diensttauglich“ erklärt.

„Dem Präsidenten geht es gut, und bei der diesjährigen Untersuchung wurden keine neuen Probleme festgestellt“, sagte sein Arzt Kevin O’Connor gestern nach der Untersuchung in einem Militärkrankenhaus in einem Vorort von Maryland. „Er ist nach wie vor diensttauglich und erfüllt alle seine Pflichten in vollem Umfang, ohne Ausnahmen oder Erleichterungen.“

Wurzelbehandlung und Schlafapnoe

Der 81-Jährige habe sich im vergangenen Jahr einer Wurzelbehandlung unterzogen und werde wegen Schlafapnoe behandelt, sei aber bei guter Gesundheit. Biden trainiere fünf Tage die Woche.

Der Präsident habe immer noch einen steifen Gang, der sich aber seit dem vergangenen Jahr nicht verschlechtert habe, und leide an „peripherer Neuropathie“ in beiden Füßen, gastroösophagealem Reflux, Allergien und Wirbelsäulenarthritis, die mit Medikamenten behandelt würden.

Der Gesundheitszustand des Präsidenten steht in diesem Jahr unter besonderer Beobachtung, da er sich als ältester Präsident in der Geschichte der USA der Wiederwahl stellt. Biden und der ehemalige republikanische Präsident Donald Trump (77) haben einander vor einer wahrscheinlichen Stichwahl am 5. November des geistigen Verfalls bezichtigt.

Zwei Jahre nach der vollständigen Freigabe von Cannabis schärft Thailand nun wieder nach: Bis Jahresende soll der Freizeitkonsum verboten werden, wie der thailändische Gesundheitsminister Cholnan Srikaew in einem Interview mit Reuters ankündigte.

Die Verwendung zu medizinischen Zwecken soll aber erlaubt bleiben. „Ohne ein Gesetz zur Regulierung von Cannabis wird es missbraucht werden“, sagte Cholnan.

„Die missbräuchliche Verwendung von Cannabis hat einen negativen Einfluss auf die thailändischen Kinder. Langfristig könnte das zu anderen Drogen führen“, so Cholnan. Thailand hatte 2018 als erstes Land in Südostasien den medizinischen Gebrauch von Cannabis und 2022 den Freizeitgebrauch freigegeben.

Seitdem ist dort eine Branche mit Zehntausenden Cannabisgeschäften entstanden, die Schätzungen zufolge bis zum nächsten Jahr eine Bewertung von bis zu 1,2 Milliarden Dollar haben soll. Cannabisgeschäfte, die illegal arbeiten, dürften nicht mehr weitergeführt werden, und der Eigenanbau von Cannabis werde ebenfalls unterbunden, sagte Cholnan, der die Zahl der legal registrierten Geschäfte auf 20.000 bezifferte.

„Nach dem neuen Gesetz wird Cannabis eine kontrollierte Pflanze sein, sodass der Anbau einer Genehmigung bedarf.“ Der Gesetzesentwurf soll im kommenden Monat dem Kabinett zur Genehmigung vorgelegt werden, bevor er dem Parlament zur Verabschiedung vor Jahresende zugeleitet wird.

Ukraine-Krieg

Knapp zwei Wochen nach der russischen Eroberung des ostukrainischen Awdijiwka hat die ukrainische Armee Probleme, die Front westlich der Ruinenstadt zu stabilisieren.

Harte Kämpfe fänden an dem Frontabschnitt entlang der Linie der Dörfer Tonenke, Orliwka, Semeniwka und Berdytschi statt, teilte der ukrainische Oberbefehlshaber Olexandr Syrskyj heute auf Telegram mit.

Der Generaloberst war extra an den Abschnitt im Donezker Gebiet gereist, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Er warf mehreren Kommandeuren Fehleinschätzungen vor. Dadurch seien die ukrainischen Einheiten in Bedrängnis geraten.

Ukraine: Russen aus Orliwka verdrängt

Aus Orliwka konnten Syrskyj zufolge russische Einheiten wieder verdrängt werden. Zudem seien neue Reserven und zusätzliche Munition zugeteilt worden, um „die Situation dort zu verbessern“. Tags zuvor hatten Moskauer Militärbeobachter über einen Vorstoß der russischen Truppen nach Orliwka, aber auch nach Tonenke und Berdytschi berichtet.

Der ukrainische Generalstab bestätigte vorherige Berichte russischer Militärblogger über einen weiteren Schlag gegen eine russische Einheit mittels Raketenwerfersystemen. Bei Oleniwka im Donezker Gebiet seien 19 russische Soldaten getötet und zwölf verletzt worden. Zudem schossen die ukrainischen Luftstreitkräfte nach eigenen Angaben zwei weitere russische Kampfflugzeuge des Typs Suchoi Su-34 ab.

Damit wären seit dem Fall von Awdijiwka bereits ein Dutzend Flugzeuge, darunter ein Aufklärungsflugzeug der russischen Armee, abgeschossen worden. Unabhängige Bestätigungen für alle Abschüsse lagen nicht vor.

Kiew räumt Rückschlag ein

Kiew musste darüber hinaus einen weiteren militärischen Rückschlag einräumen. Die ukrainischen Sondereinsatzkräfte bestätigten, dass sie an einem ungenannten Einsatzort schwere Verluste erlitten haben.

Es sei dabei um die Deckung eines Rückzugs bei einem Spezialeinsatz gegangen. Russischen Berichten zufolge scheiterte ein ukrainischer Landungsversuch mit fünf Motorbooten bei der Tendra-Landzunge im südukrainischen Gebiet Cherson.

Inland

Die Zahl der Pflegegeldbezieherinnen und -bezieher ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Laut Statistik Austria nahmen 2023 durchschnittlich 476.228 diese Leistung in Anspruch, das sind 1,6 Prozent mehr als im Jahr davor. Gleichzeitig stiegen auch die Ausgaben für das Pflegegeld um 9,3 Prozent auf insgesamt 3,06 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Höhe betrug im vergangenen Jahr 535 Euro, was 7,6 Prozent mehr als 2023 bedeutet.

In den meisten der sieben Stufen ist die Anzahl der Bezieherinnen und Bezieher gestiegen. Weniger Ansprüche gab es lediglich in der zweiten Stufe mit 99.104 Personen (2022: 100.179) und in der höchsten mit 8.758 Personen (2022: 8.982). Insgesamt schmilzt die Zahl der Ansprüche mit der Höhe ab, die meisten Bezieherinnen und Bezieher von Pflegegeld gab es mit 133.748 Personen in der niedrigsten Stufe eins.

OÖ: Zahl der Pflegekräfte in Ausbildung steigt wieder

Erstmals seit sieben Jahren steigt die Zahl der Pflegekräfte, die sich in Oberösterreich in Ausbildung befinden, konkret um 171. Im Sozialressort des Landes führt man das auf eine Fachkräftestrategie des Landes zurück.

Mehr dazu in ooe.ORF.at

Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat während seiner Zeit als Vizekanzler und Beamtenminister 2019 offenbar ein österreichisch-russisches Beamtentreffen geplant.

Aus einem Chatverlauf zwischen ihm und dem Generalsekretär seines Ministeriums, der der APA vorliegt, geht hervor, dass es aus Russland den Wunsch nach einem solchen Gedankenaustausch gab. Ein Termin sei zumindest geplant gewesen. Laut FPÖ gab es während ihrer Zeit in der Regierung nur übliche Beziehungen zu Russland. Kritik kam von den Grünen und NEOS.

Die grüne Fraktionsführerin im von der ÖVP initiierten U-Ausschuss zum „rot-blauen Machtmissbrauch“, Meri Disoski, schrieb auf X (Twitter), „alle Akten aus der Regierungsära Kurz-Strache-Kickl mit ‚Russland-und FPÖ-Bezug in den Untersuchungsausschuss holen‘“ zu wollen. Entsprechende Beweisanträge seien bereits angenommen worden.

Grüne: Kickl in Erklärungsnot

Die neuen Informationen würden FPÖ-Chef Herbert Kickl in „Erklärungsnot“ bringen, meinte sie: „Was wusste er von all dem? Bleibt er bei Aussage, der Vertrag habe keinerlei Auswirkungen gehabt? Weigert er sich weiterhin, den Vertrag offenzulegen?“

Wenig überrascht davon zeigte sich NEOS, schließlich stehe „FPÖ für Freunde Putins Österreich“, sagte NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos. Zudem verwies er auf den Freundschaftsvertrag mit der Partei Putins, den der nunmehrige freiheitliche Spitzenkandidat Harald Vilimsky mitunterzeichnet habe. Auch der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer und Kickl seien „betroffen“ und könnten sich nicht aus der Verantwortung nehmen.

„Wird vorbereitet“

Die Chats stammen aus Aktenverlangen für den U-Ausschuss. „Russland“ ersuche um Gedankenaustausch mit jungen Beamten in Österreich, schrieb Strache im April 2019, „über die Verwaltungsakademie muss hier ja etwas möglich sein.“ Der einstige Generalsekretär im Vizekanzleramt, Roland Weinert, antwortete daraufhin, einen Anruf getätigt zu haben, und schrieb: „Wird vorbereitet. Wir werden uns treffen.“

Die FPÖ hatte am 19. Dezember 2016 einen „Freundschaftsvertrag“ mit Wladimir Putins Partei Geeintes Russland unterschrieben. Dieser wurde nach Angaben der Freiheitlichen mittlerweile aufgekündigt.

Kein FPÖ-Kommentar zu Chats

Die Chats wollte die FPÖ nicht kommentieren. Während die Partei in der Bundesregierung war, habe es zwischen ihr und Russland jedenfalls nur „die üblichen Beziehungen im Rahmen der Regierung“ gegeben, wie es auf APA-Anfrage seitens der Freiheitlichen hieß. So sei etwa der Vertrag zwischen der OMV und Gasprom im Beisein Putins und des damaligen Bundeskanzlers Sebastian Kurz (ÖVP) verlängert worden.

Im Jahr 2019 galten bereits die infolge der Krim-Annexion 2014 verhängten Sanktionen der EU gegen Moskau. Die Beziehungen zwischen Österreich und Russland galten dennoch als ausgesprochen gut, wie auch mehrere hochrangige bilaterale Treffen zeigen.

Die Grünen stellen ihre Kommunikation für die anstehenden Wahlen neu auf. Katharina Hinterkörner übernimmt die Funktion der Sprecherin für die Bundespartei und für Parteichef Werner Kogler. Sprecher von EU-Spitzenkandidatin Lena Schilling ist ab sofort Andreas Strobl.

Geleitet wird das Kommunikationsteam wie bisher von Theresa Vonach. Sie hat diese Funktion im August des Vorjahres übernommen.

Katharina Hinterkörner wechselte im Oktober in das Kommunikationsteam des Bundesbüros der Grünen. Davor war sie in der Pressearbeit im Kabinett des Vizekanzlers tätig. Neu in diesem Team ist Strobl. Er kommt aus dem Klimaschutzministerium von Leonore Gewessler, wo er bisher die Kommunikation leitete.

EU

Vor der EU-Wahl bringen sich auch die Kleinparteien in Stellung. In Wien präsentierte sich heute das EU-Austrittsbündnis Öxit und kündigte an, Unterstützungserklärungen für einen Antritt sammeln zu wollen.

„Die EU ist das undemokratischste Konstrukt der westlichen Welt“, erklärte der Sprecher und Spitzenkandidat des Bündnisses, Christian Ebner, bei einer Pressekonferenz.

Zu dem Bündnis „Öxit – EU-Austritt für Österreich“ haben sich Ebners Freisinnige mit anderen Kleinstparteien und Initiativen zusammengeschlossen, darunter die Christlichen Partei Österreichs (CPÖ) und die Partei für Österreich.

Erklärtes Ziel des Bündnisses ist ein Öxit, also der Austritt Österreichs aus der Europäischen Union. Dieser soll über eine Volksabstimmung erreicht werden. Der Ausstieg solle „schneller und besser“ erfolgen als jener Großbritanniens, erklärte Ebner. Anschließend solle ein Freihandelsvertrag mit der EU verhandelt werden und ein Beitritt zur EFTA erfolgen.

Auch CoV-Aktivistin will antreten

Warum die EU-Gegner nun ins viel kritisierte Europaparlament einziehen wollen, begründete Ebner mit dem Vorbild Großbritannien. Die EU-Wahl sieht das Bündnis zudem als „Sprungbrett für die Nationalratswahl“.

Ursprünglich wollte sich das EU-Austrittsbündnis bereits im Jänner präsentieren, allerdings kam dem Bündnis mit der EU-Austrittspartei von Robert Marschall kurzfristig ein Partner abhanden.

In Graz stellte sich unterdessen eine Liste der CoV-Maßnahmengegnerin Maria Hubmer-Mogg vor. Die als Aktivistin gegen die Corona-Maßnahmen bekannt gewordene Grazer Medizinerin Hubmer-Mogg will mit der Liste DNA (Demokratisch, Neutral, Authentisch) kandidieren. Gefordert wird unter anderem eine unabhängige Untersuchung der Corona-Politik, eine Ablehnung des geplanten Pandemievertrag der WHO sowie ein Ende der Russland-Sanktionen.

Mehr dazu in steiermark.ORF.at

Wirtschaft

Die Wirtschaftsleistung ist wie von Wirtschaftsforschungsinstituten prognostiziert im Jahr 2023 zurückgegangen. Laut den Berechnungen der Statistik Austria sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) real im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent, hieß es heute in einer Aussendung.

Das Minus sei vor allem auf die negative Entwicklung der Warenproduktion sowie des Handels und des Verkehrs zurückzuführen. Das WIFO war von einem Minus von 0,8 Prozent ausgegangen, das IHS von 0,7 Prozent.

Nach einem Rückgang der Wirtschaftsleistung im zweiten und dritten Quartal stagnierte die heimische Wirtschaft zu Jahresende 2023. Im vierten Quartal sei das BIP im Vergleich zum Vorquartal nicht weiter gesunken, liege aber noch immer 1,7 Prozent unter dem vierten Quartal 2022, so Tobias Thomas, Generaldirektor der Statistik Austria.

Hauptverantwortlich für das Minus im Jahresvergleich waren Rückgänge in den Bereichen Waren (minus 2,7 Prozent), Handel (minus 5,8 Prozent) und Verkehr (minus 6,1 Prozent). Der Bau verzeichnete ein Minus von 1,1 Prozent. Das Bildungs- und Gesundheitswesen und die öffentliche Verwaltung konnten hingegen gegenüber 2022 um 1,6 Prozent zulegen.

US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey hat mit ihrer Ankündigung, den WeightWatchers-Verwaltungsrat zu verlassen, die Anleger vergrault.

Die Aktien des Diätkonzerns brachen heute im vorbörslichen US-Geschäft um etwa 24 Prozent ein, so stark wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren. Mit 2,90 Dollar waren sie so billig wie noch nie.

Gestern Abend hatte WeightWatchers mitgeteilt, dass die Medienikone, die seit 2015 Mitglied des Vorstands ist, bei der Jahreshauptversammlung 2024 nicht zur Wiederwahl antreten wird.

Winfrey hatte öffentlich bekanntgegeben, verschreibungspflichtige Medikamente zu nehmen, um ihr Gewicht zu kontrollieren. Derzeit gibt es in den USA zwei zugelassene Medikamente zur Behandlung von chronischem Übergewicht: Wegovy von Novo Nordisk und Zepbound von Eli Lilly.

Winfrey werde die Aktien des Unternehmens, die ihr gehören, dem National Museum of African American History and Culture (NMAAHC) spenden, teilte WeightWatchers weiter mit. Reuters-Daten zufolge besaß sie zum 1. Jänner 1,13 Millionen Aktien.

Kultur

Mehr als 30 Jahre nach dem dritten und bisher letzten Teil der „Nackte Kanone“-Reihe soll nächstes Jahr eine Neuauflage in die Kinos kommen. Das Filmstudio Paramount Pictures kündigte den Film mit Liam Neeson in der Hauptrolle gestern (Ortszeit) für Juli 2025 an, wie US-Medien berichten.

Schauspieler Liam Neeson
IMAGO/PA Images/Matt Crossick

Der gebürtige Nordire Neeson übernimmt die Paraderolle des schusseligen Polizisten Frank Drebin, der durch den 2010 gestorbenen Leslie Nielsen berühmt wurde. Für Regie und Drehbuch ist der frühere „Saturday Night Live“-Autor Akiva Schaffer zuständig. „Family Guy“-Schöpfer Seth MacFarlane ist als Produzent mit an Bord.

Die drei Filme „Die nackte Kanone“, „Die nackte Kanone 2 1/2“ und „Die nackte Kanone 33 1/3“ waren von 1988 bis 1994 erschienen. Neben Nielsen spielten Priscilla Presley und der ehemalige American-Football-Spieler OJ Simpson darin mit.

Der US-Komiker und Schauspieler Richard Lewis, der an der Seite von „Seinfeld“-Produzent Larry David in der Sitcom „Lass es, Larry!“ („Curb Your Enthusiasm“) mitgespielt hat, ist tot.

Er sei nach einem Herzinfarkt friedlich in seinem Haus in Los Angeles gestorben, teilte sein Sprecher Jeff Abraham gestern (Ortszeit) mit. Lewis wurde 76 Jahre alt. Er hatte vergangenes Jahr mitgeteilt, dass er an Parkinson erkrankt ist.

Schauspieler Richard Lewis
Reuters/Phil Mccarten

Lewis schaffte den Durchbruch in den Vereinigten Staaten in den 80er Jahren als Stand-up-Comedian mit bissigem und schwarzem Humor. Einem breiteren Publikum wurde er durch seine Rolle in „Robin Hood – Helden in Strumpfhosen“ von Mel Brooks Anfang der 90er bekannt, wo er Prinz John spielte. Auch hatte er immer wieder Gastauftritte in der Erfolgsserie „Lass es, Larry!“

Hollywood-Stars bekunden Trauer

Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen zollten dem verstorbenen Komiker ihre Anerkennung. Oscar-Preisträgerin Jamie Lee Curtis beschrieb ihn als wunderbaren Schauspieler und als „unglaublich lustig“. Sie sei ihm ewig dafür dankbar, dass er ihr dabei geholfen habe, ihre Suchtprobleme zu überwinden.

Sie erinnerte an ihre gemeinsame Sitcom „Alles außer Liebe“ (1989–1992), in der sie ein Liebespaar spielten. Auch Stars wie Bette Midler, Steve Martin, Albert Brooks und Ben Stiller bekundeten ihre Trauer und lobten sein Talent.