Ukraine-Krieg

US-Präsident Joe Biden sieht die Gefahr einer atomaren Konfrontation mit katastrophalen Folgen nach Drohungen aus dem Kreml so groß wie seit 60 Jahren nicht mehr. Die Welt sei seit der Kuba-Krise im Jahr 1962 nicht vor der Aussicht auf ein „Armageddon“ gestanden, sagte Biden gestern laut mitreisenden Journalisten und Journalistinnen bei einem Auftritt in New York.

Er kenne den russischen Präsidenten Wladimir Putin ziemlich gut, sagte Biden. Und der Kreml-Chef scherze nicht, wenn er über den potenziellen Einsatz taktischer Atomwaffen sowie Chemie- und Biowaffen spreche, da das russische Militär in den Kampfhandlungen in der Ukraine schwächle.

Er glaube zugleich nicht, dass es möglich wäre, einfach taktische Atomwaffen einzusetzen, ohne dass das zu einem „Armageddon“ führen würde, sagte der US-Präsident.

USA warnten Russland

Russland hatte zuletzt vier besetzte ukrainische Gebiete völkerrechtswidrig annektiert, und Putin kündigte an, man werde sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen. Die USA warnten die russische Führung, ein Einsatz taktischer Atomwaffen werde schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.

Zugleich wollte sich das Weiße Haus nicht öffentlich dazu äußern, wie diese Konsequenzen aussehen könnten. Auch hieß es von der US-Regierung, man habe bisher keine konkreten Schritte Russlands zum Einsatz von Atomwaffen gesehen.

Die Kuba-Krise war eine dramatische Zuspitzung des Kalten Krieges im Oktober 1962, nachdem die Sowjetunion Mittelstreckenraketen auf der Insel stationiert hatte. Die beiden Supermächte waren in dem rund zweiwöchigen Konflikt einem Atomkrieg nahe gekommen, räumten die Gefahr jedoch mit Verhandlungen aus.

Die NATO muss nach Ansicht des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Möglichkeit eines russischen Atomwaffeneinsatzes verhindern – notfalls mit Präventivschlägen. Selenskyj betonte bei einem Auftritt vor dem Lowy Institut im australischen Sydney gestern die Bedeutung von Präventivmaßnahmen. Der Kreml kritisierte die Äußerungen Selenskyj scharf und warf ihm vor, „zum Beginn des Dritten Weltkriegs“ aufzurufen.

Die NATO „muss die Möglichkeit eines Atomwaffeneinsatzes durch Russland ausschließen. Wichtig ist aber – ich wende mich wie vor dem 24. Februar deshalb an die Weltgemeinschaft –, dass es Präventivschläge sind, damit sie wissen, was ihnen blüht, wenn sie sie anwenden.“ Er betonte: „Nicht umgekehrt: Auf Schläge von Russland warten, um dann zu sagen: ‚Ach du kommst mir so, dann bekommst du jetzt von uns‘.“

Die Äußerungen sorgten auf russischer Seite für Aufregung. Ein Selenskyj-Sprecher erklärte umgehend, Selenskyjs Forderung sei falsch verstanden worden. Der ukrainische Präsident habe lediglich gesagt, vor dem 24. Februar – dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine – wären Präventivmaßnahmen nötig gewesen, um den Krieg zu verhindern.

Selenskyj lehnt Gebietsabtretungen ab

In seiner Rede lehnte der ukrainische Präsident Gebietsabtretungen an Russland ab, um Kreml-Chef Wladimir Putin zu beschwichtigen und einen Frieden zu erzielen. Der Aggressor dürfe für das Losschlagen des Kriegs nicht belohnt, sondern müsse besiegt werden, forderte Selenskyj. Der 44-Jährige erklärte dabei zugleich, dass Putin einen Atomschlag gegen die Ukraine nicht überleben werde.

Wenige Wochen nach der von Russlands Präsident Wladimir Putin angeordneten Teilmobilmachung sind zwei Russen mit einem kleinen Boot über das Meer nach Alaska geflohen.

Sie hätten Asyl in den Vereinigten Staaten beantragt, erklärten zwei Senatoren des US-Bundesstaates gestern. Die beiden russischen Staatsbürger waren auf der Sankt-Lorenz-Insel im Westen Alaskas angekommen, die etwa 65 Kilometer von der russischen Küste entfernt liegt.

Ein Sprecher des US-Heimatschutzministeriums teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass die Fälle der beiden Russen „gemäß den geltenden US-Einwanderungsgesetzen geprüft“ würden. Der Vorfall zeige, dass „das russische Volk Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht mitmachen will“, sagte der Senator Dan Sullivan.

Putin hatte am 21. September eine Teilmobilmachung von 300.000 Personen zur Verstärkung der russischen Truppen in der Ukraine angeordnet. Das hatte unter anderem zu einem Ansturm auf Tickets für Auslandsflüge geführt, da Männer im wehrfähigen Alter das Land verlassen wollten.

Zwei Tage nach seinem Rücktritt ist gegen den Ex-Chef der ukrainischen Notenbank, Kyrylo Schewtschenko, ein Verfahren wegen Unterschlagung von Geldern eingeleitet worden.

In seiner Zeit als Leiter der staatlichen Ukrhasbank sollen zwischen 2014 und 2019 umgerechnet rund 5,2 Mio. Euro gestohlen worden sein, teilte die Staatsanwaltschaft gestern mit. Vier andere leitende Mitarbeiter der Bank werden ebenfalls verdächtigt. Schewtschenko drohen bis zu zwölf Jahre Gefängnis.

Der 49-Jährige hatte die Ukrhasbank von 2014 bis zu seiner Ernennung zum Notenbankchef im Juli 2020 geleitet. Bei der Notenbank hatte Schewtschenko am Dienstag seinen Rücktritt aus „gesundheitlichen Gründen“ eingereicht. Gestern bestätigte das Parlament die Entlassung. In ukrainischen Medien war über einen Konflikt zwischen Präsidentenbüro und Schewtschenko über die Finanzierung des kriegsbedingten Staatsdefizits spekuliert worden.

Ausland

Nach der Massenpanik in einem indonesischen Fußballstadion mit 131 Toten sind sechs Menschen von der Justiz der fahrlässigen Tötung beschuldigt worden. Es handle sich um drei Polizeibeamte und drei für die Sicherheit des Spiels Verantwortliche, darunter der Leiter des Organisationskomitees des Clubs Arema FC, wie der indonesische Polizeichef Sigit Prabowo gestern mitteilte.

Zwei der beschuldigten Polizisten hätten die Anweisung gegeben, in dem Stadion von Malang im Osten der Insel Java Tränengas einzusetzen, sagte der Polizeichef. Der dritte Polizist habe von den Sicherheitsvorschriften des Weltfußballverbands (FIFA) gewusst, die den Einsatz von Tränengas am Spielfeldrand verbieten, diesen Einsatz jedoch nicht verhindert. Den Beschuldigten drohen Haftstrafen von bis zu fünf Jahren.

Tränengas, Schlagstöcke und Fußtritte gegen Fans

Zu der Massenpanik war es gekommen, als Anhänger des örtlichen Vereins nach einer Niederlage gegen den Erzrivalen Persebaya Surabaya auf das Spielfeld gestürmt waren. Als die Polizei Tränengas einsetzte, brach die allgemeine Panik aus. Überlebenden zufolge gingen die Beamten auch mit Schlagstöcken und Fußtritten gegen Fans vor.

Nach Behördenangaben waren zudem 4.000 Tickets mehr verkauft worden als zulässig. Auch sollen einige Ausgänge des Stadions Zeugen zufolge verschlossen gewesen sein. Während sich manche Zuschauer über Zäune kletternd in Sicherheit bringen konnten, wurden Schwächere zu Tode gequetscht.

US-Ermittler haben einem Zeitungsbericht zufolge nach eigenen Angaben Beweise für Steuervergehen des Sohns von US-Präsident Joe Biden, Hunter, gefunden. Ein Staatsanwalt müsse nun entscheiden, ob es zu einer Anklage komme, berichtete die „Washington Post“ gestern. So hätten die Ermittler nach eigenen Angaben auch Hinweise darauf gefunden, dass Hunter Biden in Zusammenhang mit dem Kauf einer Waffe 2018 falsche Angaben gemacht habe.

Der 52-jährige Hunter Biden hatte im Dezember 2020 erklärt, er sei darüber informiert worden, dass gegen ihn Ermittlungen wegen „Steuerangelegenheiten“ liefen. Er habe sich nichts vorzuwerfen, betonte der Anwalt und Lobbyist. Die Ermittlungen werden von Bundesanwälten im Bundesstaat Delaware geleitet, wo die Familie Biden lebt.

Trump sorgte mit Vorwürfen für Wirbel

Im Präsidentschaftswahlkampf hatte Joe Bidens Vorgänger Donald Trump mit vermeintlichen Enthüllungen über Geschäftsaktivitäten von Hunter Biden in der Ukraine und in China für Wirbel gesorgt.

Im Fokus stand dabei Hunter Bidens früheres hoch dotiertes Engagement beim ukrainischen Gasunternehmen Burisma. Sein Einstieg in den Verwaltungsrat des Konzerns im Jahr 2014 war umstritten, weil sein Vater damals Vizepräsident unter Präsident Barack Obama und dabei für die Ukraine-Politik der USA zuständig war.

US-Ermittlerinnen und -Ermittler zweifeln laut Medienberichten daran, dass Ex-Präsident Donald Trump alle bei ihm gelagerten Regierungsdokumente zurückgegeben hat. Das Justizministerium habe Trumps Anwälte in den vergangenen Wochen über die Einschätzung informiert, berichteten die „New York Times“, der Finanzdienst Bloomberg und der Nachrichtensender CNN in der Nacht auf heute.

Sie hätten die Trump-Seite darauf hingewiesen, dass alle Papiere der Regierung übergeben werden müssten, hieß es dabei unter Berufung auf informierte Personen. Anfang August hatte die Bundespolizei FBI Trumps Anwesen im US-Bundesstaat Florida durchsucht. Das FBI beschlagnahmte diverse Verschlusssachen, einige mit höchster Geheimhaltungsstufe.

Dieses Material hätte dem Gesetz nach eigentlich an das Nationalarchiv gegeben werden müssen. Dadurch, dass er die Unterlagen nach seinem Ausscheiden aus dem Amt in seinem Privathaus aufbewahrte, könnte Trump sich strafbar gemacht haben.

Weitere Razzia möglich

Bei der Durchsuchung wurden auch einige Dutzend leere Ordner mit Geheimvermerk gefunden. Das warf die Frage auf, was mit den darin ursprünglich enthaltenen Papieren passierte. Den neuen Medienberichten zufolge blieb zunächst unklar, wie die weitere Vorgehensweise der Regierung nun ausfallen könnte. Eine Option sei eine weitere Durchsuchung, hieß es etwa bei Bloomberg.

Die Trump-Seite und die Regierung streiten um die Durchsuchungsaktion vom August und die dabei beschlagnahmten Dokumente bereits vor Gericht. Eine Richterin in Florida setzte auf Antrag von Trumps Anwälten einen Sonderprüfer ein. Das Justizministerium sieht dadurch die Ermittlungen verlangsamt und reichte Widerspruch gegen die Berufung des Sonderprüfers ein.

Ein Berufungsgericht erlaubte den Behörden bereits, rund 100 beschlagnahmte Dokumente mit Geheimvermerk weiter für die Ermittlungen auszuwerten. Trumps Seite zog am Dienstag vor das Oberste Gericht der USA, um das zu unterbinden.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat seine jüngsten Drohungen an den Nachbarn und NATO-Partner Griechenland wiederholt. „Welches Land auch immer uns stört, welches Land auch immer uns angreift, unsere Reaktion wird immer sein zu sagen: Wir könnten zweifellos mitten in der Nacht kommen“, sagte der 68-Jährige gestern in Prag.

Dort nahm die Türkei am Gründungsgipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft teil. Darin wollen sich die 27 EU-Staaten mit 17 weiteren europäischen Ländern vernetzen.

Eine ähnliche Warnung hatte Erdogan bereits Anfang September ausgesprochen. Damals bezog er sich auf die angebliche Ausrichtung eines griechischen Luftverteidigungssystems auf türkische Kampfjets.

Vorwurf der Militarisierung griechischer Inseln

Zudem warf er Athen eine Militarisierung griechischer Inseln in der Ostägäis vor. Athen bestritt die Vorwürfe Ankaras und berief sich unter anderem auf sein Recht auf Selbstverteidigung. Die Beziehungen zwischen den beiden NATO-Partnern sind schon seit Langem angespannt.

US-Präsident Joe Biden macht einen Schritt zur Einlösung seines Wahlversprechens, den Besitz von Marihuana in den USA zu entkriminalisieren. Biden wies per Präsidentenerlass das Justiz- und das Gesundheitsministerium an, die Einordnung von Cannabis beschleunigt zu prüfen, wie das Weiße Haus gestern (Ortszeit) mitteilte.

Aktuell werde Marihuana mit Heroin gleichgestellt und gefährlicher als die synthetische Droge Fentanyl eingestuft, betonte Biden. „Das ergibt keinen Sinn“, kritisierte er auf Twitter.

6.500 seit 1992 verurteilt

Der Präsidentenerlass sieht auch eine Begnadigung für alle vor, die in den USA auf Bundesebene wegen des Besitzes von Marihuana verurteilt wurden. Nach Rechnung der Behörden waren es rund 6.500 Personen von 1992 bis 2021, sagten ranghohe Beamte des Weißen Hauses.

Aktuell sei niemand deswegen in Bundesgefängnissen inhaftiert. Biden betonte speziell, dass schwarze US-Amerikaner häufiger wegen Cannabisdelikten verfolgt würden – und Verurteilungen deren Leben dauerhaft beeinträchtigten.

Zugleich räumten die Regierungsbeamten ein, dass es die meisten Verurteilungen wegen Cannabisbesitzes nicht auf Bundesebene, sondern nach Gesetzen der Bundesstaaten gab. Biden rufe deren Behörden ebenfalls zu Begnadigungen auf. Im Großteil der 50 US-Bundesstaaten ist der Gebrauch von Marihuana zu medizinischen Zwecken erlaubt, in rund 20 ist er auch generell entkriminalisiert.

EU

Im Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan will die Europäische Union eine „zivile Mission“ entsenden. Sie soll nach Armenien geschickt werden und bei der Festlegung der Grenzen zu Aserbaidschan helfen, wie es in einer Erklärung nach einem Treffen zwischen dem armenischen Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan, dem aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijew, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und EU-Ratspräsident Charles Michel heute in Prag hieß.

Ziel der Mission sei es, Vertrauen zwischen beiden Ländern aufzubauen. Sie soll im Oktober beginnen und maximal zwei Monate dauern.

Konflikt erneut aufgeflammt

Armenien und Aserbaidschan sind verfeindet. Nach einem ersten Krieg in den 1990er Jahren hatten sich Armenien und Aserbaidschan im Herbst 2020 erneut einen Krieg um die umstrittene Region Bergkarabach geliefert.

Die sechswöchigen Gefechte mit mehr als 6.500 Toten wurden durch ein von Russland vermitteltes Waffenstillstandsabkommen beendet. Dabei musste Armenien große Gebiete aufgeben.

Im vergangenen Monat waren die Kämpfe zwischen beiden Ländern neu aufgeflammt. Mindestens 286 Menschen von beiden Seiten wurden getötet, bevor die USA eine Waffenruhe vermittelten.

Die britische Premierministerin Liz Truss hat beim ersten Treffen der neuen Europäischen Politischen Gemeinschaft in Prag klargestellt, dass sie keine Annäherung an die EU wünscht. „Es geht darum, dass wir mit allen unseren europäischen Partnern zusammenarbeiten, um Putins entsetzlichen Krieg in der Ukraine etwas entgegenzusetzen“, sagte Truss in einem Interview mit britischen Medien gestern am Rande des Treffens in der tschechischen Hauptstadt.

Zudem gehe es darum, bei den Themen Energiekosten, steigende Inflation und Migration zusammenzuarbeiten. Sie stellte aber auch klar: „Es geht nicht darum, näher an Europa zu rücken.“

Vor ihrer Teilnahme am Treffen in Prag hatte Truss ihre Prioritäten deutlich gemacht. „Das darf nicht der G-7 oder der NATO zusetzen, und es darf keine Plauderrunde sein. Ich will konkrete Handlungen auf drei Feldern sehen“, schrieb die Regierungschefin gestern in einem Gastbeitrag in der „Times“.

Inland

Österreich entgehen jährlich zwischen zwölf und 15 Mrd. Euro durch Steuerhinterziehung und unerwünschte Steuergestaltungen. Das sind 6,5 bis 8,5 Prozent aller Steuern und Abgaben im Jahr 2021. Offizielle Zahlen werden dazu keine erhoben, wissenschaftliche Studien geben aber ein ungefähres Bild der Lage. Die AK fordert genau jene öffentlichen Erhebungen, mehr Personal in der Finanzverwaltung sowie ein Maßnahmenpaket gegen Steuerbetrug.

Für Österreich gibt es keine amtlichen Statistiken, aber wissenschaftliche Studien, die eine Annäherung erlauben. Demnach beträgt die „Steuerlücke“, also die Differenz der zu zahlenden Steuern und jenen die tatsächlich geleistet werden zwischen 12 und 15 Mrd. Euro.

Laufende Erhebungen gefordert

Allein in den Bereichen Umsatzsteuer (2,9 Mrd. Euro), Kapitalertragsteuer (0,4), Körperschaftsteuer (1,3) und veranlagter Einkommensteuer (1,2) ergeben Einzelschätzungen eine „Steuerlücke“ von etwa sechs Mrd. Euro.

Um diese Lücke zu verkleinern fordert die Arbeiterkammer laufende amtliche Erhebungen, wie viel Geld dem Staat tatsächlich verloren geht. Dafür brauche es mehr Personal, insbesondere in den Bereichen Betriebsprüfung, Finanzstrafrecht und Steuerfahndung. Ebenso solle eine Expertenkommission eingerichtet werden, die verschiedene Handlungsmöglichkeiten auslotet und dazu ein Maßnahmenpaket erstellt.

Im Fall von Alexander Van der Bellen ist die Sache klar: Der Amtsinhaber will seine Wiederwahl am Sonntag im ersten Wahlgang fixieren. Seine sechs Herausforderer liegen in Umfragen deutlich zurück. Das Antreten im Hofburg-Rennen könnte sich für sie trotzdem rentieren – und von manchen als politisches Sprungbrett genutzt werden.

Mehr dazu in ORF.at/hofburg22

Der frühere Sektionschef und Impfkoordinator Clemens Martin Auer ist im Gesundheitsministerium zurück, berichtete die „Kleine Zeitung“ gestern Abend online. Auer hatte sich 2020 zurückziehen müssen, nachdem der als ÖVP-nah geltende Beamte just vom damaligen Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) wegen vorgeblicher Versäumnisse bei der CoV-Impfstoffbeschaffung attackiert worden war.

Der frühere Sektionschef und Impfkoordinator Clemens Martin Auer
APA/Robert Jaeger

Auer wies damals jede Schuld von sich, später wurde er in den Vorstand des Exekutivrats der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gewählt. Nun ist er im vom Grünen Johannes Rauch geführten Gesundheitsressort zurück.

„Aufgrund seiner langjährigen Expertise wird er maximal bis Ende 2023 als Konsulent zur Verfügung stehen, er wirkt beratend für die Führungskräfte des Ressorts und hat keinerlei Mandate für die Vertretung nach außen“, hieß es dort.

Coronavirus

Die 7-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den abgelaufenen sieben Tagen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner, liegt laut Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) bei 1.013,2 (Stand: gestern, 14.00 Uhr).

Laut AGES wurden 14.877 neu registrierte Coronavirus-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet. 20.794 Menschen verstarben bisher im Zusammenhang mit dem Coronavirus. 2.016 infizierte Personen werden derzeit in einem Spital behandelt, davon 100 auf Intensivstationen. Eine Unterscheidung in Haupt- und Nebendiagnose ist mit dieser Datenquelle bundesweit nicht möglich.

Im Berichtsschema der AGES werden die Daten nicht zum Meldezeitpunkt dargestellt, sondern zum Diagnose- bzw. Sterbedatum. In der Darstellung in ORF.at wird auch täglich transparent gemacht, welchen Tagen die neu gemeldeten Fälle zugeordnet werden.

Karten, Grafiken und Informationen zu aktuellen Fällen und zum Epidemieverlauf in ORF.at/corona/daten

Erklärung zur Zählweise und weiteren Fragen in ORF.at/corona

Wirtschaft

Teslas um Jahre verzögerter Elektrosattelschlepper ist laut Firmenchef Elon Musk nun in die Produktion gegangen. Am 1. Dezember sollen erste Fahrzeuge an den Getränke- und Lebensmittelriesen Pepsi ausgeliefert werden, wie Musk in der Nacht bei Twitter ankündigte. Stückzahlen wurden zunächst nicht bekannt. Es handele sich dabei um die Version mit rund 800 Kilometern Reichweite, schrieb er.

Der Sattelschlepper Tesla Semi wurde von Musk Ende 2017 vorgestellt und die Produktion damals für 2019 in Aussicht gestellt. Danach zog es Tesla allerdings vor, die vorhandenen Kapazitäten in der Batterie-Produktion für Personenwagen wie Model 3 und Model Y zu verwenden.

Musk hatte im August erste Auslieferungen bis Jahresende angekündigt. Nach seinen früheren Äußerungen wurde die Produktion für das kommende Jahr erwartet.

Tesla verspricht mit dem Semi geringere Kosten als beim Betrieb herkömmlicher Diesel-Lastwagen, unter anderem durch günstigen Strom an seinen speziellen Schnellladestationen in den USA sowie eine einfachere Wartung. Unter den Interessenten sind Logistik-Dienste wie Fedex, DHL und UPS sowie der Supermarkt-Riese Walmart. Es soll auch eine Ausführung mit einer Reichweite von rund 480 Kilometern geben.

Adidas stellt einem Bericht zufolge seine Kooperation mit dem US-Rapper Kanye West infrage. „Nach wiederholten Versuchen, die Situation privat zu bereinigen, haben wir uns entschlossen, die Partnerschaft auf den Prüfstand zu stellen“, zitiert der Sender CNBC den Sportartikelkonzern.

Adidas Yeezy-Turnschuhe
imago images/ZUMA Wire/Paco Freire

West hatte adidas vorgeworfen, das Design der von ihm entworfenen Yeezy-Schuhe kopiert zu haben. Adidas und West kooperieren bei Schuhen und Kleidung von Wests Yeezy-Modelinie.

IT

Im Streit über einen bevorstehenden Gerichtstermin zur geplanten Twitter-Übernahme durch Elon Musk hat sich der Tesla-Chef gegen den Kurznachrichtendienst durchgesetzt. Die zuständige Richterin im US-Bundesstaat Delaware ordnete an, das Verfahren bis zum 28. Oktober auszusetzen, wie gestern aus Gerichtsunterlagen hervorging. Das solle genug Zeit sein, um die Übernahme abzuschließen.

Musk hatte genau diesen Schritt beantragt und erklärt, die Banken arbeiteten gemeinschaftlich daran, die Finanzierung des Deals zu sichern. Twitter hatte dagegen das Gericht aufgefordert, das Verfahren wie geplant am 17. Oktober zu eröffnen. Musks Vorschlag lade zu „weiterem Unfug und Verzögerungen“ ein.

Der Analyst Dan Ives von Wedbush hatte vor der Entscheidung der Richterin erklärt, es wäre untertrieben zu sagen, dass die Gespräche zwischen Musks Vertretern und Twitter schlecht liefen. „Es gibt aus offensichtlichen Gründen viel Misstrauen“, sagte er.

Sport

Kein Erfolgserlebnis, sondern eine heftige Niederlage hat das Gastspiel der Wiener Austria in der dritten Runde der UEFA Europa Conference League bei Villarreal gebracht. Das Team von Trainer Manfred Schmid musste sich gestern vor 10.000 Zuschauern im Estadio Ciutat de Valencia deutlich mit 0:5 (0:2) geschlagen geben. In der Tabelle der Gruppe C ist die Austria mit nur einem Zähler Letzter, Villarreal hält mit neun beim Punktemaximum.

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Mit einem Doppel der San Jose Sharks gegen die Nashville Predators erfolgt heute und morgen (jeweils 20.00 Uhr) in Prag der Auftakt in die neue Saison der National Hockey League (NHL). Erstmals seit 2019 gastiert die Liga wieder in Europa, ehe es nächste Woche auch in Nordamerika losgeht. Marco Rossi, der einzige Österreicher in der NHL, startet mit den Minnesota Wild am 13. Oktober gegen die New York Rangers.

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Chronik

Nach dem Massaker in einer thailändischen Kindertagesstätte haben König Maha Vajiralongkorn und Königin Suthida einen Besuch in der Provinz im Nordosten des Landes angekündigt. Das Königspaar wird Berichten zufolge heute Abend (Ortszeit) auf dem Flughafen Udon Thani landen und von dort in die Provinz Nong Bua Lamphu fahren, wo ein Ex-Polizist am Donnerstag 37 Menschen getötet hat. Unter den Opfern sind mehr als 20 Kinder.

Vorbereitungen für Besuch von thailändischen König nach Attentat in Kindergarten
APA/AFP/Manan Vatsyayana

Fast ein Dutzend Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Monarch werde auch Krankenhäuser besuchen, in denen Betroffene behandelt werden, schrieb die Zeitung „Nation Thailand“. Bereits gestern hatte der Regent einen Vertreter entsandt. Rama X., wie der König mit offiziellem Namen heißt, kündigte umgehend Hilfen für alle betroffenen Familien an.

Die kolossalen Steinstatuen der Osterinsel sind bei einem Waldbrand schwer beschädigt worden. Das teilten die Behörden nun mit. Berichten zufolge fegte das Feuer durch den Nationalpark Rapa Nui, 3.500 Kilometer vor der Westküste Chiles, und verursachte „irreparable“ Schäden an der archäologischen Stätte. Der Brand auf der Insel wütete seit Montag.

Beschädigte Moai-Statuen nach Brand
APA/AFP/Rapanui Municipality

Das Gebiet um den Vulkan Rano Raraku war Berichten zufolge am stärksten von den Flammen betroffen. Im Nationalpark befinden sich rund 1.000 Steinstatuen. Es wird angenommen, dass sie zwischen 1400 und 1650 von den Ureinwohnern der Insel geschnitzt wurden.

Die Osterinsel gehört seit 1992 zum Weltkulturerbe der UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). Ihr Name soll daher stammen, dass europäische Seefahrer sie erstmals Ostern 1722 erwähnten. Chile gliederte das Eiland 1888 in sein Staatsgebiet ein.

Bei einer Messerattacke auf der bekannten Hotelmeile in Las Vegas sind zwei Menschen getötet worden. Sechs weitere wurden verletzt, drei davon schwer, sagte ein Sprecher der Polizei von Las Vegas gestern. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden. Als wahrscheinliche Waffe sei am Tatort ein großes Küchenmesser sichergestellt worden.

Zum möglichen Motiv äußerte sich der Polizeisprecher nicht. davor war von einem Toten und fünf Verletzten die Rede gewesen. Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge im nördlichen Teil des Las Vegas Boulevard in der Nähe der Hotels Encore und Wynne sowie des Einkaufscenters Fashion Show.

Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen in einem Gefängnis in Ecuador sind mindestens 13 Häftlinge ums Leben gekommen. Mehrere Menschen seien bei den Kämpfen in der Haftanstalt in Guayaquil verletzt worden, teilte die Gefängnisverwaltung gestern mit. Der Hintergrund für die Ausschreitungen war zunächst unklar. Medienberichten zufolge sitzen in dem Gefängnis Mitglieder verfeindeter Banden gemeinsam ein.

Polizisten während eines Gefängnisaufstands in  Guayaquil (Ecuador)
APA/AFP/SNAI

Um die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen, rückten mehr als 900 Soldaten und Polizisten in die Haftanstalt ein. In Ecuadors Gefängnissen kommt es immer wieder zu Gefangenenmeutereien und Kämpfen zwischen verfeindeten Banden.

Erst Anfang der Woche waren bei Auseinandersetzungen in einem anderen Gefängnis 16 Menschen getötet und 43 weitere verletzt worden. Seit Beginn vergangenen Jahres wurden laut einem Bericht der Zeitung „El Universo“ bei Kämpfen in Gefängnissen in dem südamerikanischen Land 386 Menschen getötet.

Science

Eine Kosmonautin, eine Astronautin und zwei Astronauten haben die Internationale Raumstation ISS erreicht. Nach einer rund 30-stündigen Reise kam die Crew in der Nacht an der ISS an, nachdem die Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX am Mittwoch von der Startrampe am Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben war. „Wir freuen uns auf die Arbeit“, sagte die US-Astronautin Nicole Mann.

Neben Mann besteht die Crew aus dem US-Astronauten Josh Cassada, der russischen Kosmonautin Anna Kikina und dem Japaner Koichi Wakata. Die Crew wird etwa fünf Monate auf der Station in rund 400 Kilometern Höhe verbringen.

Der gemeinsame Flug der USA und Russland hatte inmitten des Krieges in der Ukraine einen besonderen Symbolwert. Die Raumfahrt ist einer der wenigen Bereiche, in denen Washington und Moskau trotz des Kriegs in der Ukraine weiter kooperieren.

Gesundheit

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Im Brustkrebs-Monat Oktober soll in der Steiermark an die regelmäßige Vorsorge erinnert werden – auch mit Werbung auf Grazer Straßenbahnen.

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40 Jahre Frauenselbsthilfegruppe in Vorarlberg

Auch in Vorarlberg ist das Thema Brustkrebs präsent. Das war allerdings nicht immer so, weshalb Christl Zimmermann die „Frauenselbsthilfegruppe nach Brustkrebs“ gründete, die dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiert.

Mehr dazu in vorarlberg.ORF.at

Kultur

Hollywoodstar Jared Leto (50) wird in einem geplanten Biopic den 2019 gestorbenen Modedesigner Karl Lagerfeld spielen. „Karl war schon immer eine Inspiration für mich“, schrieb der Oscar-Preisträger („Dallas Buyers Club“) gestern auf Instagram und Twitter.

Er sei ein „wahrer Universalgelehrter, ein Künstler, ein Innovator, ein Leader und vor allem ein liebenswerter Mann“ gewesen. Er teile mit dem Lagerfeld-Team eine „kreative Vision“, den Modeschöpfer respektvoll zu würdigen und zugleich die künstlerischen Möglichkeiten einer Filmbiografie auszureizen.

Leto ist bei dem geplanten Projekt als Hauptdarsteller und Koproduzent an Bord. Auch langjährige Mitarbeiter von Lagerfeld, darunter Pier Paolo Righi und Caroline Lebar, wirken im Team mit. Der Film werde die wichtigsten Beziehungen in Lagerfelds Leben behandeln, die durch eine „unberechenbare Linse“ erzählt werden, teilte das Modeunternehmen auf Instagram mit.

Der in Hamburg geborene langjährige Chefdesigner der Modemarke Chanel stand für Pariser Chic und Eleganz. Weißer Zopf, hoher Hemdkragen und dunkle Sonnenbrille waren seine Markenzeichen.

Die von Aufschüben und Absagen geplagte Welttournee von Popstar Justin Bieber (28, „Sorry“) wird ein weiteres Mal unterbrochen. Alle bis Ende März geplanten Konzerte müssten auf einen späteren Termin verschoben werden, hieß es heute in einer Mitteilung auf der Website des kanadischen Sängers. Ein konkreter Grund wurde nicht genannt. Am 24. März 2023 wäre Bieber in die Wiener Stadthalle gekommen.

Sänger Justin Bieber
IMAGO/Aftonblade/Hansson Krister

Im September hatte Bieber zuletzt aus gesundheitlichen Gründen seine Welttournee unterbrochen. Sechs Konzerte in Europa hätten ihm viel abverlangt und bei einem Auftritt in Rio de Janeiro habe er alles für die Menschen in Brasilien gegeben, schrieb Bieber Anfang September bei Instagram.

„Nachdem ich von der Bühne kam, hat mich die Erschöpfung überfallen und ich habe erkannt, dass ich meine Gesundheit im Moment zur Priorität machen muss“, erklärte der Sänger weiter.

Bieber leidet an Ramsay-Hunt-Syndrom

Bieber hatte im Juni eine Erkrankung mit dem Ramsay-Hunt-Syndrom öffentlich gemacht, durch die sein Gesicht teilweise gelähmt war. Er hatte daraufhin mehrere geplante US-Konzerte der „Justice World Tour“ im Juni und Juli abgesagt. Von dem jüngsten Aufschub sind über 50 geplante Konzerte in Ländern wie Japan, Australien, Thailand, Portugal, Frankreich, England, Schweden und Polen betroffen.

Das Ramsay-Hunt-Syndrom wird laut der Website der US-amerikanischen Mayo Clinic durch dasselbe Virus verursacht, das auch Windpocken auslöst. Das Syndrom sei ein Ausbruch der Gürtelrose, der den Gesichtsnerv in der Nähe eines Ohrs betreffe und zu einer einseitigen Gesichtslähmung und Hörverlust führen könne.

Zwischen 13. und 16. Oktober gibt es in der Salzburger Altstadt wieder sehr viel Jazz zu hören – improvisierte Musik aus vielerlei Stilen und Genres. Fast 150 Frauen und Männer bespielen die Landeshauptstadt bei Jazz & The City in vielerlei Lokalen. Der Eintritt ist frei. Financier ist der Altstadtverband.

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Leute

Prinz Harry (38), Popstar Elton John (75) und weitere britische Prominente haben eine gemeinsame Klage gegen den Verlag der „Mail on Sunday“ und der „Daily Mail“ eingereicht. Wie die britische Nachrichtenagentur PA gestern Abend unter Berufung auf die Anwaltskanzlei Hamlins meldete, geht es um mutmaßliche Eingriffe in die Privatsphäre der Kläger.

Die Gruppe habe „überwältigende und äußerst verstörende Beweise, dass sie Opfer einer fruchtbaren kriminellen Aktivität und schwerer Verletzungen der Privatsphäre wurden“, zitierte PA aus einer Mitteilung der Kanzlei. Unter anderem sollen den Klägern zufolge Privatdetektive im Auftrag der Journalisten Abhörgeräte in Autos und Wohnungen installiert haben. Auch sollen angeblich auf unrechtmäßige Wege gesundheitliche und finanzielle Informationen der Kläger erlangt worden sein.

Verlag weist Anschuldigungen zurück

Der beklagte Verlag, Associated Newspapers Limited (ANL), wies die Anschuldigungen umgehend zurück. Es handle sich um „groteske Anwürfe“ und einen geplanten und orchestrierten Versuch, die „Mail“-Titel in den Abhörskandal hineinzuziehen, hieß es in einer Stellungnahme, aus der PA zitierte.

Vor mehr als zehn Jahren wurden die britischen Medien von einem großen Skandal um abgehörte Telefone und anderweitig illegal erlangte Informationen von Prominenten und Verbrechensopfern erschüttert. Im Zentrum stand damals die 2011 eingestellte Wochenzeitung „News of the World“, die zu dem mit der ANL konkurrierenden Imperium von Medienmogul Rupert Murdoch gehörte.

Panorama

Der laut Guinness World Records älteste Hund der Welt ist gestorben. Die Foxterrier-Hündin mit dem Namen Pebbles starb im Alter von 22 Jahren eines natürlichen Todes in ihrem Zuhause, wie ihre Besitzerin Julie Gregory im Onlinedienst Instagram schrieb. Das Tier wurde am 28. März 2000 im US-Bundesstaat New York geboren und verbrachte den größten Teil seines Lebens in South Carolina.

In den vergangenen zehn Jahren hatten die Besitzer von Pebbles die Hündin mit Katzenfutter gefüttert. Im Laufe ihres Lebens brachte die rund zwei Kilogramm schwere Pebbles 32 Welpen zur Welt.

Guinness World Records hatte das Tier erst im vergangenen Mai zum ältesten Hund der Welt ernannt. Gregory führte die Gesundheit der Hündin auf die Pflege des Tieres zurück, welche sie „mit größter Sorgfalt“ vorgenommen habe.